Europaschule

Wesentliche Ziele unserer Europaschularbeit finden sich in den Bereichen Europäische Dimension und Interkulturelles Lernen:

  • die Förderung und Entwicklung der persönlichen Identität
  • die Entwicklung interkultureller Verständigung
  • die Entwicklung eines europäischen Bewusstseins als europäischer Staatsbürger

Die Aspekte der "Europaschule" realisieren sich in einem kontinuierlichen Schüleraustausch-Programm, das alle Jahrgangsstufen umfasst und in den jährlich in einem anderen Land stattfindende "Europatage".

Seit 1991 führen wir gemeinsam mit unseren Partnerschulen in regelmäßigen Abständen das Projekt "Europatage" durch. Die Europatage sind eine Begegnungswoche, an der inzwischen bis zu 250 Gäste aus den Partnerschulen der verschiedenen Ländern teilnehmen (Norwegen, Finnland, Deutschland, Türkei, Portugal, Lettland u.a.).

Die in einem Verein (Circle of International Partnerschools – CIP) zusammengeschlossenen Partnerschulen der CBES wechseln sich mit der Ausrichtung der Europatage ab, wobei die CBES als Initiator dieses Projekts hier besonders aktiv ist.

Historie

1991  Deutschland 
1992 Portugal 
1993 Deutschland
1995 Türkei 
1996 Deutschland
1998 Finnland
1999 Portugal
2000 Italien
2001 Deutschland
2002 Polen
2003 Norwegen
2004 Finnland
2005 Portugal
2006 Lettland
2008 Deutschland
2009 Norwegen

 

 

Die Europatage sollen es den teilnehmenden Schülern ermöglichen:

  • kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu erfahren und positiv wahrzunehmen
  • die eigenen kulturellen Eigenheiten in einen größeren kulturellen Kontext zu stellen
  • der Bildung von Vorurteilen entgegenzuwirken, vorhandene Vorurteile abzubauen
  • Interesse und Neugier in Bezug auf fremde Kulturen zu entwickeln
  • die eigenen Lebensumstände im Vergleich zu anderen zu sehen
  • die Bereitschaft zur Verständigung zu erhöhen
  • das "Europa der Bürger" zu erfahren.

Es erscheint uns wichtig, dass die Schüler die Möglichkeit haben, authentische Erfahrungen zu machen, indem der Schwerpunkt der Europatage in der aktiven Begegnung von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen liegt – ein deutlicher Kontrapunkt also zur gängigen, touristisch geprägten Reisepraxis der meisten Schüler.

Für Mai 2010 hat die finnische Schule zu den "17. Europatage" eingeladen.