Clemens-Brentano-Europaschule - Startseite

Bald ohne Großbritannien?

lille2Lille, Zentrum der nördlichsten Millionenregion Frankreichs kann ihren Namen von ile, Insel, ableiten. Im Mittelalter und zu Beginn der Neuzeit war die Stadt noch eine Insel, zwar eine Flussinsel, aber eine Insel, die vom Fluss Deule umflossen und wie ein Burggraben eingerahmt wurde, dessen Mündung über die Leie und Schelde bei Antwerpen in die Nordsee verlief. Das "Inselleben" erwies sich aber durch den Bau größerer Frachtschiffe als unrentabel, also wurde der Fluss größtenteils zugeschüttet und Lille gehörte fortan zum "Festland". Diese Geschichte ist vielleicht ein Orakel für das Vereinigte Königreich. Vielleicht geschieht doch noch ein Wunder!
Anfang Februar 2019 war nun das vorletzte multilaterale Treffen im Erasmus+ - Projekt "Peace und Human Rights" unter anderem mit sechs Schülern und Schülerinnen der Clemens-Brentano-Europaschule aus Lollar. Fünf Schulen - aus Frankreich, Bulgarien, den Niederlanden, Deutschland und eben dem Vereinigten Königreich - waren Gäste in Lille, Frankreich. Die 1,2 Millionen Stadt im äußersten Norden Frankreichs wirkt flandrisch, oft etwas spröde, wird aber meist verkannt, denn sie ist kulturell eine Perle und ökonomisch holt sie stark auf. Ein Blick auf die Arbeitslosenzahlen zeigt aber, der Strukturwandel in der durch Kohleabbau, Textilproduktion und Maschinenbau geprägten Region ist noch nicht abgeschlossen.
Der thematische Schwerpunkt in der Diskussion zwischen den Lehrern und Lehrerinnen war natürlich der nahende Brexit. Das Vereinigte Königreich wird zukünftig nicht mehr an den Schulprojekten teilnehmen können. Die Folgen für den Jugendaustausch sind katastrophal. Wir brauchen die Briten, ihre Sprache, ihren Sachverstand, ihren Realismus, ihren Humor war der Tenor unter den Projektteilnehmern aus fünf europäischen Staaten. Kopfschütteln fand man nur für die Brexiteers und ihre Leavekampagne. Nur ein vereintes Europa steht doch für Frieden, Wohlstand und Demokratie in diesem einst vom Krieg so zerrütteten Kontinent Europa.

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SEB-Café am Elternsprechtag: Ein voller Erfolg

sebcafeDer Schulelternbeirat hatte recht kurzfristig beschlossen, ein Café am Elternsprechtag der 6.-10- Klassen einzurichten. Die Idee wurde sehr gut aufgenommen und das Mensa-Team, die Schulleitung, die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer – alle halfen mit, die Idee bekannt zu machen und uns zu unterstützen. Viele Eltern brachten Kuchen- und Gebäckspenden, ein Samowar und viel Kaffee standen bereit, um Mütter, Väter, Erziehungsberechtigte, Kinder, Lehrerinnen und Lehrern mit leckeren Angeboten zu stärken.
Aber nicht nur für das leibliche Wohl war gesorgt – es entwickelte sich eine rege Kommunikationsbörse. Viele kamen ins Gespräch, tauschten sich aus und so manche Eltern-Lehrer Gespräche fanden ungeplant und in guter Atmosphäre im Café statt. Da war Erleichterung, dass es mit der Schulleistung doch nicht so schlimm sei, heiterer Austausch als Überbrückung längerer Pausen, ein Zusammenkommen, sich treffen, sich kennenlernen, miteinander reden und sehr viel Lob von allen Seiten an den SEB.
Der Erfolg hat uns gefreut und für uns steht fest: Wir werden auch zukünftig an Elternsprechtagen ein SEB-Café einrichten. Allen Helfern und Unterstützern ein herzliches Dankeschön!

Veranstaltung: Digitalisierung

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Der Schulsozialarbeit streichts!

Schüler streichen am Tag der Zeugnisvergabe die Räume der Schulsozialarbeit.

Alle Schüler strömen nach Vergabe der Halbjahreszeugnisse mehr oder weniger glücklich nach der 3. Stunde aus dem Schulgebäude. Alle Schüler?

Nein!

Eine kleine Gruppe von unbeugsamen CBES`ler schwingte den ganzen Tag freiwillig Pinsel und Farbroller, um die Wände der Schulsozialarbeit wieder einen weißen Anstrich zu verpassen.

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Mit viel Engagement und Spaß wurden Türen, Kanten sowie Lichtschalter abgeklebt und Fußböden mit weihnachtlichem Geschenkpapier geschützt. Trotzdem waren im Eifer des Gefechtes Kollateralschäden nicht zu vermeiden: Farbspritzer in Gesicht und Haar oder Stühle die in Farbeimer gestellt wurden.

Für das leibliche Wohl sorgte das Team der Schulsozialarbeit mit winterlich gegrillten Würstchen und Salaten.

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Saskia Wüst gewinnt ein Reisestipendium für die beste Facharbeit des Jahres

20190130 1304282018 nahm Saskia Wüst (Jahrgangsstufe 13) als Stipendiatin wie auch zwei weitere Schüler der CBES an einer Studienwoche der Stiftung MNU im Deutschen Museum in München teil. Neben vielen Führungen, an denen die Stipendiaten vor Ort teilnahmen, war auch noch genug Zeit, um sich selbst im Museum zu bestimmten Themen zu informieren, um dann eine Facharbeit zu einem selbstgewählten Thema zu schreiben. Diese Facharbeit wurde dann in einen Wettbewerb eingereicht, bei dem die besten Arbeiten in einem Kalenderjahr ausgezeichnet werden.

Saskia Wüst wählte als Thema „Grundlagen und Anwendung der Spektralanalyse“ und baute zusätzlich zur Facharbeit ein Spektrometer, dass man selbst nachbauen und ausprobieren kann. Dieser Einsatz wurde belohnt. Als Stipendiatin mit der besten Arbeit im Jahr 2018 erhielt Saskia kürzlich einen Brief vom Deutschen Museum. Sie setzte sich damit gegen 150 andere Kursteilnehmer aus ganz Deutschland durch und wird nun ein weiteres Mal nach München ins Deutsche Museum eingeladen, um sich ganz entspannt verschiedene Ausstellungen und die Stadt anzuschauen.

Wir gratulieren Saskia zu dieser hervorragenden Arbeit und wünschen ihr eine tolle Zeit, – glücklicher Weise – nach dem schriftlichen Abitur, in München.

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