Flüchtling für einen Abend

Beeindruckende Aufführungen an der Clemens-Brentano-Europaschule

ff1a1Lollar/Staufenberg (skw). Heiß und stickig war es, als die Männer und Frauen, Kinder und Jugendlichen die zur Erstaufnahmeeinrichtung umgebaute Turnhalle der Clemens-Brentano-Europaschule betraten. Jeder musste eine Nummer ziehen und vor allem eines mitbringen: Geduld. Keiner wurde bevorzugt, alle mussten warten, bis sie wenigstens ein Anmeldeformular ausfüllen durften - das jedoch auf russisch war. Der Beginn einer Odysee, die die Schüler der Arbeitsgruppe Darstellendes Spiel am Donnerstagabend ihren Besuchern zumuteten.

Überspitzt wurde am Donnerstagabend und Freitagnachmittag die Aufnahmesituation von Flüchtlingen nachempfunden. Niemand durfte sprechen, gegen die Hitze wurden Wasserflaschen gereicht. Wer drängelte, wurde sofort von der Security gestoppt. In der Eingangshalle war dennoch Lärm. Über ein Megafon wurden Anweisungen ständig wiederholt, Musik spielte, und nebenbei wurden immer wieder Nummern aufgerufen. Wer seine verpasste, hatte Pech und musste noch länger warten. Die spärlichen Sitzplätze waren bald alle weg, und so mussten sich viele die Beine in den Bauch stehen.

Sie warteten auf das Antragsformular, auf die Untersuchung und auf die Zuteilung einer Matte in der Turnhalle. Doch wer die erreicht hatte, war noch lange nicht erlöst. Nun kamen die Journalisten mit Mikrofonen und befragten die Flüchtlinge. Um die Situation für die Besucher besser darzustellen, wurde in der Turnhalle von den Schülern, die die Mitarbeiter der Ausländerbehörde darstellten, nur noch Türkisch, Arabisch und Russisch gesprochen. Niemand wusste, was er tun sollte. Bei Fehlern wurden die Betreffenden in einem strengen Tonfall darauf hingewiesen. Der Schüler, der den Bürgermeister darstellte, sagte in seiner Rede: »Wir sind froh, dass uns nicht passiert, was Ihnen passiert ist.« Schulleiterin Dr. Barbara Himmelsbach spielte auch mit und wurde, wie jeder andere auch, von den Sicherheitsleuten zur Ruhe ermahnt.

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 Die Schüler hatten sich unter der Leitung von Katrin Hylla im Vorfeld zusammengesetzt und sich überlegt, wie man den Besuchern die Situation von Kriegsflüchtlingen näherbringen könne. Wie man in einem fremden Land mit fremden Regeln aufgenommen wird und die Hürde der Bürokratie schafft. Die meisten Besucher trugen die Schikanen mit Humor. Selbst die Anfeindungen und Vorurteile der beiden »Putzfrauen« nahmen sie hin.

 

Im Anschluss wurde noch ein Theaterstück der Klasse elf in Zusammenarbeit mit Christine Kraus gezeigt, in dem die drei großen monotheistischen Religionen aufeinander trafen. Fremdenfeindlichkeit und Toleranz wurden am Beispiel von einem muslimischen Jungen und einem jüdischen Mädchen gezeigt, die sich näherkommen und zeigen, dass sie gar nicht so unterschiedlich sind, wie es zunächst den Anschein hatte. Parallel wurde in den Szenen die Geschichte eines somalischen Flüchtlings gezeigt, der seinen Weg finden muss, obwohl ihm immer wieder Steine in den Weg gelegt werden.

Freundschaft kann bekanntlich Berge versetzen und Toleranz kann Kulturen einander näherbringen. Die Botschaft: Hilfe und Gastfreundschaft sind keiner der Weltreligionen fremd. Die Gesangseinlage einer Darstellerin musste ausfallen, da sie am Mittwochnachmittag in den schweren Unfall am Waldschwimmbad Freibad {wir berichteten) verwickelt war. Ein Mitschüler erzählte aber dem Publikum, dass sie sich auf dem Weg der Besserung befinde.

