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Ausstellungseröffnung zum Thema "Fair trade"

FairtradeAm kommenden Montag findet an der Clemens-Brentano-Europaschule in Lollar eine feierliche Ausstellungseröffnung zum Thema "Fair trade" statt. Diese Ausstellung, die zur zeit beim Hessentag in Herborn gezeigt wird, ist eine Wanderausstellung von fair trade hessen und wird von Landes- und Bundesministerien, wie z.B. dem Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit, gefördert.

Ebenso sind die Weltläden und die Kommune Staufenberg in die Veranstaltung in Lollar involviert. Die lokale Öffentlichkeit ist ebenso wie die schulische Gemeinde zur feierlichen Eröffnung eingeladen. Die Auftaktveranstaltung findet am kommenden Montag, den 30. Mai von 11.30 Uhr bis ca. 12.30 Uhr in der Aula der CBES in Haus A statt.
Ein musikalisches, künstlerisches, kulinarisches und politisches Rahmenprogramm soll den Auftakt für die Ausstellungswoche bieten. Danach wird die Ausstellung in der Stadt und Schulmediothek Lollar Staufenberg für eine Woche während der Öffnungszeiten zu sehen sein. Die Politikkurse der Jahrgangsstufe 10 des Gymnasialzweigs werden gleichzeitig für die kommende
Woche die Patenschaft für die Ausstellung übernehmen und interessierte Klassen und Kurse nach Anmeldung durch die Ausstellung führen.
Dazu hat die Jahrgangsstufe 10 des Gymnasialzweigs eine Exkursion zum Hessentag in Herborn unternommen und die Ausstellung letzte Woche Freitag intensiv begutachtet. Anlass der Ausstellungseröffnung an der CBES ist der dritte Geburtstag der Initiative "Fairtrade-Town-Staufenberg".Vor diesem Hintergrund haben Ilse Staude vom Weltladen Gießen und Andrej Keller, der Gymnasialzweigleiter in Lollar, die Ausstellung nach Lollar geholt und sich um ein attraktives Rahmenprogramm in der kommenden Woche gekümmert.

Die Ausstellung steht in einer Reihe wichtiger und interessanter politischer Aktionen und Workshops an der CBES.
So wurde im Dezember ein Wandelklima durch das Mitmachtheater von Domenik Werner zum Schutz unserer Atmosphäre erzeugt, der Landtag in Wiesbaden wurde besucht, ein Planspiel zur Europäischen Union wurde gemeinsam mit dem Landkreis veranstaltet, Diskussionsrunden mit Wirtschaftsprofessoren zum Thema Globalisierung abgehalten. Ende des Schuljahres steht noch ein ganztägiger Projekttag an, in dem in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung die griechische Finanzkrise bearbeitet wird.
Diese Aktivitäten stehen im Zusammenhang mit dem Motto "Politischen Unterricht" mit allen Sinnen erfahrbar machen und Schüler in Positionen zu bringen, in denen sie Entscheidungen zumindest simulieren müssen.

Andrej Keller

Leiter Gymnasialzweig

„Ein tolles Erlebnis!“: CBES-Schüler erleben Großbritannien

k 20160427 125433Zum zweiten Mal hat die Clemens-Brentano-Europaschule Lollar in der letzten Aprilwoche eine Schülerbegegnungsfahrt ins Vereinigte Königreich durchgeführt. Wieder fuhr ein ganzer Bus voll Lollarer Schülerinnen und Schüler der neunten bis elften Jahrgangsstufe nach Colchester in der Grafschaft Essex, um die Kultur und Menschen Großbritanniens kennenzulernen und die englische Sprache live zu erleben. Begleitet wurden die 39 Jugendlichen von den CBES-Lehrkräften Marie-Luise Schirra, Philipp Schifferli und Madeline Schirra, untergebracht waren sie in englischen Gastfamilien.
Auf dem Programm standen neben dem Besuch der Colchester High School, die die jungen Deutschen durch ihre vergleichsweise geringe Größe und die Offenheit und Freundlichkeit ihrer Schuluniform tragenden Schüler beeindruckte, unter anderem eine Stadtrallye zur Erkundung Colchesters und ein Ausflug nach Ipswich. Besondere Highlights in den Augen der Lollarer Schüler waren der Ausflug ans nahe gelegene Meer („Auf dem Pier konnte man tolle Bilder machen!“) und vor allem der Besuch der „Harry Potter World“ in der Nähe Londons. Hier zeigten sich nicht nur die echten Fans des sympathischen Zauberlehrlings begeistert. „Mein erstes Mal an einem originalen Filmset fand ich überwältigend – dabei mochte ich Harry Potter davor gar nicht!“, schwärmte ein Schüler. Die Kommentare der echten Hogwarts-Experten reichten von „begeisternd“ über „faszinierend und total interessant“ bis „absolut beeindruckend“.
k IMG 0871 MediumIn den Gastfamilien fühlten sich die Jugendlichen – wie eine unmittelbar nach Reiseende durchgeführte schriftliche Befragung ergab – „wie zu Hause“, die gastgebenden Familien wurden als „herzlich und fürsorglich“, „aufgeschlossen und freundlich“ und „offen“ gelobt. Sogar das so oft geschmähte englische Essen fanden die meisten „cool“. Begeisterung herrschte übrigens auch bei den Gasteltern, die sich über die Höflichkeit und guten Manieren der jungen Deutschen freuten und ihre exzellenten Sprachkenntnisse lobten.
Nach 6 Tagen hieß es schweren Herzens Abschied nehmen von einem europäischen Land, das die meisten der Lollarer Jugendlichen vorher höchstens aus den Medien kannten. Was hat sie am meisten an Land und Leuten beeindruckt? „Dass die Menschen so zuvorkommend und freundlich sind“, meint eine Schülerin. Und ein Mitschüler fügt hinzu: „Die Engländer grüßen immer und entschuldigen sich sofort, wenn sie einen auch nur anstupsen".
Würden sie eine solche Begegnungsfahrt weiterempfehlen? Die Antworten fallen allesamt positiv aus. Vom „Eintauchen in die fremde Kultur“, einer „tollen und informativen Erfahrung, die das Selbstbewusstsein stärkt“, ist da die Rede und davon, dass man in kurzer Zeit sprachlich viel dazulernt, weil es super ist „mit richtigen Engländern Englisch zu reden“.
Einer Neuauflage der Begegnungsfahrt im nächsten Jahr steht also nichts im Wege. Zunächst aber steht für die verantwortlichen Lehrkräfte die Organisation und Durchführung des in den letzten beiden Wochen des laufenden Schuljahres ebenfalls in Colchester stattfindenden Auslandspraktikums auf dem Programm, auf das sich bereits 12 Schülerinnen und Schüler der elften Jahrgangsstufe freuen.

