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Wir spielen im Matheunterricht!

Spielen Mathe 1Vor einigen Wochen hatte unser Mathe-Erweiterungskurs der Klassen 6d, 6e und 6f Besuch von zwei Damen der Uni Gießen: Eine Professorin und eine Studentin kamen in unseren Unterricht und ließen uns ein Spiel spielen, das Lehrkräften eine Unterstützung beim Diagnostizieren bieten soll. Indem die Lehrkräfte ihren Schülerinnen und Schülern beim Spielen zusehen, sollen sie deren Lernstände einschätzen können, um sie anschließend z.B. noch besser unterstützen zu können.

In dem Spiel, das wir ausprobieren durften, ging es um das Thema „Bruchrechnung“. Es war ähnlich wie Monopoly aufgebaut: Jeder Spieler hatte ein Männchen und es gab einen Flughafen, von dem man in ein anderes Land „fliegen“ konnte. Es gab blaue, grüne, gelbe und rote Spielfelder und zu jedem Feld gab es Karten mit einer bestimmten Kategorie. Diese Kategorien waren: Brüche mit Papier falten, Brüche an eine kleine Wäscheleine hängen, Brüche in Flächen einzeichnen und Brüche addieren und subtrahieren. Auf jeder Karte war eine Aufgabe, die jeder Spieler alleine lösen musste. Sobald alle aus der Gruppe fertig waren, wurden die Lösungswege und Ergebnisse verglichen. Dabei mussten wir selbst entscheiden, welche Lösung richtig ist und über unsere Fehler sprechen. Hierbei kam es oft zu lebhaften Diskussionen! Wer die Aufgabe richtig bearbeitet hatte, durfte ein Feld weiter gehen.

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Hitzefrei

Aufgrund der extremen Wetterbedingungen endet der Unterricht für die Jahrgangsstufen 5 bis 10 heute nach der 5. Stunde. Alle bereits ergriffenen Maßnahmen, die Temperaturen in den Klassen- und Fachräumen zu senken, haben nicht gegriffen.

Es ist davon auszugehen, dass der Unterricht in den kommenden Tagen (Dienstag, den 25.06. bis Donnerstag 27.06.) ebenfalls wegen den hohen Temperaturen nach der 5. Stunde enden wird.

Bundesjugendspiele – mal anders!

BJS19 1Am vergangenen Mittwoch hieß es wieder „laufen – springen – werfen“ – die Bundesjugendspiele der 5. und 6. Klassen standen an. Aber nicht im Wettbewerb „Mann gegen Mann“, sondern als „spielleichtathletische“ Klassenwettkämpfe. In drei Disziplinen ging es nur nebenbei um die Ergebnisse einzelner Schülerinnen und Schüler. Im Mittelpunkt stand die Leistung der ganzen Klasse, für die sich alle Teilnehmer wirklich ins Zeug legten, für die gejubelt und angefeuert wurde. Dementsprechend beherrschten bei hochsommerlichen Temperaturen eine olympische Stimmung und überwiegend beste Laune die Atmosphäre auf dem Sportplatz Süd in Lollar. Alle Schülerinnen und Schüler wurden durch ihre Sport- und Klassenlehrerinnen und -lehrer bestens auf die Wettkämpfe vorbereitet, so dass gesundheitliche Probleme die Ausnahme blieben; Sonnencreme und ausreichend Wasser wurden zu den wichtigsten Accessoires des Tages.

Egal, ob beim 10-Minuten-Dauerlauf möglichst viele Bierdeckel gesammelt werden sollten, in der Ruppmann-Leiter in der Weitsprunggrube Stufe 7 angestrebt wurde oder der Heulerball (Stufe 5) bzw. der Tennisring (Stufe 6) geworfen wurde - überall gaben alle Schülerinnen und Schüler ihr Bestes und nicht Wenige übertrafen damit alle Erwartungen. Selbst die helfenden Sport-LK-Schülerinnen und -schüler staunten ob der gezeigten Leistungen nicht schlecht: „Der wirft ja weiter als ich!“; „Die ist tatsächlich 3x in Stufe 7 gesprungen“ oder „Bei der Hitze würde ich keine 10 Minuten durchhalten“ waren nur einige der Aussagen, die fielen.

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Clemens-Brentano-Europaschule für Demokratie, Vielfalt und Toleranz.

