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Australienfahrer wieder in Lollar

Mathe Australien003Wohlbehalten, glücklich und um viele positive Erfahrungen reicher meldeten sich Alexandra Redhardt und Ulrike Fischer beim neuen Schulleiter der Clemens-Brentano-Europaschule Andrej Keller aus Australien zurück. Als kleines Andenken brachten sie ihm einen Kalender vom anderen Ende der Welt mit. Der neue Schulleiter dankte den Kolleginnen herzlich für ihr Engagement und sicherte seine Unterstützung auch für die nächsten Austauschprogramme zu.
Die beiden Kolleginnen und 13 Schülerinnen und Schüler besuchten vom 19. März bis zum 01. Mai 2018 den fünften Kontinent und führten somit die lange Lollarer Tradition des Australienaustauschs mit dem Bendigo South East College fort. Seit Mitte der 1990er Jahre schon reisen alle zwei Jahre Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 und 10 der CBES Lollar nach Down Under. Vorbereitet wird die Fahrt in einer eigens eingerichteten Australien-AG, in der sich die Schülerinnen und Schüler wöchentlich mit australischer Landeskunde und organisatorischen Fragen rund um das Austauschprogramm beschäftigen.
Wie die beiden Kolleginnen zu berichten wissen, profitieren die Schülerinnen und Schüler im Englischunterricht aber auch in ihrer persönlichen Entwicklung von der sechswöchigen Fahrt. In Down Under erwartete sie ein reichhaltiges Programm – von Tasmanien, der Wüste bis zur Millionenmetropole Sidney war alles dabei. Jetzt gilt es sich auf den Gegenbesuch der Australier im September / Oktober 2018 hier in Lollar vorzubereiten.

„ Pourquoi votre collège est-il si beau?“ - „Warum ist eure Schule so schön?“

20180503 131950Die Reaktionen der 22 Schülerinnen und Schüler der französischen Partnerschule der CBES Lollar, dem Collège Voltaire in Remoulins (Pont du Gard), bei der Schulführung am heutigen Donnerstag waren begeistert: Küche und Mensa, die Cafeteria, das Beachvolleyballfeld, das Schwimmbad, die Sporthalle, die neuen Werkstätten, die neue Aula – die jungen Franzosen kamen aus dem Staunen nicht heraus. Seit dem 1. Mai sind sie in den Familien ihrer Partner untergebracht – durch den Streik der SNCF zwei Tage später als geplant – und leben seitdem die deutsch-französische Freundschaft, ganz im Sinne des Europagedankens im Namen der CBES. Mit ihren beiden Begleitlehrern, Mme D‘Arcangues und M. Flandin nehmen sie an dem von den Französischlehrern, Herrn Hausner und Frau Jackstädt, organisierten Veranstaltungs- und Ausflugsprogramm teil. Am Mittwoch tauchten sie in der Grube Fortuna tief in die heimische Unterwelt hinab, um kurz danach in Wetzlar auf Goethes Spuren zu wandeln. Nach der oben beschriebenen Schulführung, der Teilnahme am Unterricht und dem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa, steht heute noch ein gemeinsames Sporterlebnis in der Trampolinhalle in Ober-Mörlen auf dem Programm. Am Freitag wird die Gruppe Frankfurt besichtigen und nach Privatunternehmungen am Wochenende in den Gastfamilien bereits am Montag wieder mit der Bahn zurück in den französischen Süden fahren.
Bereits im September hatten sich die Jugendlichen beim Hinbesuch der Begegnung am UNESCO Weltkulturerbe, dem römischen Aquädukt Pont du Gard, wo die französische Partnerschule liegt, kennengelernt. Viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben schon jetzt beschlossen, sich bald wiederzusehen. Au revoir, alors!

UNESCO-Projekttag an der CBES

k 20180426 114721Am 26.4.2018 fand der UNESCO-Projekttag an der CBES statt. Alle zwei Jahre wird für die UNESCO-Projektschulen Deutschlands ein Motto ausgegeben, zu dem die Schulen dann kreative Projekte entwickeln können. Dieses Jahr war das Thema „Agenda 2030 – Ziele für nachhaltige Entwicklung“. Vom Thema Nachhaltigkeit und Fairtrade waren auch zahlreiche Projekte an der CBES geprägt:  So wurden von der 9e unter Anleitung von Herrn Leinweber und Frau Reichert Palettenmöbel gebaut. Diese werden bald den Schülern zur Verfügung stehen. Durch die weitere Verwertung des Materials entlasten sie die Umwelt natürlich und sehen dazu noch cool aus.  Sehr gut kam auch das Kleiderkarussell von den Klassen von Frau Kaiser und Frau Bodenstedt an, eine Neuauflage ist schon in der Diskussion. Tauschen statt neu kaufen war hier das Prinzip, denn Kleidung, die möglichst lange im Umlauf ist, schädigt die Umwelt weniger und wirkt auch menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen entgegen. Schließlich hat jeder Kleidungsstücke im Schrank, die mittlerweile zu klein sind oder aus anderen Gründen nicht mehr getragen werden, die andere aber gerne noch tragen würden.  Jeder, der ein Kleidungsstück tauschen wollte, bekam für ein abgegebenes Kleidungsstück einen Gutschein und konnte sich dafür ein anderes aussuchen.

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