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Besuch des Klosters Lorsch, UNESCO - Weltkulturerbe

IMG 6934Vor Kolumbus´ Reisen über den Ozean gab es in Europa weder Kartoffeln noch Tomaten.
Und nicht nur DAS erfuhren die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen der Eingangsstufe Sek I aus Lollar während ihres Besuchs der UNESCO-Weltkulturstätte Kloster Lorsch und des archäologischen Freilichtlabors Lauresham.

Klassenfahrt zur Starkenburg bei Heppenheim, für 4 Nächte auf einer richtigen Burg sein - wie cool!

Die Schülerinnen und Schüler sechsten Klassen der Eingangsstufe mussten während ihres Aufenthalts auf der Starkenburg so Einiges lernen.
Hoch über der Rheinebene, eingebettet in sanfte Weinberge, liegt die Starkenburg über dem Städtchen Heppenheim an der Bergstraße. Der Ausblick auf die Rheinebene bis nach Frankreich und die Lage im Odenwald sind wirklich beeindruckend. Doch die Wege runter in das Städtchen Heppenheim und zurück sind "grausam".

Die Starkenburg ist eine Höhenburg auf 295 m ü. NN auf dem sogenannten Schlossberg oberhalb von Heppenheim an der Bergstraße.

Um die Starkenburg herum soll eine Weiße Frau geistern, die aus Trauer um ihren bei der Verteidigung der Burg gefallenen Gemahl noch heute jammernd und wehklagend durch die Umgebung der Burg streift. Sie erscheint angeblich meist kurz nach Sonnenaufgang als weiße, nebelhafte Gestalt.

Doch am abendlichen Lagerfeuer der CBES-Schüler wurde sie von manchen auch gegen Mitternacht gesehen. Und diese Geschichte, Leute, ist real - nicht virtuell! Da muss eine junge Seele von heute erst einmal mit umzugehen lernen! Echt echt? Oh Manno!

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Schüler aus Lollar treffen Friedensnobelpreisträger Lech Walesa

Gruppen aus Lollar und Danzig arbeiten gemeinsam weiter an historischer Projektarbeit

(KJ) Zum mittlerweile dritten Mal binnen 15 Monaten brach eine Gruppe von Schülerinnen und Lehrern der Clemens-Brentano-Europaschule nach Danzig auf, um die im Sommer 2015 besiegelte Partnerschaft mit dem Lyzeum Nr.7 zu pflegen.

k 037Vom 30. Mai bis zum 06. Juni bereisten die Oberstufenschülerinnen aus Lollar in Begleitung der Geschichtslehrerinnen Maria Seiler und Ela Siemon sowie dem Gymnasialzweigleiter Andrej Keller als Vertreter der Schulleitung die Ostseemetropole Danzig. Gemeinsam mit polnischen Schülern und Lehrern wurde an dem historischen Projekt „Solidarität in Polen und Deutschland – der gemeinsame Weg ins Europa“ intensiv weitergearbeitet.

Während Teile Deutschlands unter ständigem Gewitterregen und Überschwemmungen zu leiden hatten, wurden die Lollarer vom Wettergott mit konstant warmen und sonnigen Temperaturen verwöhnt. Wegen des von den Gastgebern dichten Programms mit Führungen, Zeitzeugengesprächen, Museumsbesuchen und Erkundungen in Danzig und Umgebung konnte der sehr sehenswerte Ostseestrand Polens aber nur vereinzelt aufgesucht werden.

Tagsüber wurde gearbeitet und abends stand das gegenseitige Kennenlernen zwischen den Schülergruppen aber auch den Kollegen im Vordergrund. Dies wurde vor allem durch die Aufnahme der Lollarer Schüler in polnischen Gastfamilien unterstützt. So knüpften deutsche und polnische Schüler bei zahlreichen Aktivitäten innerhalb und außerhalb der Schule schnell Kontakte zueinander. Verkehrssprache war in der Regel Englisch, worüber sich die Englischkollegen beider Schulen sicherlich freuen werden. Am Ende der Begegnungswoche flossen beim Abschiednehmen dann sogar Tränen.

