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Neue Herausforderungen, neue Ansätze

Auf die Vielzahl von Berufs- und Studienangeboten reagiert die Clemens-Brentano-Europaschule mit einem erweiterten Programm.

Photo BO Woche IIDas langjährige Bewerbertraining der Clemens-Brentano-Euroschule (CBES) ist unter der Leitung von Herrn Matthias Payer grundlegend erweitert und neu ausgerichtet worden. Der neue Leiter für das gesellschaftliche Aufgabenfeld hat unter der Mitwirkung seines Berufs- und Studienorientierungs-Team (BO-Team), das aus Frau Daniele Lenz und Herrn Mehmet Krasnici besteht, viel Zeit in die Planung einer ganzen BO-Woche für die 11. Jahrgangsstufe investiert.

Mit ca. 300 Ausbildungsberufen und 30.000 Studienmöglichkeiten gibt es viele, vielleicht zu viele Auswahlmöglichkeiten für die 16-17 Jahre alten Schülerinnen und Schüler, ihren passenden Beruf zu finden. Hinzu kommen die Anforderungen einer immer stärker digitalisierten Welt, die neben den klassischen Fähigkeiten auch neue Herausforderungen an die Schülerschaft stellt und Kompetenzen einfordert. Darauf hat nicht nur das Hessische Kultusministerium mit einem eigens dafür entwickelten BO-Lehrplan, der seit dem Sommer Pflicht für alle Sekundarschulen ist, reagiert. Auch die CBES hat ein neues Konzept entwickelt, um den Anforderungen aus dem BO-Lehrplan nicht nur mit einer ganzen Woche Raum zu geben, sondern zugleich auch die Wichtigkeit für die Schülerschaft zu unterstreichen.

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Ralph Kemp „neuer“ Stellvertreter des Schulleiters an der CBES

2967ab5d 5108 4ebd affb eb2f85d2f5feAm 16. Januar 2019 überreichte der Schulleiter der CBES Andrej Keller dem bisherigen Aufgabenfeldleiter eine wichtige Verfügung des Staatlichen Schulamtes Gießen. Herr Studiendirektor Ralph Kemp, bisher als Aufgabenfeld- leiter für die naturwissenschaftlichen Fächer an der Clemens-Brentano-Europaschule verantwortlich, erhielt die kommissarische Beauftragung die Aufgaben eines „ständigen Stell- vertreters“ des Schulleiters wahrzunehmen.

Damit wurde die Nachfolge des bisherigen Stellvertreters Norbert Panz geregelt, der im letzten Sommer nach 31 Jahren an der CBES feierlich in den Ruhestand verabschiedet wurde. Der neue Stellvertreter arbeitet bereits seit Januar 2013 in der Schulleitung der CBES. In den letzten Jahren hat er sich zunehmend um die Organisation der schulischen Abläufe gekümmert, wobei er den täglichen Unterrichtseinsatz der Kolleginnen und Kollegen, die Raumplanung und die Verwaltung von Finanz- und Personalbudgets im Team mitkoordinierte. Besondere Verdienste hat sich Herr Kemp bei der Digitalisierung von schulischen Abläufen erworben. So hat er die flächendeckende Einführung der schuleigenen Kommunikationsplattform IServ federführend begleitet.

Neben seinen Verwaltungstätigkeiten unterrichtet Herr Kemp die Fächer Mathematik und Sport, wobei sein Schwerpunkt auf der Vermittlung von mathematischen Inhalten in der Oberstufe liegt.

Herr Kemp gilt als erfahrenes und den Kolleginnen und Kollegen auch in Konfliktfällen stets zugewandtes Schulleitungsmitglied. Sein hohes Maß an Gelassenheit fußt auf seiner langjährigen Erfahrung im Schuldienst. Er selbst bezeichnet sich als ein „Kind kooperativer Gesamtschulen“ und hat schon viele schwierige Klippen im Schulbetrieb umschifft. Dabei überzeugt er immer durch seine besonnene und sympathische Art der Kommunikation mit Schülern und Kollegen.

