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Griechische Austauschschüler wieder daheim ...

 "Ihr wart wunderbar, habt euch toll um eure Gäste gekümmert - alle sind begeistert nach Hause zurückgekommen. VIELEN DANK!"
So schreibt der griechische Schulleiter Dr. Dimitris Zeppos nach der Rückkehr seiner Austauschgruppe aus Deutschland.

IMG 20160509 WA0011Die CBES Lollar hatte Anfang Mai 2016 eine Gruppe seiner Schule, des Gymnasiums Kalyvia in der Nähe von Athen, zu Gast.

Nachdem die Lollarer ca. zwei Wochen vorher in Griechenland total herzlich aufgenommen worden waren, konnten sie diese erfahrene Gastfreundschaft nun zu Hause erwidern.

Um den griechischen Jugendlichen einen Einblick in unsere Region zu gewähren, machten sie verschiedene Ausflüge, die sie u.a. zur Grube Fortuna, dem Schloss Braunfels, ins Mathematikum oder auch nach Frankfurt oder in den Kletterwald nach Marburg führten. Begeisterung pur - auf beiden Seiten!
So vertieften sich die Freundschaften sehr - und mit den heutzutage zur Verfügung stehenden Mitteln, in Verbindung bleiben zu können, werden sicherlich einige dieser Freundschaften auch weiter gepflegt werden, zumal auf beiden Seiten der Wunsch besteht, den Austausch im nächsten Jahr zu wiederholen.

Die CBES pflegt mit einigen Schulen in Europa - und auch außerhalb unseres Kontinents - partnerschaftliche Kontakte.
Zur Zeit ist eine Gruppe der CBES in Finnland zu den "Europatagen" unterwegs. Während dieses Aufenthalts treffen sie auch Teilnehmer aus anderen Partnerschulen, z. B. Lettland.

Die Fahrten des Schuljahres 2015/2016 führten die CBES-Schüler bisher nach Frankreich, Spanien, Griechenland, Australien, England und Finnland. Im Jahr 2016 sind noch weitere Fahrten geplant, z. B. nach Polen und auch Italien.

Während einige Fahrten eng mit bestimmten Projekten verknüpft sind, dienen andere "nur" dem Erwerb interkultureller Kompetenzen. Man lernt den Alltag des Austauschpartners kennen, erlebt diese Zeit des Aufenthalts im Ausland in einer Familie mit anderer Sprache, anderen kuturellen Wurzeln und Gepflogenheiten, muss sich integrieren und arrangieren. Die Schulsysteme sind verschieden, die Freizeitgestaltung ebenso ...
So erweitert ein Schüleraustausch immer den Horizont, gibt Selbstbewusstsein und ermutigt zu einer toleranten und weltoffenen Wahrnehmung der Lebenswelt anderer, doch vor allem auch der eigenen.

Den Lehrern, die viel Zeit und Arbeit sowohl für die Vorbereitung eines Austauschs als auch während der Durchführung, meist mit Idealismus und Liebe zum besuchten Land, investieren, danken oft die glücklichen Kinder bzw. Jugendlichen, indem sie z. B. schreiben: "Ich wollte mich auch mal bei den Lehrern bedanken, dass sie uns sowohl in Griechenland als auch hier in Deutschland eine wunderschöne Zeit zusammen ermöglicht haben." Weitere Kommentare: "Ja, ihr seid so toll!" "Danke für das Begleiten durch den Austausch! Findet nächstes Jahr wieder einer statt?" "Echt klasse, was wir alles gesehen haben! DANKE DANKE DANKE!"

Evcharistoume!

Verfasser: Astrid Patzak-Schmidt

Lollarer Schüler im Land der Kängurus

Schüleraustausch mit dem Bendigo South East College

Vom 12. März bis zum 22. April hatten fünfzehn Schülerinnen und Schüler der Clemens Brentano Europaschule Lollar ein Erlebnis der besonderen Art. Nach langer Vorbereitung durch die Australien-erfahrene Lehrkraft Alexandra Redhard flogen vier Jungen und elf Mädchen im Alter von 14 bis 16 Jahren mit ihrer Lehrerin Ulrike Fischer über Dubai nach Melbourne. Dort wurde die aufgeregte und übernächtigte Gruppe nach einer schier endlosen Reise aufs Herzlichste von den australischen Gastfamilien in Empfang genommen. Und auf der Autofahrt ins zwei Stunden entfernte Bendigo sahen alle schon in der ersten Stunde auf australischem Boden die ersten Kängurus!

Bendigo ist eine 82000 Einwohner zählende Universitätsstadt, deren Architektur davon zeugt, dass sie während des australischen Goldrauschs zu großem Wohlstand gekommen war.