Die Gastgeber verwöhnten die Lollarer Gruppe mit einem äußerst abwechslungsreichen und ambitionierten Programm. Von Dienstag bis Samstag stand täglich von 09.00 bis 17.00 Uhr eine andere historisch-politische Attraktion auf der Tagesordnung. Traditionell fand zu Beginn eine feierliche Begrüßung in der Aula des Danziger Lyzeums Nr.7 statt, bei dem die komplette Schulleitung als auch viele Schüler die deutschen Gäste in Empfang nahmen. Beide Seiten präsentierten sich und ihre Region. Sportlich abgerundet wurde der Begrüßungsauftakt durch den Auftritt der Danziger Cheerleader-Gruppe, die in dieser Disziplin bereits mehrere nationale Preise errungen hatte. Überhaupt wurde das hohe Anspruchsniveau der polnischen Oberstufenschüler deutlich, die in der Vergangenheit bei verschiedenen künstlerischen, wissenschaftlichen und sportlichen Wettbewerben auf nationaler und internationaler Ebene immer wieder erste Plätze belegen konnten.

In ihren Begrüßungsreden betonten sowohl der polnische Schulleiter Marcin Hintz als auch der Lollarer Gymnasialzweigleiter Andrej Keller, Verständigung und Aussöhnung könne nach Jahrhunderten der wechselhaften deutsch-polnischen Geschichte nur durch die persönliche Begegnung gelingen. Der Gymnasialzweigleiter Keller fasste seine Gedanken abschließend zusammen: „In diesen Zeiten, in denen oft und fast überall an den Werten der Europäischen Union gezweifelt wird und der Ruf nach Grenzbäumen wieder laut wird, müssen wir durch gemeinsame Treffen erst recht unsere Verbundenheit mit den Europäischen Werten demonstrieren.“

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Gäste aus Remoulins zu Gast in Lollar

k Frankreichaustausch 2016Gleich zu Beginn des laufenden Schuljahres reisten 25 Schülerinnen und Schüler der CBES mit ihren Französischlehrern Jens Hausner und Heike Jackstaedt zu ihrer Partnerschule im sonnigen Süden Frankreichs, dem „Collège Voltaire“ in Remoulins. Durch den „Pont du Gard“, Überrest eines römischen Aquädukts – von der UNESCO zum Weltkulturerbe deklariert – ist Remoulins weltbekannt. Jetzt traten die französischen Partner in der vorletzten Maiwoche, vom 17.-24. Mai, ihre Reise zum Gegenbesuch nach Lollar an.

Begleitet wurde die Gruppe von den Lehrern Maria D’Arcangues und Jean-Yves Flandin. Sieben Tage lebten die französischen Jugendlichen in den Familien ihrer Gastgeber und konnten so am Alltagsleben in Deutschland teilnehmen und Landeskunde am eigenen Leib erfahren. Auf dem kulturellen Programm stand ein Ausflug nach Frankfurt zur Großbaustelle der „neuen“ Altstadt. Die gemeinsamen interkulturellen Aktivitäten waren vorwiegend sportlich geprägt. Bei einer Kanutour auf der Lahn zwischen Leun und Weilburg konnten die Schülerinnen und Schüler erleben, wie es ist, gemeinsam „im selben Boot“ zu sitzen und wie wichtig dabei die Rolle der Kommunikation ist. Nach einer Wanderung durch den Gießener Wald zum Schiffenberg hieß es im Kletterwald, die eigenen Grenzen zu erfahren und gegebenenfalls zu überwinden. Deutsche und Franzosen erlebten in dieser Woche viel gemeinsam, am Wochenende unternahmen sie Ausflüge in den Gastfamilien. Bei der Austauschparty am Freitagabend in der Schule, zu der auch die Gasteltern eingeladen waren, hatte jeder die Gelegenheit, den anderen eine persönliche Botschaft, einen Gruß oder eine kleine Zeichnung auf dessen persönlicher „Austauschpinnwand“ zu hinterlassen, bevor alle Teilnehmer sich zum Tanzen in den zum Dancefloor umfunktionierten Musikraum zurückzogen.

Vor der Heimreise am Dienstagmorgen trafen sich alle Teilnehmer mit ihren Gastfamilien noch einmal zum gemeinsamen Abschiedsbrunch in einem Bistro am Gießener Bahnhof. Die Tränen beim Abschied am Bahngleis waren der Beweis für einen gelungenen deutsch-französischen Schüleraustausch. – Vielleicht sieht man sich bald wieder?

Hr. Hausner

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