Herr Kemp, der bereits an vielen Dienstorten, unter anderem in Bremen, in der Wetterau und lange Zeit an der Ricarda-Huch-Schule in Gießen, als Lehrer seine pädagogische Spuren hinterlassen hat, will in den nächsten Jahren an der CBES vor allem die notwendige Digitalisierung weiter vorantreiben und den Schulleiter entlasten.

Die Schulgemeinde der CBES freut sich, dass nach so kurzer Zeit der Vakanz die Stellvertreterstelle wieder besetzt werden konnte.

Klasse 8d in der LernWerkstatt Mathematik

Am Donnerstag, den 13.12.2018 besuchten wir mit unserer ganzen Klasse und unserer Klassenlehrerin die LernWerkstatt Mathematik an der Uni Gießen.

Wir haben uns an diesem Tag morgens am Bahnhof getroffen und sind dann gemeinsam mit Bahn und Bus zum Philosophikum II gefahren. Dort sind wir in das Gebäude C gelaufen und wurden im ersten Stock von sechs Studenten und ihrer Dozentin freundlich empfangen. Zu Beginn saßen wir in einem Halbkreis und haben Begriffe zum Thema „Daten und Zufall“ gesammelt, die die Studenten dann aufgeschrieben und neben ein Plakat an die Tafel geklebt haben. Danach haben wir ein Spiel gespielt. Zwei von uns durften nach vorne kommen und jeweils mit einem Würfel würfeln. Jeder Zweite von uns anderen hat eine Tupperdose bekommen, auf der eine Zahl von 2 bis 12 stand. Nach jedem Wurf wurde ein kleiner Schoko-Nikolaus in die entsprechende Tupperdose mit der Zahl der Würfelsumme gelegt. Die Sieben wurde am häufigsten und die Zwei am wenigsten gewürfelt.

k 20181213 111428Danach arbeiteten wir an vier Station: „Würfel“, „Glücksrad“, „Die 6 gewinnt“ und „Alles nur Zufall?“. Wir bekamen Arbeitsmappen in verschieden Farben und auf der ersten Seite stand, in welcher Reihenfolge wir die vier Stationen zu bewältigen hatten. Hierfür wurden wir in kleinere Gruppen (fünf Personen) eingeteilt. Die Studenten wurden dabei gefilmt, wie sie uns die Sachen erklärten. Wir selbst waren auf den Aufnahmen auch zu sehen, hatten dafür aber auch eine Einverständniserklärung abgeben. Die erste Station war für unsere Gruppe „Die 6 gewinnt“, hier lag ein „Mensch ärgere dich nicht“−Spiel. An dieser Station mussten wir 20mal würfeln und eine Strichliste führen, wie oft welche Zahl vorkam. Danach haben wir unsere gesamten Würfe zusammengerechnet und aufgeschrieben, wie oft wir die Sechs gewürfelt haben. Hier haben wir gelernt, dass eine Chance von eins zu sechs besteht, zum Beispiel die Eins zu würfeln.

Danach waren wir an der Station „Würfel“, wo wir gegeneinander mit vier verschiedenen Würfeln würfelten (der blaue Würfel hatte zwei Nullen und vier Vieren, der grüne Würfel sechs Dreien, der pinke Würfel drei Fünfen und drei Einsen und der gelbe Würfel hatte zwei Sechsen und vier Zweien). Wir haben gewürfelt und wer die höhere Zahl hatte, bekam einen Strich. Wer elf Striche erreichte, hatte gewonnen. Danach bekamen wir verschiedene Tabellen, wo wir die verschiedenen Würfel eintragen und herausfinden konnten, bei welchem Würfel die meisten Zahlen dem anderen überlegen waren und so verglichen wir alle Würfel miteinander.

Danach hatten wir eine Pause, in der wir essen, trinken und rausgehen durften.

