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Schülerschaft der CBES demonstrieren für Klimaschutz

20190315 134549 COLLAGEAuf Initiative der „FRIDAYS-FOR-FUTURE“-Bewegung gingen am heutigen Freitag junge Menschen in über 110 Ländern auf allen Kontinenten auf die Straße und sagten: Bis hierhin und nicht weiter!
Sie folgten damit dem Vorbild der mutigen und inzwischen für den Friedensnobelpreis vorgeschlagenen Klimaaktivistin Greta Thunberg und forderten gemeinsam von den Regierungen ihrer Länder und der internationalen Staatengemeinschaft, ihre Zukunft nicht weiter kurzfristigen Interessen zu opfern.
Lange galt speziell Deutschland als Vorzeigeland in Sachen Klimaschutz und Energiewende. Inzwischen scheinen die älteren Generationen aber durch individuelle Untätigkeit und politisches Zögern die Zukunft der Nachkommen zu verspielen. Dieser Zustand ist für die Kinder und Jugendlichen untragbar!
Auf der zentralen Kundgebung in Gießen forderten die Schülerinnen und Schüler der CBES gemeinsam mit allen Gießener Stadtschulen, dass die Bundesregierung unverzüglich weitgreifende Maßnahmen unternimmt, um auch weiterhin gut auf diesem Planeten leben zu können. Ein beeindruckendes Engagement, das unmittelbar den Wertvorstellungen und Unterrichtzielen der Clemens-Brentano-Europaschule entspricht und deshalb im Vorfeld durch eine liberale Haltung des Schulleiters Unterstützung fand.
In Zeiten zunehmender Politikverdrossenheit und oft unterstelltem Desinteresse erscheint es deshalb klug, den Jugendlichen zuzuhören sowie ihre Meinungen und Belange ernst zu nehmen. Die gesamte Schulgemeinde kann auf den engagierten, friedlichen und kreativen Protest sowie auf die klare politische Botschaft unserer Schülerinnen und Schüler stolz sein. Für die Rahmenorganisation gilt hierbei der Schülervertretung der CBES-Lollar besonderer Respekt und Dank.

Matthias Payer
Leiter des Aufgabenfeldes Gesellschaftswissenschaften
Clemens-Brentano-Europaschule

Aktuelle Meldung:

Es gab am Sonntagvormittag einen Notfalleinsatz der Feuerwehr wegen eines Schwelbrandes in der Holzwerkstatt der Clemens-Brentano-Europaschule in Lollar. Der Einsatz ist abgeschlossen. Aus bisher unbekannten Gründen hatte sich im Bereich der Absaugeinrichtung ein Schwelbrand entwickelt, der zu einer starken Rauchentwicklung führte. Zu einem offenen Brand ist es nach bisheriger Lageeinschätzung nicht gekommen, sodass sich die Schäden in Grenzen halten. Allerdings hat es sich als besonders schwierig erwiesen, die kontaminierte Luft aus dem Kellerraum abzusaugen. Die Feuerwehr Lollar konnte aber nach mehreren Stunden mit schwerem Gerät und mithilfe der Werksfeuerwehr von Bosch-Buderus für reine Luft sorgen. Dies haben entsprechende Messungen bestätigt. Selbige Messungen werden am Montagmorgen vor Unterrichtsbeginn von der Feuerwehr noch einmal durchgeführt, um die Ergebnisse zu bestätigen und jegliches Risiko auszuschließen.

Schulleiter, Hausmeister und Werkstattleiter der Schule waren bei dem mehrere Stunden andauernden Einsatz vor Ort. Vertreter der Bauunterhaltung und die Schuldezernentin des Landkreises machten sich ebenfalls ein Bild von der Schadensstätte. Von Seiten der Schule gilt es der Lollarer Feuerwehr und der Werksfeuerwehr Buderus für das schnelle und beherzte Vorgehen einen großen Dank auszusprechen. Dadurch ist ein größerer Sachschaden verhindert worden.

Der Unterricht findet am Montag regulär statt. Die Holzwerkstatt bleibt allerdings wegen kriminalpolizeilicher Untersuchungen bis auf Weiteres gesperrt. Wieso sich der Schwelbrand am Wochenende entwickeln konnte, ist zurzeit unklar und wird noch untersucht.

Für weitere Rückfragen steht die Schulleitung der CBES jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Andrej Keller, Schulleiter der Clemens-Brentano-Europaschule Lollar

„Achterbahnen – schwungvoll konstruiert“

gruppeNach 10 Wochen planen, skizzieren, werkeln, wieder verwerfen und neu beginnen sind sie endlich fertig: 5 Achterbahnen, die die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5c jetzt bei der hessische Ingenieurkammer in Wiesbaden einreichen und damit (natürlich) auf einen Hauptpreis hoffen. Unser Schulleiter Herr Keller war auf jeden Fall schon mal begeistert!