Unsere Schüler*innen beziehen eindeutig Stellung gegen Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus!


toleranzAm 13. Juni 2019 wurden Schilder die Schüler*innen des Leistungskurses Kunst der Clemens-Brentano-Europaschule entworfen hatten am Ortseingang Lollars im Auftrag des Netzwerkes für Toleranz, Vielfalt und Demokratie im Lumdatal montiert. Neben dem Bürgermeister Lollars Dr. Bernd Wieczorek und Direktor Andrej Keller von der Clemens-Brentano-Europaschule waren auch der Stadtrat Gerhard Born sowie die Vertreter des Netzwerkes in Persona von Frau Susanne Gerschlauer und Herrn Wolfgang Haussmann anwesend.

Der Leitspruch des Schildes ist "eine Haltung, das humanistische Fundament unseres aufgeklärten Landes, ein Eckpfeiler aller westlichen Demokratien und nicht unbedingt ein politisches Statement", meinte Andrej Keller, der Direktor der Clemens-Brentano-Europaschule.

Andrej Keller zeigte noch einmal eindrucksvoll auf, wie sich die Stadt Lollar und die Clemens-Brentano-Europaschule als ein Spiegelbild Europas darstellen "hier in Lollar und besonders in unserer Schule leben wir im Kleinen vor, was in Europa häufig noch gelernt werden muss. Wir versuchen uns mit Respekt zu begegnen und geben jedem die Chance, egal wo er herkommt oder welcher sozialen Schicht er angehört, einen adäquaten Schulabschluss zu erreichen“. Insgesamt, so schloss Keller, „sei Europa auch nicht tendenziell rechtsradikal, sondern eher aufgeschlossen“, was ihm seine vielen Auslandsbesuche bei Partnerschulen bestätigt hätten und „ohne die Umsetzung des Leitspruchs wäre das überhaupt nicht möglich“.

Wolfgang Haussmann schilderte noch einmal den langen bürokratischen und politischen Weg bis es nun endlich zur Montage der Schilder kam. Eigentlich sollten, nicht zuletzt aus historischen Gründen, in allen Lumdagemeinden Schilder aufgestellt werden. Bisher hat sich aber nur die Stadt Lollar im Stadtparlament mehrheitlich für die Aufstellung der Schilder ausgesprochen. Alle demokratischen Parteien waren sich hier einig ein Zeichen zu setzen, ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung und dem wieder aufflammenden Antisemitismus. Das von unserer Schülerin Stefanie Heinz entworfene Logo war eines von fünf weiteren, die übrigens ähnliche Qualität hatten, das die Zustimmung der Jury fand, weil es graphisch anspruchsvoll war und sinnvoll die Inhalte des Leitspruchs transportierte.

"Wir wollen mit dem Schild ein Zeichen setzen", meinte Bürgermeister Dr. Bern Wieczorek. Dem konnten sich alle Teilnehmer nur anschließen.

Michael Kühn 

Abschluss der Realschulklassen der Clemens-Brentano-Europaschule am Standort Lollar

AbschlussR102019Die diesjährige Abschlussfeier der Jahrgangsstufe 10 fand erstmals in der neu gestalteten Aula statt. Die Realschulzweigleiterin Frau Lengler lobte in einer kurzen Begrüßung die besondere Leistung dieses Jahrgangs. Alle der 59 Schülerinnen und Schüler haben ihren mittleren Abschluss erreicht, davon 31 Schülerinnen und Schüler einen qualifizierenden mittleren Abschluss. Als Moderatorinnen führten Anastasia Sperling und Katharina Gussew aus der 10f durch den Abend. Der Schulleiter Herr Keller zeigte in seiner Rede Stationen der schulischen Laufbahn der Schülerinnen und Schüler auf und erinnerte neben den Noten auch an die „soft kills“ wie Selbstmanagement, Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit und wichtige charakterliche Eigenschaften wie Belastbarkeit und Verlässlichkeit sowie die Stärke aus Rückschlägen positive Kraft zu schöpfen und nicht gleich den Kopf hängen zu lassen. Zudem hob er die Werte von Toleranz, Solidarität und Vielfalt hervor, die an dieser Schule gelebt werden. „Ihr habt an einer Schule Euren Abschluss erworben, an dem Menschen aus vielen Ländern mit unterschiedlichen Muttersprachen zusammenkommen. Hier an der CBES wird der Wert „Einheit in der Vielfalt“ vorgelebt.“

Das von den Schülerinnen und Schülern gestaltete Programm war mit einem Musikbeitrag und 2 Quizbeiträgen vielfältig und kurzweilig. Mit emotionalen Reden seitens der Schüler und Schülerinnen sowie der Klassenlehrerinnen und -lehrer fand im Anschluss die Verabschiedung und feierliche Übergabe der Zeugnisse statt. Einen gemütlichen Ausklang fand der Abend bei einem Getränk im Foyer und auf dem Schulhof.

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