Nach der Pause ging es an den Stationen weiter.

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Anti-Mobbing Experte Carsten Stahl an der CBES

POQQ9619Carsten Stahl wurde jahrelang von Mitschülern verprügelt und schikaniert. Nun kämpft er in Schulen gegen Mobbing.  

Am 9.11.2018, eingeladen vom Berufsorientierungscoach und Berufseinstiegsbegleiter Paul Römer, war Carsten Stahl  mit seiner Kampagne gegen Mobbing an der Clemens-Brentano-Europaschule zu Gast.  Er konnte auf drastische und ungewöhnliche Weise mit den Jugendlichen des Hauptschulbereichs über Ausgrenzung und Gewalt an Schulen reden, traf ihren Nerv und brachte viele von ihnen zum Nachdenken!!

Die Jugendlichen schauen an diesem Tag zu ihm auf. Er ist einer, der ihre Sprache spricht. In der Fernsehserie „Privatdetektive im Einsatz“, hat er sich durch sein authentisches Verhalten ein hohes Maß an Respekt in dieser Zielgruppe erarbeitet. Mit seinen Appellen gegen Gewalt und Diskriminierung stieß er auf offene Ohren. Zum Ende seines eindrucksvollen Vortrags  hinterließ der Experte ein von allen anwesenden Schülern  unterzeichnetes „Anti-Mobbing“ –Abkommen in Form eines Posters war dies ein “stahlharten“ Beweis dafür, dass Gewalttätigkeit und Willkür an der CBES nichts zu suchen haben.

Form Follows Function

pic1 weissenDiese Maxime hatten wir noch im Kopf, als wir einen Tag nach Nikolaus 2018 in der Stuttgarter Weißenhofsiedlung ankamen. Die Mustersiedlung von 1927 zeigt eindrucksvoll die starke Innovationskraft europäischer und vor allem auch deutscher Ingenieurs- und Baukunst. Die Architekten aus den Niederlanden, der Schweiz, Österreich und Deutschland konnten in der Siedlung am Weißenhof ihren Stil des „Neuen Bauens“ umsetzen. In nur sechs Monaten mussten die Häuser entstehen, so die Ausschreibung des Werkbundes und der Stadt Stuttgart, die die Grundstücke zur Verfügung stellte. Entstanden sind Objekte, die eine Abkehr vom klassischen Wohnen in dunklen und feuchten Wohnungen und Häusern bedeutete, sie waren hell, trocken, lichtdurchflutet, meist in Skelettbauweise und mit Flachdach und unter Verwendung von Metall, übrigens auch im Fensterbau, erstellt worden.

Die Siedlung warb dann auch mit einem Plakat, auf dem eine Jugendstilwohnung mit Biedermeier Möbeln ausgestattet, abgebildet und mit einem dunkelroten X durchgestrichen war, um ihre Einstellung zum herkömmlichen Bauen zu manifestieren. Die Gegenseite, die das „Neue Bauen“ ablehnte, konterte mit einem Plakat, das die Siedlung mit einer Arabersiedlung verglich.

Dennoch kamen etwa 200.000 Besucher um sich die Häuser anzuschauen. Nicht zuletzt sorgten auch die Konzepte des industriellen Bauens dafür, dass sich Designer aus den Bereichen Möbel und Lampen an der Ausstellung beteiligten und so das „Neue Bauen“ nachhaltig prägten. Den Freischwinger von Mart Stam kennt jeder, die Le Corbusier Liege ebenfalls, die Wagenfeld Lampe selbstredend, um nur drei zu nennen.

Neben Peter Behrens, der einige der ausstellenden Architekten schon als Professor in der Universität ausgebildet hatte und sich selbst dem gesunden Bauen widmete, um gegen die grassierende Tuberkulose anzukämpfen, waren unter anderem noch Peter Uud, Mart Stam, Le Corbusier, Hans Scharoun und Ludwig Mies van der Rohe für die Weißenhofsiedlung identitätsstiftend.

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