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Langgediente Kollegen der CBES feierlich in den Ruhestand verabschiedet

Schulleiter verabschiedet NeupensionäreAuf insgesamt 83 Jahren Dienstzeit an der Clemens-Brentano-Europaschule Lollar brachten es die drei Kollegen Edith Eckert, Alfred Nachbar und Hartmut Reyl, die am 27. Juni in der Aula der Schule in Lollar verabschiedet wurden.

Die drei Kollegen können sogar, wenn ihre anderen Dienstorte eingerechnet werden, mehr als 100 Jahre Schuldienst in ihrer Berufsbiografie vorweisen. Wie in den vielen Beiträgen sowie den Ansprachen des Schulleiters und des Personalrats deutlich wurde, haben die Neupensionäre die CBES in den letzten Jahrzehnten maßgeblich aufgebaut und geprägt.

Edith Eckert hat in den 25 Jahren in Lollar vor allem in der Hauptschule und in den Intensivklassen für Seiteneinsteiger, in der Regel Flüchtlinge, ihren Arbeitsschwerpunkt gehabt. Sie war für diese Aufgabe auch prädestiniert, da sie schon in den achtziger Jahren in Aachen Interkulturelle Pädagogik studiert hatte. Auch in ihrer Freizeit engagierte sie sich ehrenamtlich und politisch für die Flüchtlingshilfe in Gladenbach und Marburg.

Der gebürtige Schwabe Alfred Nachbar hat seit 1989 die Fächer Sport und Arbeitslehre an der CBES unterrichtet. Der als Mister Sport bekannte Nachbar war in den letzten 15 Jahren neben seinen unterrichtlichen Tätigkeiten auch als Sportkoordinator für die Organisation von Sportwettkämpfen aller Art im Landkreis Gießen zuständig. Nachbar betonte aber auch, wie wichtig ihm das Fach Arbeitslehre und die Arbeit mit Schülerinnen und Schüler in der Werkstatt war. Auch und gerade für Gymnasialschüler. Die Fachschaft Sport riss dann in der sommerlich erhitzten Aula das gesamte Kollegium von den Hockern, als sie gemeinsam zu Irene Caras „Fame“ eine heiße Aerobiceinlage lieferten.

Zum Abschluss wurde Hartmut Reyl verabschiedet, der eine besonders interessante Vita als Lehrer vorzuweisen hat. Reyl hat seit Beginn der 1980er Jahre fünf Jahre an der Blindenstudienanstalt gearbeitet, bevor er bis 1991 fünf Jahre lang an der deutschen Schule in Istanbul tätig war. Nachdem er dann 1991 nach Lollar kam, baute er den Musikbereich an der CBES mit seinen Kollegen auf. Bei der Organisation der Europatagen und den Austauschfahrten war Hartmut Reyl immer eine der treibenden Kräfte. Ab 2003 ist Reyl dann mit jährlich immer mehr Stunden ans Studienseminar Gießen gewechselt, wo er für den Lehrernachwuchs im Gymnasialbereich zuständig war. Am Studienseminar wurde Hartmut Reyl auch zum Studiendirektor befördert. In einer bewegenden Abschiedsrede betonte Reyl dann auch, dass bei der Zusammenarbeit von Lehrern und Schülern Beziehung vor Inhalt und Spaß und Begeisterung vor Druck und Notenstress komme.

Der Schulleiter Keller nahm sich viel Zeit und würdigte in bewegenden Worten die pädagogische Arbeit aller drei Kollegen. „Drei Heroen der CBES verlassen die Schule, die dem Kollegium als Vorbilder dienten. Wir haben euch unendlich viel zu danken!“

Europa ist jung

kunstwettbewerb1Neben einem Bundespreis für Kardelen Dinc erreichten noch sieben weitere Schülerinnen der Clemens-Brentano-Europaschule Landespreise beim diesjährigen, bundesweit durchgeführten Wettbewerb „Yourope, es ist dein Europa“.

Die Landrätin des Landkreises Marburg-Biedenkopf Frau Fründt und Frau Endrichkeit-Ecker von der Freiherr von Stein Schule in Gladenbach eröffneten die feierliche Zeremonie im Marburger Landratsamt mit Statements für ein geeintes Europa, bevor sie dann die Preise vergaben. Leider konnten unsere Schüler*innen die Preise nicht persönlich entgegennehmen, da sich alle auf ihren Wander- und Studienfahrten befanden. Endrichkeit-Ecker hob hervor, dass in diesem Jahr wieder vermehrt Schüler*innen der Oberstufe an dem Wettbewerb teilgenommen hätten und dies ein gutes Zeichen für Europa sei. Einen großen Anteil daran hätten die beiden Gesamtschulen aus Gladenbach und Lollar gehabt.

Die Übergabe der Preise an die Lollarer Aktivisten fand dann aber im kleineren Rahmen in der Clemens-Brentano-Europaschule statt. Neben Sachpreisen hatte sich die Jury dieses Mal auch für Geldpreise entschieden, die bei den Schüler*innen besonders gut ankamen. Eigentlich hatten alle Teilnehmer*innen unserer Schule einen Preis erhalten. Neben den offiziellen Preisen vergab die hessische Jury noch sogenannte Anerkennungspreise, die nicht minder qualitätsvoll waren und so auch eine Würdigung darstellten.

