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„Ein tolles Erlebnis!“: CBES-Schüler erleben Großbritannien

k 20160427 125433Zum zweiten Mal hat die Clemens-Brentano-Europaschule Lollar in der letzten Aprilwoche eine Schülerbegegnungsfahrt ins Vereinigte Königreich durchgeführt. Wieder fuhr ein ganzer Bus voll Lollarer Schülerinnen und Schüler der neunten bis elften Jahrgangsstufe nach Colchester in der Grafschaft Essex, um die Kultur und Menschen Großbritanniens kennenzulernen und die englische Sprache live zu erleben. Begleitet wurden die 39 Jugendlichen von den CBES-Lehrkräften Marie-Luise Schirra, Philipp Schifferli und Madeline Schirra, untergebracht waren sie in englischen Gastfamilien.
Auf dem Programm standen neben dem Besuch der Colchester High School, die die jungen Deutschen durch ihre vergleichsweise geringe Größe und die Offenheit und Freundlichkeit ihrer Schuluniform tragenden Schüler beeindruckte, unter anderem eine Stadtrallye zur Erkundung Colchesters und ein Ausflug nach Ipswich. Besondere Highlights in den Augen der Lollarer Schüler waren der Ausflug ans nahe gelegene Meer („Auf dem Pier konnte man tolle Bilder machen!“) und vor allem der Besuch der „Harry Potter World“ in der Nähe Londons. Hier zeigten sich nicht nur die echten Fans des sympathischen Zauberlehrlings begeistert. „Mein erstes Mal an einem originalen Filmset fand ich überwältigend – dabei mochte ich Harry Potter davor gar nicht!“, schwärmte ein Schüler. Die Kommentare der echten Hogwarts-Experten reichten von „begeisternd“ über „faszinierend und total interessant“ bis „absolut beeindruckend“.
k IMG 0871 MediumIn den Gastfamilien fühlten sich die Jugendlichen – wie eine unmittelbar nach Reiseende durchgeführte schriftliche Befragung ergab – „wie zu Hause“, die gastgebenden Familien wurden als „herzlich und fürsorglich“, „aufgeschlossen und freundlich“ und „offen“ gelobt. Sogar das so oft geschmähte englische Essen fanden die meisten „cool“. Begeisterung herrschte übrigens auch bei den Gasteltern, die sich über die Höflichkeit und guten Manieren der jungen Deutschen freuten und ihre exzellenten Sprachkenntnisse lobten.
Nach 6 Tagen hieß es schweren Herzens Abschied nehmen von einem europäischen Land, das die meisten der Lollarer Jugendlichen vorher höchstens aus den Medien kannten. Was hat sie am meisten an Land und Leuten beeindruckt? „Dass die Menschen so zuvorkommend und freundlich sind“, meint eine Schülerin. Und ein Mitschüler fügt hinzu: „Die Engländer grüßen immer und entschuldigen sich sofort, wenn sie einen auch nur anstupsen".
Würden sie eine solche Begegnungsfahrt weiterempfehlen? Die Antworten fallen allesamt positiv aus. Vom „Eintauchen in die fremde Kultur“, einer „tollen und informativen Erfahrung, die das Selbstbewusstsein stärkt“, ist da die Rede und davon, dass man in kurzer Zeit sprachlich viel dazulernt, weil es super ist „mit richtigen Engländern Englisch zu reden“.
Einer Neuauflage der Begegnungsfahrt im nächsten Jahr steht also nichts im Wege. Zunächst aber steht für die verantwortlichen Lehrkräfte die Organisation und Durchführung des in den letzten beiden Wochen des laufenden Schuljahres ebenfalls in Colchester stattfindenden Auslandspraktikums auf dem Programm, auf das sich bereits 12 Schülerinnen und Schüler der elften Jahrgangsstufe freuen.

Weitere Fotos!

Marie-Luise Schirra

Griechische Austauschschüler wieder daheim ...

 "Ihr wart wunderbar, habt euch toll um eure Gäste gekümmert - alle sind begeistert nach Hause zurückgekommen. VIELEN DANK!"
So schreibt der griechische Schulleiter Dr. Dimitris Zeppos nach der Rückkehr seiner Austauschgruppe aus Deutschland.

IMG 20160509 WA0011Die CBES Lollar hatte Anfang Mai 2016 eine Gruppe seiner Schule, des Gymnasiums Kalyvia in der Nähe von Athen, zu Gast.

Nachdem die Lollarer ca. zwei Wochen vorher in Griechenland total herzlich aufgenommen worden waren, konnten sie diese erfahrene Gastfreundschaft nun zu Hause erwidern.

Um den griechischen Jugendlichen einen Einblick in unsere Region zu gewähren, machten sie verschiedene Ausflüge, die sie u.a. zur Grube Fortuna, dem Schloss Braunfels, ins Mathematikum oder auch nach Frankfurt oder in den Kletterwald nach Marburg führten. Begeisterung pur - auf beiden Seiten!
So vertieften sich die Freundschaften sehr - und mit den heutzutage zur Verfügung stehenden Mitteln, in Verbindung bleiben zu können, werden sicherlich einige dieser Freundschaften auch weiter gepflegt werden, zumal auf beiden Seiten der Wunsch besteht, den Austausch im nächsten Jahr zu wiederholen.

Die CBES pflegt mit einigen Schulen in Europa - und auch außerhalb unseres Kontinents - partnerschaftliche Kontakte.
Zur Zeit ist eine Gruppe der CBES in Finnland zu den "Europatagen" unterwegs. Während dieses Aufenthalts treffen sie auch Teilnehmer aus anderen Partnerschulen, z. B. Lettland.

