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CBES begrüßt neue Fünftklässler

IMG 4260 5 perfektDichtes Gedränge und eine gespannte Atmosphäre herrschten, als die neuen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 mit Eltern, Geschwistern, Großeltern und Freunden zur Aufnahmefeier ins Foyer der Clemens-Brentano-Europaschule kamen. Manch einem Erwachsenen gingen die Erinnerungen an seine eigene Aufnahme an der weiterführenden Schule durch den Kopf, während die Kinder etwas nervös, aber auch in freudiger Erwartung auf die kommenden Ereignisse in den vielen Stuhlreihen Platz nahmen.

Nachdem die Musiker der Bigband unter Leitung des Musiklehrers Alexander Hock vom Publikum mit Applaus verabschiedet worden waren, begrüßte der Stellvertretende Schulleiter Norbert Panz die neuen Schüler der CBES und ihre Familienmitglieder.

Die derzeitige Leiterin des Gymnasialzweigs, Astrid Patzak-Schmidt, gab den Kindern anhand des Beispiels von Beppo, dem Straßenkehrer, aus „Momo“ von Michael Ende den Tipp mit auf den Schulweg, Schritt für Schritt nach vorne zu sehen. Nicht das weite Ziel im Auge zu haben, sondern täglich die kleinen Schritte des Lernens eifrig mitzugehen, um am Ende zu sehen, dass das große Ziel erreicht ist.

Das weitere Programm hielt für das versammelte Publikum noch eine kreative Überraschung bereit. Der Musiklehrer Hartmut Reyl intonierte mit den weit über dreihundert Anwesenden den von ihm getexteten „CBES-Kanon“. Nach einer kurzen Phase des Einübens sang der ganze Saal voller Inbrunst mit, was allgemein zu einer ausgelassenen und heiteren Stimmung unter den Gästen beitrug.

IMG 4242 KopieDanach aber wurde es wirklich ernst und die Schülerinnen und Schüler wurden auf die Klassen aufgeteilt. In gemischten Klassen lernen nun Kinder aus Lollar mit Schülern aus Daubringen, Mainzlar, Treis, Salzböden, Staufenberg aber auch weiter entfernten Orten wie zum Beispiel Allendorf in einer Klasse zusammen.

Die Schulgemeinde der CBES freut sich auf die Neuen und wünscht an dieser Stelle allen Kindern viel Spaß und Erfolg in der neuen Schule!

 

Projekt CBES - Golfpark Winnerod

20160902 151223In einem außergewöhnlichen Unterricht im Rahmen einer Golf AG können Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen der CBES im Golfpark Winnerod das Golfspielen erlernen.

Bei diesem Sport mit den kleinen weißen Bällen sind mentale Stärke und Konzentration entscheidende Erfolgsfaktoren, die auch dem Lernen in der Schule und anderen Lebensbereichen zugute kommen können.

Für die Schülerinnen und Schüler ist die Teilnahme an der AG kostenlos.

Der Golf-Park Winnerod stellt den Platz und das Material für die praktischen Übungsstunden gratis zur Verfügung. Der Deutsche Golfverband finanziert die Anfahrt zum Platz und das Training.

So erlernen die Jugendlichen Schlagtechniken wie Chippen, Pitchen und Putten, die Regeln des Spiels sowie die Verhaltensregeln auf dem Platz.

Schon viele Schulen haben dieses besondere Angebot genutzt. Mehr als 130.000 Schülerinnen und Schüler sind bereits durch das Projekt mit der Sportart Golf in Kontakt gekommen. In rund 700 Schulen deutschlandweit gehört das Projekt zum festen Programm und wird in Bayern, Berlin und Hamburg sogar als Abiturfach angeboten.

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Astrid Patzak-Schmidt

„Everything was lovely!“: CBES-Schüler blicken auf ihr Auslandspraktikum in Großbritannien zurück

DSC 0058Zum dritten Mal nach 2014 und 2015 hatten Elftklässler der Clemens-Brentano-Europaschule Lollar auch in diesem Jahr die Möglichkeit, das für Ende der 11. Jahrgangsstufe vorgeschriebene Betriebspraktikum in Großbritannien abzuleisten. Nach der durchweg positiven Resonanz, die die von Marie-Luise Schirra, der Leiterin des sprachlich-künstlerischen Aufgabenfelds an der CBES, und ihrem Kollegen Philipp Schifferli vor zwei Jahren initiierte Unternehmung bei den bisherigen Teilnehmern erfahren hatte, war es - trotz aller Diskussionen über die die künftige Rolle Großbritanniens in der EU - nicht schwer gewesen, wieder rund ein Dutzend Schülerinnen und Schüler für einen zweiwöchigen Aufenthalt auf der britischen Insel zu gewinnen. „Wir sind sehr glücklich darüber, dass dieses Angebot ein fester Bestandteil unseres Schulprogramms geworden ist“, freuen sich Schirra und Schifferli, die die Praktikumsgruppe gemeinsam mit der Lehramtsreferendarin Madeline Schirra vor Ort betreuten. „In unserer globalisierten Welt wird es immer wichtiger, Jugendliche möglichst früh mit den Arbeitsbedingungen in einem anderen europäischen Land vertraut zu machen.“
Dass sie ihren Schülerinnen und Schülern durch die Unterbringung in ‚Charity Shops‘ und als freiwillige Helfer an der Colchester High School außerdem für das Thema Wohltätigkeitsarbeit sensibilisieren konnten, das in den Bildungsinhalten der Oberstufe fest verankert ist, freut  die Verantwortlichen ganz besonders. Bei den Charity Shops handelt es sich um Geschäfte, die von Wohltätigkeitsorganisationen unterschiedlicher Zielrichtungen zu gemeinnützigen Zwecken betrieben werden. Die Waren, die dort angeboten werden – Kleidung, Bücher, CDs, DVDs, Haushaltsgegenstände bis hin zu Möbeln sowie allerlei Kuriositäten – sind Spenden, die von freiwilligen Helfern sortiert, aufbereitet und schließlich zu  günstigen Preisen verkauft werden, wobei der gesamte Erlös der jeweiligen Organisation zufließt.