Herr Direktor Andrej Keller konnte wegen eines wichtigen Termins leider nicht an der Übergabe der Preise in der Aula der Clemens-Brentano-Europaschule teilnehmen. Dies übernahmen die Kollegen Michael Kühn und Michael Ecker aus dem Fachbereich Kunst. Das Grußwort von Herrn Keller war dann aber Ansporn genug, um eine weitere Teilnahme am Wettbewerb im nächsten Jahr zu initiieren. "Herzlichen Glückwunsch an den LK Kunst 12 und den WPU-Kurs 10 für die gehaltvollen Arbeiten und euer mutiges politisches Engagement für Europa. Ich bewundere immer wieder die Kreativität, mit der es euch gelingt schwierige Sachverhalte scheinbar spielerisch einfach und auf den Punkt darzustellen. Macht weiter so", resümierte Direktor Andrej Keller.

Nächstes Jahr werden wir wieder am Europa-Wettbewerb teilnehmen.

Prämierte Schülerinnen: Meike Weber - Simone Nowack – Selay Atasoy – Kumri Bulduk – Ayse Firat

Kardelen Dinc -  Lukas Kreiling -  Margharita Olenberg – Selina Lau – Alisa Appelhans

 

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Wir spielen im Matheunterricht!

Spielen Mathe 1Vor einigen Wochen hatte unser Mathe-Erweiterungskurs der Klassen 6d, 6e und 6f Besuch von zwei Damen der Uni Gießen: Eine Professorin und eine Studentin kamen in unseren Unterricht und ließen uns ein Spiel spielen, das Lehrkräften eine Unterstützung beim Diagnostizieren bieten soll. Indem die Lehrkräfte ihren Schülerinnen und Schülern beim Spielen zusehen, sollen sie deren Lernstände einschätzen können, um sie anschließend z.B. noch besser unterstützen zu können.

In dem Spiel, das wir ausprobieren durften, ging es um das Thema „Bruchrechnung“. Es war ähnlich wie Monopoly aufgebaut: Jeder Spieler hatte ein Männchen und es gab einen Flughafen, von dem man in ein anderes Land „fliegen“ konnte. Es gab blaue, grüne, gelbe und rote Spielfelder und zu jedem Feld gab es Karten mit einer bestimmten Kategorie. Diese Kategorien waren: Brüche mit Papier falten, Brüche an eine kleine Wäscheleine hängen, Brüche in Flächen einzeichnen und Brüche addieren und subtrahieren. Auf jeder Karte war eine Aufgabe, die jeder Spieler alleine lösen musste. Sobald alle aus der Gruppe fertig waren, wurden die Lösungswege und Ergebnisse verglichen. Dabei mussten wir selbst entscheiden, welche Lösung richtig ist und über unsere Fehler sprechen. Hierbei kam es oft zu lebhaften Diskussionen! Wer die Aufgabe richtig bearbeitet hatte, durfte ein Feld weiter gehen.

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Hitzefrei

Aufgrund der extremen Wetterbedingungen endet der Unterricht für die Jahrgangsstufen 5 bis 10 heute nach der 5. Stunde. Alle bereits ergriffenen Maßnahmen, die Temperaturen in den Klassen- und Fachräumen zu senken, haben nicht gegriffen.

Es ist davon auszugehen, dass der Unterricht in den kommenden Tagen (Dienstag, den 25.06. bis Donnerstag 27.06.) ebenfalls wegen den hohen Temperaturen nach der 5. Stunde enden wird.

Bundesjugendspiele – mal anders!

BJS19 1Am vergangenen Mittwoch hieß es wieder „laufen – springen – werfen“ – die Bundesjugendspiele der 5. und 6. Klassen standen an. Aber nicht im Wettbewerb „Mann gegen Mann“, sondern als „spielleichtathletische“ Klassenwettkämpfe. In drei Disziplinen ging es nur nebenbei um die Ergebnisse einzelner Schülerinnen und Schüler. Im Mittelpunkt stand die Leistung der ganzen Klasse, für die sich alle Teilnehmer wirklich ins Zeug legten, für die gejubelt und angefeuert wurde. Dementsprechend beherrschten bei hochsommerlichen Temperaturen eine olympische Stimmung und überwiegend beste Laune die Atmosphäre auf dem Sportplatz Süd in Lollar. Alle Schülerinnen und Schüler wurden durch ihre Sport- und Klassenlehrerinnen und -lehrer bestens auf die Wettkämpfe vorbereitet, so dass gesundheitliche Probleme die Ausnahme blieben; Sonnencreme und ausreichend Wasser wurden zu den wichtigsten Accessoires des Tages.

Egal, ob beim 10-Minuten-Dauerlauf möglichst viele Bierdeckel gesammelt werden sollten, in der Ruppmann-Leiter in der Weitsprunggrube Stufe 7 angestrebt wurde oder der Heulerball (Stufe 5) bzw. der Tennisring (Stufe 6) geworfen wurde - überall gaben alle Schülerinnen und Schüler ihr Bestes und nicht Wenige übertrafen damit alle Erwartungen. Selbst die helfenden Sport-LK-Schülerinnen und -schüler staunten ob der gezeigten Leistungen nicht schlecht: „Der wirft ja weiter als ich!“; „Die ist tatsächlich 3x in Stufe 7 gesprungen“ oder „Bei der Hitze würde ich keine 10 Minuten durchhalten“ waren nur einige der Aussagen, die fielen.

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