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CBES wird „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Die CBES erhält am kommenden Samstag in der Halbzeitpause des Spiels der Gießen 46er offiziell den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verliehen.

Partnerschaft CBES Gießen46er Schule ohne Rassismus Schule mit CourageSchülerinnen und Schüler der UNESCO-AG sowie der Arbeitsgruppe Amnesty International an der Clemens-Brentano-Europaschule in Lollar haben in den letzten Monaten viel auf die Beine gestellt, um ins größte Schulnetzwerk Deutschlands aufgenommen zu werden. Dabei wurden Sie von den Kolleginnen Kirsten Quass, Lea Helm und Lisa Feldmann intensiv unterstützt.

Rund um den UNESCO – Projekttag im April entstand bei engagierten Schülerinnen und Schülern in Lollar die Idee sich beim Trägerverein Aktion Courage e.V. um das Siegel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ zu bewerben. 70 % aller an der Schule Lernenden und Arbeitenden mussten dazu die Selbstverpflichtung unterschreiben, sich in Zukunft gegen Rassismus und anderes menschenverachtende Verhalten aktiv einzusetzen. Damit übernimmt die Schulgemeinde Verantwortung für das zwischenmenschliche Klima an der Schule, indem sie sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt einsetzt. Die Schulleitung unterstützte das Projekt sofort. So wurden auch schnell die benötigten Unterschriften eingeholt. Der Schulleiter Andrej Keller erkennt darin einen weiteren Baustein, um demokratische Werte an der CBES sowie die allgemeine Persönlichkeitsbildung der Schülerinnen und Schüler zu unterstützen.

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Von der Unendlichkeit Finnlands zur fassbaren Unendlichkeit in Gießen

Finnische Gastschüler besuchen die CBES – „Kein Ende in Sicht“

fin3Bereits zum 21. Mal hatten sechs deutsche und sechs finnische Schüler/innen die Möglichkeit, die Kultur und den Schulalltag im jeweils anderen Land kennen zu lernen. Die Delegation aus Lollar konnte noch im Februar bei -24 Grad Celsius den finnischen Winter hautnah erleben und der Gegenbesuch der Finnen im September fand um 40 Grad wärmer im typisch deutschen „Altweibersommer“ statt. Die geplanten gemeinsamen Freiluft-Aktionen wie Skiken oder Bogenschießen konnten deshalb problemlos am Schulgelände durchgeführt werden, aber auch die Altstadt in Marburg oder der Römer in Frankfurt wurden bei strahlendem Sonnenschein besichtigt.

Vielleicht weil die finnische Natur an „Unendlichkeit“ erinnert, hat der Besuch des Mathematikums mit der Sonderausstellung „Kein Ende in Sicht - Unendlichkeit fassbar“ die finnischen Gäste besonders begeistert. Mit viel Ehrgeiz und Ausdauer wurde an den jeweiligen Exponaten getüftelt und experimentiert, so dass der Besuch deutlich länger als geplant ausgeweitet wurde.

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„Genetischer Fingerabdruck“

1Der Leistungskurs Biologie der 12 Jahrgangsstufen zusammen mit Lehrerin Frau Seegräber besuchte am 31. August 2018 die Herderschule in Gießen und untersuchten ihrem Fachthema entsprechend die eigene DNA.
Das Molekularbiologische Schülerlabor der Herderschule ist ein Labor, in dem unter anderem die DNA eines Menschen sichtbar gemacht werden kann. Der Fingerabdruck in Form von Erbinformationen z.B. eines Schülers oder einer Schülerin wird durch verschiedene biologische und chemische Schritte sichtbar gemacht. In diesem Labor können die Schülerinnen und Schüler dieselben Geräte benutzen, die auch bei echten Ermittlungen, bei der Kriminalpolizei, verwendet werden, um die DNA zu extrahieren.
Der Tag war in mehrere Themenbereiche unterteilt. Uns wurde als erstes erklärt, wie genau wir unseren Fingerabdruck am Ende ablesen können und was genau wir dafür brauchen würden. Am Anfang kam der erste Theorie-Teil. Hier wurde uns erklärt, wie genau der Vorgang ablaufen würde, welche Substanzen wir bräuchten und wie lange die einzelnen Schritte dauern würden. Danach konnten wir beginnen unsere DNA zu extrahieren. Der zweite Theorie-Teil folgte nach einer kurzen Mittagspause, und am Ende analysierten wir unsere Ergebnisse.

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Französischen FSJler an der CBES

FrankreichsoziIch heiße Samuel Andréü und ich bin am 16. Oktober 1999 in Bergerac geboren, das heißt bin 19 Jahre alt.
Ich komme aus Frankreich, genauer gesagt Bordeaux und Périgueux.

Mein Abitur habe ich 2017 gemacht und habe dann ein Jahr lang die Tourismus-Schule besucht.

In diesem Schuljahr mache ich ein Freiwilliges Soziales Jahr an der Clemens-Brentano-Europaschule Lollar und der Außenstelle Allendorf.

Ein Hobby von mir ist die Musik; ich rappe mit meinen Freuden. Außerdem reise ich sehr gerne; ich war bereits in Thailand und Kambodscha, Spanien, Deutschland und Algerien.
In diesem Jahr habe ich vor nach Berlin zu reisen und die Stadt zu erkunden.

Natürlich bin ich ein Fußballliebhaber. Girondins de Bordeaux ist meine Lieblingsverein in der Ligue 1.

An der CBES würde ich u.a. auch gerne in den Geschichts-, Deutsch- und Musikunterricht hineinschauen, um selbst noch mehr über die deutsche Geschichte und Kultur zu lernen.

 

Ich freue mich auf das kommende Jahr an der CBES!

Samuel Andréü

Xlab – Physik realer Systeme

ExperimentDas Xlab in Göttingen ist ein Experimental- labor, das Schülerfort- bildungen und auch Lehrerfort- bildungen in allen drei Naturwissen- schaften anbietet. Dabei führen die Teilnehmer teils „klassische“ Experimente durch, teilweise werden aber auch neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Experimente vorgestellt. Das Xlab arbeitet eng mit der Uni-Göttingen zusammen. In den Herbstferien nahm Alexander Kapp (Mathematik-LK, Physik-LK) an einem Ferienkurs teil. Hier ist sein Bericht:

Vom 08. bis 11. Oktober reiste ich in die Universitätsstadt Göttingen, um an einem Physik–Feriencamp teilzunehmen.

Unser Physik Lehrer Herr Burk machte uns bereits im Unterricht auf das Angebot vom Xlab in Göttingen aufmerksam. Dieses wollte ich mir nicht entgehen lassen und bewarb mich um einen Platz für einen Ferienkurs. Ich nahm aufgrund meiner Leistungskurse am Kurs „Physik realer Systeme: Von Differenzialgleichungen zum Experiment“ teil. Betreut wurde der Kurs von den beiden Dozenten Dr. Carsten Nowak und Jr.-Prof. Dr. Christoph Lehrenfeld.

Am ersten Tag behandelten wir die Modellierung physikalischer Systeme mit Differenzialgleichungen am Beispiel der Wärmeleitung. Abends erhielten wir eine Stadtführung durch Göttingen und gingen anschließend gemeinsam essen.

Am zweiten Tag vertieften wir die Inhalte des Vortages durch die nummerische Behandlung gewöhnlicher und partieller Differenzialgleichungen. Am Nachmittag beschäftigten wir uns dann mit dem Programm COMSOL, was uns ermöglichte die zuvor berechneten Werte mit einer Simulation abzugleichen.

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