Weitere Fotos!

Marie-Luise Schirra

Griechische Austauschschüler wieder daheim ...

 "Ihr wart wunderbar, habt euch toll um eure Gäste gekümmert - alle sind begeistert nach Hause zurückgekommen. VIELEN DANK!"
So schreibt der griechische Schulleiter Dr. Dimitris Zeppos nach der Rückkehr seiner Austauschgruppe aus Deutschland.

IMG 20160509 WA0011Die CBES Lollar hatte Anfang Mai 2016 eine Gruppe seiner Schule, des Gymnasiums Kalyvia in der Nähe von Athen, zu Gast.

Nachdem die Lollarer ca. zwei Wochen vorher in Griechenland total herzlich aufgenommen worden waren, konnten sie diese erfahrene Gastfreundschaft nun zu Hause erwidern.

Um den griechischen Jugendlichen einen Einblick in unsere Region zu gewähren, machten sie verschiedene Ausflüge, die sie u.a. zur Grube Fortuna, dem Schloss Braunfels, ins Mathematikum oder auch nach Frankfurt oder in den Kletterwald nach Marburg führten. Begeisterung pur - auf beiden Seiten!
So vertieften sich die Freundschaften sehr - und mit den heutzutage zur Verfügung stehenden Mitteln, in Verbindung bleiben zu können, werden sicherlich einige dieser Freundschaften auch weiter gepflegt werden, zumal auf beiden Seiten der Wunsch besteht, den Austausch im nächsten Jahr zu wiederholen.

Die CBES pflegt mit einigen Schulen in Europa - und auch außerhalb unseres Kontinents - partnerschaftliche Kontakte.
Zur Zeit ist eine Gruppe der CBES in Finnland zu den "Europatagen" unterwegs. Während dieses Aufenthalts treffen sie auch Teilnehmer aus anderen Partnerschulen, z. B. Lettland.

Die Fahrten des Schuljahres 2015/2016 führten die CBES-Schüler bisher nach Frankreich, Spanien, Griechenland, Australien, England und Finnland. Im Jahr 2016 sind noch weitere Fahrten geplant, z. B. nach Polen und auch Italien.

Während einige Fahrten eng mit bestimmten Projekten verknüpft sind, dienen andere "nur" dem Erwerb interkultureller Kompetenzen. Man lernt den Alltag des Austauschpartners kennen, erlebt diese Zeit des Aufenthalts im Ausland in einer Familie mit anderer Sprache, anderen kuturellen Wurzeln und Gepflogenheiten, muss sich integrieren und arrangieren. Die Schulsysteme sind verschieden, die Freizeitgestaltung ebenso ...
So erweitert ein Schüleraustausch immer den Horizont, gibt Selbstbewusstsein und ermutigt zu einer toleranten und weltoffenen Wahrnehmung der Lebenswelt anderer, doch vor allem auch der eigenen.

Den Lehrern, die viel Zeit und Arbeit sowohl für die Vorbereitung eines Austauschs als auch während der Durchführung, meist mit Idealismus und Liebe zum besuchten Land, investieren, danken oft die glücklichen Kinder bzw. Jugendlichen, indem sie z. B. schreiben: "Ich wollte mich auch mal bei den Lehrern bedanken, dass sie uns sowohl in Griechenland als auch hier in Deutschland eine wunderschöne Zeit zusammen ermöglicht haben." Weitere Kommentare: "Ja, ihr seid so toll!" "Danke für das Begleiten durch den Austausch! Findet nächstes Jahr wieder einer statt?" "Echt klasse, was wir alles gesehen haben! DANKE DANKE DANKE!"

Evcharistoume!

Verfasser: Astrid Patzak-Schmidt

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