Die Fahrten des Schuljahres 2015/2016 führten die CBES-Schüler bisher nach Frankreich, Spanien, Griechenland, Australien, England und Finnland. Im Jahr 2016 sind noch weitere Fahrten geplant, z. B. nach Polen und auch Italien.

Während einige Fahrten eng mit bestimmten Projekten verknüpft sind, dienen andere "nur" dem Erwerb interkultureller Kompetenzen. Man lernt den Alltag des Austauschpartners kennen, erlebt diese Zeit des Aufenthalts im Ausland in einer Familie mit anderer Sprache, anderen kuturellen Wurzeln und Gepflogenheiten, muss sich integrieren und arrangieren. Die Schulsysteme sind verschieden, die Freizeitgestaltung ebenso ...
So erweitert ein Schüleraustausch immer den Horizont, gibt Selbstbewusstsein und ermutigt zu einer toleranten und weltoffenen Wahrnehmung der Lebenswelt anderer, doch vor allem auch der eigenen.

Den Lehrern, die viel Zeit und Arbeit sowohl für die Vorbereitung eines Austauschs als auch während der Durchführung, meist mit Idealismus und Liebe zum besuchten Land, investieren, danken oft die glücklichen Kinder bzw. Jugendlichen, indem sie z. B. schreiben: "Ich wollte mich auch mal bei den Lehrern bedanken, dass sie uns sowohl in Griechenland als auch hier in Deutschland eine wunderschöne Zeit zusammen ermöglicht haben." Weitere Kommentare: "Ja, ihr seid so toll!" "Danke für das Begleiten durch den Austausch! Findet nächstes Jahr wieder einer statt?" "Echt klasse, was wir alles gesehen haben! DANKE DANKE DANKE!"

Evcharistoume!

Verfasser: Astrid Patzak-Schmidt

Lollarer Schüler im Land der Kängurus

Schüleraustausch mit dem Bendigo South East College

Vom 12. März bis zum 22. April hatten fünfzehn Schülerinnen und Schüler der Clemens Brentano Europaschule Lollar ein Erlebnis der besonderen Art. Nach langer Vorbereitung durch die Australien-erfahrene Lehrkraft Alexandra Redhard flogen vier Jungen und elf Mädchen im Alter von 14 bis 16 Jahren mit ihrer Lehrerin Ulrike Fischer über Dubai nach Melbourne. Dort wurde die aufgeregte und übernächtigte Gruppe nach einer schier endlosen Reise aufs Herzlichste von den australischen Gastfamilien in Empfang genommen. Und auf der Autofahrt ins zwei Stunden entfernte Bendigo sahen alle schon in der ersten Stunde auf australischem Boden die ersten Kängurus!

Bendigo ist eine 82000 Einwohner zählende Universitätsstadt, deren Architektur davon zeugt, dass sie während des australischen Goldrauschs zu großem Wohlstand gekommen war.

Hier war der tägliche Schulbesuch Pflicht. Von 9.00 Uhr bis 15.20 dauert der Schultag an der Bendigo South East, wo nicht nur die  hervorragenden Sportanlagen und die exzellente Ausstattung des musischen Bereichs ins Auge stechen. Hier hat jeder Schüler sein eigenes Laptop, das durch die Schule günstig zu beziehen ist.  Da in Australien Schuluniformen getragen werden, bekamen auch die deutschen Schüler ihre eigene Uniform, bestehend aus weißem Polohemd und rotem Kapuzenpulli.

Schulausflüge führten die Jugendlichen in die alte Goldmine Bendigos, an den Murray River und nach Melbourne. In den Osterferien taten die Gasteltern ihr Möglichstes, den Deutschen die Schönheiten ihres Bundesstaats Victoria zu zeigen. So schwärmten die Gruppenmitglieder aus an die Great Ocean Road, in die Nationalparks wie z. B. die Grampians. Es wurden Kängurus und Koalas gestreichelt, ein paar Jungen erlebten die Formel 1 hautnah in Melbourne und ein paar Glückliche führte es bis nach Sydney.

Anfangs fiel es Einigen schwer, auf alte Gewohnheiten wie deutsches Brot zu verzichten; eine Schülerin gestand, sie würde es mehr vermissen als ihre Eltern. Aber da fast alle Schüler alte Austausch-Hasen sind und schon an den Fahrten der CBES nach Spanien, Italien, Frankreich, England und zum Teil sogar Lettland teilgenommen hatten, gab es wenig Eingewöhnungsprobleme – und nur ganz selten einmal Kopfschmerzen wegen Heimwehs. Am Ende des Aufenthalts waren manche so von der freundlichen und entspannten australischen Lebensart begeistert, dass es schwer war, sie in den Flieger zurück nach Europa zu bekommen. Und alle waren sich einig, man hätte auch noch länger bleiben können. Eine vierzehnjährige Schülerin sagte auf der Rückreise andächtig: „Jetzt haben wir schon mehr gesehen, als manch Andere in ihrem ganzen Leben.“

Seit zwei Wochen sind sie jetzt wieder zurück – und freuen sich auf den Gegenbesuch der Australier nach den Sommerferien. In zwei Jahren werden dann die Schüler der jetzigen Klassen 7 und 8 die Möglichkeit haben, nach “Down Under“ zu fliegen. 

Australien2016

Australische und deutsche Schüler in der neuen Austausch-Uniform mit den Lehrerinnen Inga Venema Steen und Ulrike Fischer sowie dem stellvertretenden Schulleiter Brendan Moloney. 

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