Clemens-Brentano-Europaschule - Startseite

Weltmeisterschaft im Kickboxen

2D44230D 1285 44FA A747 8D5ECFE02FBAAm 15.9.-23.9. war Cesur Elen, ein Schüler aus der 13. Klasse, bei der Weltmeisterschaft der WAKO in Jesolo. Die WAKO ist der weltweit einzige Kickboxverband, der im Olympischen Sportbund ist und auf dem Weg zu Olympia ist. Cesur Elen gewann auf nationaler Ebene alle Qualifikationsturniere für die Weltmeisterschaft in Jesolo und hinzu kommen noch drei Mal 3. Plätze auf den World Cups in Österreich und Ungarn. Darüberhinaus führt er bereits jetzt drei Ranglisten in drei Klassen auf nationaler Ebene an und steht international in zwei Klassen unter den Top 10. Der ambitionierte Kickboxer trainiert selbst in Staufenberg beim ,,Kangoo‘s Fit&Fight Club“ und ist seit diesem Jahr offiziell im Nationalteam. Trotz harter Vorbereitung reichte es für Cesur nicht aufs Treppchen. Er verlor gegen einen Franzosen, da er nach 2 Minuspunkten in Rückstand geriet und diese nicht mehr aufholen konnte. Auch im Teamkampf verpasste er knapp mit seinen Kollegen den 3. Platz. Trotzdem ist Cesur zuversichtlich fürs neue Jahr, wo er bereits für das A-Nationalteam der Senioren nominiert ist. Wir drücken Cesur für das kommende Jahr, sowohl bei seinem Abitur als auch bei seinen Wettkämpfen, die Daumen.

Die Welle gibt der Kanuschleuse das nötige Flair

k 20181113 102534Wie bereitet man Schülerinnen und Schüler eigentlich auf das vor, was sie in der Arbeitswelt erwartet? Welche Möglichkeiten der Vorbereitung bietet ihnen die Schule an?

Sinnvoll ist sicherlich eine Berufs- und Studienorientierung, die sich an dem stetig wandelnden Gesellschaftsprozess und ihren damit verbundenen Neuerungen orientiert. Die Berufsorientierung soll nicht eine Werkstatt für die Heranziehung angepasster und kritikloser junger Menschen sein, die lediglich später im Berufsleben funktionieren, sondern sie sollten dazu angeleitet werden, dass sie später verantwortungsbewusst und aktiv am gesellschaftlichen, beruflichen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben teilnehmen können. Auf Anregung des Schulleiters der Clemens-Brentano-Europaschule Andrej Keller konnte im Sommer 2018 eine Kooperation mit der Dr. Steinhoff Energieanlagen GmbH hergestellt werden.

An dem Schulprojekt waren fächerübergreifend einige Kurse beteiligt, die sich entweder aktiv oder auch theoretisch mit dem Bau und der Idee eines Wasserkraftwerks in Lollar am Buderuswehr beschäftigt hatten. Es ging uns auch darum, den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in unternehmerische, arbeitstechnische und verwaltungspolitische Abläufe zu geben, damit sie den Weg von einer Idee bis hin zur Umsetzung einer fertigen Anlage nachvollziehen konnten. Mit der kompetenten Unterstützung von Dr. Ronald Steinhoff und seinem Mitarbeiter Dipl. Ing. Max Friedrich von der Steinhoff Energieanlagen GmbH konnten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Projekt vertraut machen. Obwohl der praktische Anteil an der Umsetzung des Projekts dominierte, so konnten doch auch Kompetenzen und Kenntnisse erlangt werden, die sich auf andere Berufsfelder bezogen. Im Fokus standen die Fächer Physik (Technik eines Wasserkraftwerks mit Turbine. Kurs 12 Q-Phase), Politik und Wirtschaft (Politische Durchsetzung von ökologischen Vorhaben. Müssen Ökologie und Ökonomie im Widerspruch zueinander stehen? – Orientierungskurs E-Phase 11), und Kunst (Gestaltung des Umfelds einer regenerativen Anlage. Künstlerische Akzente für die Kanuschleuse. Farbgebung der Anlage. Leistungskurs Kunst 12 und Graphik-Design-Kurs 10).

Spezielle Schleuse für kleine Fische und Boote

 

Weiterlesen: Die Welle gibt der Kanuschleuse das nötige Flair

Bürgermeister Benz im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern der CBES

Bild zum Artikel CBES Allendorf BürgermeistergesprächIn der vergangenen Woche traf sich die Klasse G10a der CBES Außenstelle Allendorf/Lumda und ihr Politik- und Wirtschaftslehrer Matthias Payer mit dem Bürgermeister von Allendorf/Lumda - Thomas Benz - im neuen Café Lebenslust.