Vor 10 Wochen begannen die Kinder im Rahmen ihres N5-Projekttages gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Frau Seegräber und Frau Hofmann von Seiten der Schulsozialarbeit mit dem Projekt „Achterbahn“. In einem ersten Schritt lernten sie verschiedene Achterbahnen anhand von Bildern kennen und tauschten sich darüber aus, worauf man bei der Konstruktion achten muss. Sie lernten aber auch verschiedene Designs kennen und erfuhren, wie wichtig die Optik für eine tolle Achterbahn sein kann. Um sich dem Thema praktisch zu nähern, bauten die Schülerinnen und Schüler zu Hause kleine und große (J) Kugelbahnen und konnten damit schon erste Erfahrungen sammeln, die ihnen beim späteren Bauprojekt sehr hilfreich wurden.

galaxy coaster  snake

Dann ging das eigentliche Bauprojekt „Achterbahn- schwungvoll konstruiert“ im Rahmen des SozL (soziales Lernen)-Unterrichtes endlich los:

Die Schülerinnen und Schüler haben sich in fünf Kleingruppen zunächst auf ein gemeinsames Ziel geeinigt, Skizzen zur Vorab-Planung erstellt und diese dann mit Alltagsmaterialien und Holz in ein Modell umgesetzt.

Für die Holzarbeiten musste zuvor ein „Werkzeugführerschein“ bestanden werden, bevor es mit sägen, bohren und hämmern an die praktische Umsetzung ging. Aber auch Toilettenpapierrollen, Rohr-Isolationsmaterialien und verschiedene Schläuche kamen zum Einsatz. Und zum Abschluss wurde kreativ gepinselt und dekoriert! Und fertig waren fünf tolle Achterbahn-Modelle:

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In der 6a läuft`s!

Schüler erwerben im Sportunterricht das Deutsche Laufabzeichen

6alaeuftMit viel Disziplin und gegenseitigen Anfeuern erreichen alle 27 Schüler der 6a ihr Ziel, das offizielle Laufabzeichen vom deutschen Leichtathletikverband zu erwerben.

Mindestens 15 Minuten am Stück musste man laufen, um ein grünes Lauf-abzeichen zu bekommen, ganze 30 Minuten verlangte das rote Abzeichen und für das blaue Abzeichen liefen die Schülerinnen und Schüler 60 Minuten am Stück. Diese höchste Stufe haben 23 von 27 Schülern erreicht.

Herzlichen Glückwunsch allen Sportlerinnen und Sportler für diese Leistung!

Bald ohne Großbritannien?

lille2Lille, Zentrum der nördlichsten Millionenregion Frankreichs kann ihren Namen von ile, Insel, ableiten. Im Mittelalter und zu Beginn der Neuzeit war die Stadt noch eine Insel, zwar eine Flussinsel, aber eine Insel, die vom Fluss Deule umflossen und wie ein Burggraben eingerahmt wurde, dessen Mündung über die Leie und Schelde bei Antwerpen in die Nordsee verlief. Das "Inselleben" erwies sich aber durch den Bau größerer Frachtschiffe als unrentabel, also wurde der Fluss größtenteils zugeschüttet und Lille gehörte fortan zum "Festland". Diese Geschichte ist vielleicht ein Orakel für das Vereinigte Königreich. Vielleicht geschieht doch noch ein Wunder!
Anfang Februar 2019 war nun das vorletzte multilaterale Treffen im Erasmus+ - Projekt "Peace und Human Rights" unter anderem mit sechs Schülern und Schülerinnen der Clemens-Brentano-Europaschule aus Lollar. Fünf Schulen - aus Frankreich, Bulgarien, den Niederlanden, Deutschland und eben dem Vereinigten Königreich - waren Gäste in Lille, Frankreich. Die 1,2 Millionen Stadt im äußersten Norden Frankreichs wirkt flandrisch, oft etwas spröde, wird aber meist verkannt, denn sie ist kulturell eine Perle und ökonomisch holt sie stark auf. Ein Blick auf die Arbeitslosenzahlen zeigt aber, der Strukturwandel in der durch Kohleabbau, Textilproduktion und Maschinenbau geprägten Region ist noch nicht abgeschlossen.
Der thematische Schwerpunkt in der Diskussion zwischen den Lehrern und Lehrerinnen war natürlich der nahende Brexit. Das Vereinigte Königreich wird zukünftig nicht mehr an den Schulprojekten teilnehmen können. Die Folgen für den Jugendaustausch sind katastrophal. Wir brauchen die Briten, ihre Sprache, ihren Sachverstand, ihren Realismus, ihren Humor war der Tenor unter den Projektteilnehmern aus fünf europäischen Staaten. Kopfschütteln fand man nur für die Brexiteers und ihre Leavekampagne. Nur ein vereintes Europa steht doch für Frieden, Wohlstand und Demokratie in diesem einst vom Krieg so zerrütteten Kontinent Europa.

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