Wie aber denken die Schülerinnen und Schüler, die sich vor ziemlich genau zwei Monaten gemeinsam mit ihren Lehrern auf den Weg ins britische Städtchen Colchester (Grafschaft Essex) gemacht haben, nun zum Beginn des neuen Schuljahres rückblickend über ihre Begegnung mit einem ihnen vorher weitgehend unbekannten europäischen Land und den dortigen Arbeitsbedingungen?
Über „zwei Wochen voller neuer Erfahrungen“, in denen sie nur positive Dinge erlebt habe, freut sich Vanessa Walther,  und Katharina Herzberger spricht von einer Zeit, an die sie sich in ihrem weiteren Leben immer gerne zurückerinnern werde. Vor allem die Aufgeschlossenheit, Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft der Briten hat die Lollarer Schüler nachhaltig beeindruckt.  „Es spielt keine Rolle, ob du an der Kasse stehst oder ihnen auf der Straße begegnest, du wirst immer mit offenen Armen empfangen“, erinnert sich Sibel Celik, und auch Sophie Werner wird die Menschen, die ihr auf der britischen Insel begegnet sind, als „unfassbar nett“ in Erinnerung behalten. Nina Schleicher bringt die Empfindungen der Gruppe auf den Punkt, indem sie von einer „wunderschönen und einmaligen Erfahrung“ spricht: „Lovely people, lovely time, lovely experience – everything was lovely!“ begeistert sie sich in Anspielung auf das Lieblingswort ihrer englischen Gastgeber.
Dass die Schüler auch ihre Sprachfähigkeit verbessern konnten, liegt auf der Hand. Vor allem das Verstehen unterschiedlicher britischer Akzente falle nun deutlich leichter, betonen Annika Sprotte und Sibel Celik, die sich ebenso wie ihre Mitschülerin Katharina Hess darüber wundern, wie mühelos sie sich schon nach kurzer Zeit auf Englisch unterhalten konnten.

In besonderer Erinnerung bleiben wird natürlich der Tagesausflug nach London bei strahlendem Sonnenschein, doch an erster Stelle der positiven Erinnerungen steht bei allen Lollarer Schülerinnen und Schülern die Praktikumserfahrung selbst.
Insbesondere die herzliche und vertrauensvolle Atmosphäre an ihren Arbeitsplätzen hat sie in Erstaunen versetzt. „Zwei Wochen lang waren wir mit Leib und Seele ein Teil des Teams“, schwärmen Nina Schleicher und Rebecca Schiesberg, die im Charity Shop von PSDA, einer Hilfsorganisation für Tiere, arbeiteten. „Es gab immer eine Menge zu tun und langweilig wurde uns nie“, fügen sie hinzu. Sibel Celik hätte sich, wie sie begeistert erzählt, sogar gewünscht, dass das Praktikum länger gedauert hätte. Michelle Schauer und Ariane Haensch, die ihr Praktikum an der Colchester High School als „wertvolle Erfahrung“ bezeichnen, waren angenehm überrascht über das große Vertrauen, das ihnen entgegengebracht wurde. Ähnlich empfinden auch die anderen Teilnehmer. „Es hat sich sehr besonders angefühlt, so viel Verantwortung übernehmen zu dürfen“, meint Rebecca Schiesberg, und Katharina Herzberger ergänzt: „Wir wurden nicht wie Kinder, sondern wie vollständige Erwachsene behandelt, was uns vieles erleichterte und uns die Zeit in England ohne Heimweh überstehen ließ.“

Die Schülerinnen und Schüler sind sich einig, dass man ein solches Praktikum jedem nur empfehlen kann. „Ich habe gelernt, dass man anderen Kulturen unvoreingenommen gegenübertreten sollte“, begründet Rebecca Schiesberg ihr positives Urteil. Dass es wichtig für die Entwicklung der persönlichen Selbständigkeit ist, sich in einer fremden Umgebung zurechtfinden zu müssen, betonen Janina Nätscher und Sibel Celik. Ariane Haensch stimmt ihren Mitschülerinnen zu, indem sie von einem „gestärkten Selbstbewusstsein“ spricht. Wie seine Mitschülerin Sophie Werner äußert sich Tobias Müller, in diesem Jahr einziger männlicher Teilnehmer der Unternehmung, vor allem dankbar über die Chance, einmal in die Arbeitswelt eines anderen Landes ‚hineinschnuppern‘ zu dürfen. Dass er nebenbei auch noch ein ganz besonderes Konzept von Wohltätigkeitsarbeit kennenlernen konnte, empfindet er als prägende Erfahrung.

Lehrer und Organisator Philipp Schifferli freut sich nicht nur über die positiven Rückmeldungen seiner Schülerinnen und Schüler, sondern auch über das begeisterte Feedback auf britischer Seite: „Alle Gastfamilien waren von der Höflichkeit und den guten Umgangsformen unserer Schüler angetan. Vor allem aber haben sich die Geschäftsführer und Mitarbeiter der Charity Shops bei uns bedankt und die vorbildliche Arbeitseinstellung und das aus ihrer Sicht überdurchschnittliche Engagement der jungen Deutschen gelobt. Unsere Gruppe hat unsere Schule wirklich hervorragend repräsentiert“, schließt er sein persönliches Resümee. 

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Marie Schirra
(Aufgabenfeldleiterin I) 

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