Da die 10. Klasse aktuell das Thema ,,Wahlen’’ im Unterricht bearbeitet hat, bot sich die Gelegenheit, einen „echten“ Politiker aus der Umgebung nach seiner Meinung und Einschätzung zu fragen.

In gemütlicher Runde beantwortete Herr Benz die ihm gestellten Fragen der Klasse, wie zum Beispiel: ,,Wird es die Lumdatalbahn in Zukunft geben?“, ,,Kann die Gesamtschule in Allendorf bestehen bleiben?’’ oder etwa „Wie gestalten sich die Beiträge zur Straßensanierung?“.

Nach einer gemeinsamen Analyse der Wahlergebnisse in Hessen und den möglichen Auswirkungen für die Region, endete das Treffen mit einer intensiven Frage- und Antwortrunde bei leckerem Kuchen und Kaffee in sehr angenehmer „Wohnzimmeratmosphäre“.

Benz und Payer - der seit Sommer neuer Leiter des gesellschaftlichen Aufgabenfeldes an der CBES ist - waren sich einig, dass sie diese Form des Austausches mit den sehr gut vorbereiteten und interessierten Schülerinnen und Schülern künftig fortsetzen und die Zusammenarbeit mit der Schule intensivieren wollen.

Lehrer aus Lollar zum Arbeitstreffen in Bulgarien

Europäisches Förderprogramm „Erasmus +“ bringt Lehrkräfte aus Europa nach Plovdiv

 

Пловдив  Plovdiv

Vom 14. bis 18. Oktober trafen sich 12 Lehrerinnen und Lehrer aus den Niederlanden, Frankreich, Bulgarien, Großbritannien und Lollar in Plovdiv, der zweitgrößten Stadt Bulgariens, um ein multilaterales Treffen mit Schülerinnen und Schülern vorzubereiten. Dieses Treffen, mit dem Ziel Unterrichtsmaterial zu den Themengebieten „Frieden und Menschenrechte“ sowie „Kulturelles Erbe und Tradition“ zu erstellen, vorzubereiten, findet im Februar 2019 im französischen Lille statt. Von der Clemens-Brentano-Europaschule aus Lollar nahmen Philipp Schifferli und Michael Kühn an dem intensiven Planungs- und Organisationsmeeting in Bulgarien teil.

Titel des Arbeitsauftrags

Peace and Human Rights   -   Cultural Heritage and Traditions

 eras

Gruppenfoto in der Altstadt von Plovdiv

Weiterlesen: Lehrer aus Lollar zum Arbeitstreffen in Bulgarien

Netzwerk für Demokratie und Toleranz an der CBES

Im März 2018 trat der Bürgermeister von Lollar, Herr Dr. Bernd Wieczorek an den Direktor der  Clemens-Brentano-Europaschule Herrn Andrej Keller heran, um den Fachbereich Kunst für eine künstlerisch - demokratische Aktion der Gemeinde zu aktivieren. Nach Absprache mit dem Netzwerk für Demokratie und Toleranz sollten die SchülerInnen des Leistungskurses - Kunst 12 Entwürfe für Schilder, die an den Ortseingängen der Städte und Gemeinden des Lumdatals aufgestellt werden sollen, entwerfen. Mit dem Titel „Lollar, Ort der Vielfalt, Toleranz und Demokratie im Lumdatal“ sollte ein Zeichen gegen faschistisches Gedankengut gesetzt werden. Eine Idee, die man kritisieren, aber auch unterstützen kann. Wir haben lange darüber nachgedacht, wie man wirksam gegen ultrarechte Tendenzen in einigen Gemeinden im Lumdatal vorgehen kann, und ob dies überhaupt die Aufgabe eines Kurses in der Oberstufe der CBES sein kann. Wir haben die Frage mit einem eindeutigen Ja beantwortet und unserer Zusage Taten folgen lassen. Wir empfanden eine besondere Verantwortung dafür, uns für unsere demokratische Grundordnung einzusetzen.

Es ist sehr schwierig Logos zu entwerfen, die einerseits die Idee von einer humanen Gesellschaft widerspiegeln, die übrigens ein Großteil der Bevölkerung mitträgt und andererseits die Logos auf eine Minderheit treffen werden, die unsere Verfassung in wesentlichen Teilen negiert und zum Widerstand gegen die Aufstellung der Schilder aufrufen wird.

Im Juni fand dann ein Treffen zwischen zwei Vertretern der Initiative und den SchülerInnen der Clemens-Brentano-Europaschule statt. Herr Haußmann und Frau Gerschlauer diskutierten mit uns über die Form, den Zweck und die Intention, die hinter dem Gedanken zur Aufstellung von Schildern an den Ortseingängen stand.

Weiterlesen: Netzwerk für Demokratie und Toleranz an der CBES

Additional information