Hier war der tägliche Schulbesuch Pflicht. Von 9.00 Uhr bis 15.20 dauert der Schultag an der Bendigo South East, wo nicht nur die  hervorragenden Sportanlagen und die exzellente Ausstattung des musischen Bereichs ins Auge stechen. Hier hat jeder Schüler sein eigenes Laptop, das durch die Schule günstig zu beziehen ist.  Da in Australien Schuluniformen getragen werden, bekamen auch die deutschen Schüler ihre eigene Uniform, bestehend aus weißem Polohemd und rotem Kapuzenpulli.

Schulausflüge führten die Jugendlichen in die alte Goldmine Bendigos, an den Murray River und nach Melbourne. In den Osterferien taten die Gasteltern ihr Möglichstes, den Deutschen die Schönheiten ihres Bundesstaats Victoria zu zeigen. So schwärmten die Gruppenmitglieder aus an die Great Ocean Road, in die Nationalparks wie z. B. die Grampians. Es wurden Kängurus und Koalas gestreichelt, ein paar Jungen erlebten die Formel 1 hautnah in Melbourne und ein paar Glückliche führte es bis nach Sydney.

Anfangs fiel es Einigen schwer, auf alte Gewohnheiten wie deutsches Brot zu verzichten; eine Schülerin gestand, sie würde es mehr vermissen als ihre Eltern. Aber da fast alle Schüler alte Austausch-Hasen sind und schon an den Fahrten der CBES nach Spanien, Italien, Frankreich, England und zum Teil sogar Lettland teilgenommen hatten, gab es wenig Eingewöhnungsprobleme – und nur ganz selten einmal Kopfschmerzen wegen Heimwehs. Am Ende des Aufenthalts waren manche so von der freundlichen und entspannten australischen Lebensart begeistert, dass es schwer war, sie in den Flieger zurück nach Europa zu bekommen. Und alle waren sich einig, man hätte auch noch länger bleiben können. Eine vierzehnjährige Schülerin sagte auf der Rückreise andächtig: „Jetzt haben wir schon mehr gesehen, als manch Andere in ihrem ganzen Leben.“

Seit zwei Wochen sind sie jetzt wieder zurück – und freuen sich auf den Gegenbesuch der Australier nach den Sommerferien. In zwei Jahren werden dann die Schüler der jetzigen Klassen 7 und 8 die Möglichkeit haben, nach “Down Under“ zu fliegen. 

Australien2016

Australische und deutsche Schüler in der neuen Austausch-Uniform mit den Lehrerinnen Inga Venema Steen und Ulrike Fischer sowie dem stellvertretenden Schulleiter Brendan Moloney. 

"Die Griechen sind ja genauso wie wir!"

Mit dieser zusammenfassenden Feststellung endete der Schüleraustausch der CBES Lollar mit der griechischen Partnerschule in Kalyvia Thorikou/Griechenland.

k IMG 5635Vom 14.-21. April 2016 besuchte eine Gruppe Schüler der CBES mit ihren Lehrern die griechische Partnerschule in der Nähe von Athen. Mit großer Neugier wurden sie von ihren Gastgebern erwartet. Für das Gymnasium in Kalyvia war es nämlich der erste Austausch überhaupt mit einer anderen Schule.

Die Schüler aus Lollar erwartete eine umwerfende Gastfreundschaft. Eltern und Lehrer aus Kalyvia hatten sich Einiges überlegt, um ihren deutschen Gästen einen Eindruck in ihr wunderschönes Land zu geben.

Auf dem Programm standen gemeinsame Ausflüge nach Nafplion, der früheren Hauptstadt Griechenlands, ein Besuch von Athen mit Akropolis, Monastiraki und Anafiotika, eine Fahrt zum berühmten Poseidon-Tempel am Kap Sounion und der Silberminen der Athener bei Lavrio.

Dazu sagte Amelie: "Griechenland ist ein wunderschönes Land mit tollen Sehenswürdigkeiten! Neue Sitten und Kulturen kennen zu lernen ist eine echt coole Erfahrung!"

Auch wenn alle griechischen Austauschschüler die deutsche Sprache lernen, fand die Kommunikation doch meist in Englisch statt. Die Lollarer Schüler stellten dabei fest, dass sehr viele Wörter, die wir im Alltag benutzen, aus dem Griechischen stammen, z. B. Demokratie, Harmonie, Musik, Technik, Mathematik, Gastronomie, Architektur.

Den Austausch beurteilte z. B. Sofie so: " Der Austausch war echt schön. Die Leute waren sehr freundlich. Ich würde jederzeit wieder hinfahren!" Und Daniela ergänzt: " Es war eine richtig schöne Zeit mit allen, und wir hätten gerne länger Zeit dort verbracht. Ich würde immer wieder zu diesen Freunden nach Griechenland fahren!"

Der Gegenbesuch der griechischen Schüler wird schon bald, nämlich im Mai 2016, stattfinden. Mit Spannung und Sehnsucht erwartet man die Gäste aus Hellas und plant schon viele Unternehmungen, um ihnen unsere Region zu präsentieren.

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Astrid Patzak-Schmidt

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