Beide Aufführungen wurden im Rahmen des Schulwettbewerbes »Trialog der Kulturen« der Herbert-Quandt-Stiftung gezeigt. Die Schüler hatten sich dafür seit 2014 intensiv mit dem Gesamtprojekt »Illumination« beschäftigt. Das Ergebnis war ein beeindruckender Abend für alle Beteiligten.

(Gießener Allgemeine, 04. Juli 2015)

„Den Mut besitzen, sich einfach auf Lumdatal zu einigen“

Namensgebung für Schulverbund der Gesamtschulen in Allendorf/Lda. und Lollar erst vertagt und nun mit Zank verbunden / Erkennbarkeit Kernproblem

LOLLAR (aaf/ae). In der Sitzung des Kreistagausschusses für Schule, Bauen, Planen und Sport sollte eigentlich eine Peinlichkeit eher korrigiert als eskaliert werden: Die Umbenennung der Lollar Clemens-Brentano-Europa-Schule (CBES) nach deren Fusion mit der Gesamtschule Lumdatal war zur Mai-Sitzung des Kreistags gescheitert. Sie musste von der Tagesordnung genommen werden, weil der Organisationsbeschluss noch fehlte, dass überhaupt solch ein Verbund getätigt werden soll. Das ist inzwischen korrigiert. Also darf das Kind jetzt auch einen Namen haben. Eigentlich.

Am Dienstag wurde im Ausschuss die Vorlage des Kreisausschusses zur Verbundschule einstimmig dem Kreistag zum Beschluss empfohlen. Bei der Namensgebung aber wurde man sich unerwartet noch nicht einig. Der zu empfehlende Name für die Verbundschule sollte das Wortungetüm „Clemens-Brentano-Europaschule Lollar/Staufenberg/Lumdatal“ sein.

Aufgrund dieser „Namensschlange“ wurde Schuldezernentin Dr. Christiane Schmahl (Bündnis90/Die Grünen) gebeten, sich mit den Leitern der beiden Schulen noch einmal in Verbindung zu setzen.

Es sollte gefragt werden, ob sie auch mit der Bezeichnung „Clemens-Brentano Europaschule Lumda“ einverstanden wären. Laut Schmahl ist der Leiter der Allendorfer Gesamtschule Lumdatal, Klaus-Dieter Gimbel, damit einverstanden gewesen.

Doch der stellvertretende Schulleiter Norbert Panz von der Lollarer CBES sei dagegen gewesen. In einem Brief schrieb er der Dezernentin, dass Lollar unbedingt in den Namenszug müsse. Die Schule sei eine wichtige Partnerschule und organisiere viele Schüleraustauschfahrten.

Deswegen sei es wichtig, eine exakte Namensgebung zu haben, damit andere die Schule auf Anhieb identifizieren können.

„Man muss den Mut besitzen, sich einfach auf Lumdatal zu einigen“, so Günther Semmler (FW). Immerhin stehe noch im Briefkopf, dass es sich um Lollar handle. Darauf erwiderte Harald Scherer (FDP), dass der Name eine Standortbezeichnung sei und durch einfache Namenssuche im Internet gefunden werden sollte.

Lumdatal tauche aber nicht auf. Er plädierte stattdessen für die Bezeichnung Lollar/Allendorf. Horst Nachtigall (SPD) verlangte, sich nicht mit „kleinkariertem Kirchturmdenken“ zu beschäftigen. Letztendlich sei der Kreistag für den Namen der Schule verantwortlich. Ein Wortungetüm würde also auf das Parlament zurückfallen. Die weitere Diskussion ergab dann nicht mehr und nicht weniger, als, dass Namen eben auch in der Kreisschulpolitik Schall und Rauch sind: Zum Beispiel, dass es auch andere Schulen ohne Ortsbezeichnungen gebe. Zudem decke die Gesamtschule eine ganze Region und nicht nur einen Ort ab. Schließlich wurde noch eingewendet, dass die Schule in Biebertal auch Gleiberger Land heiße. Auf einen Namen konnte man sich bei dieser Ausschusssitzung nicht einigen.

Nach einigem Hin und Her standen die beiden Vorschläge „Clemens-Brentano-Europaschule“ und „Clemens-Brentano-Europaschule Lumdatal“ im Raum. Die Vorlage wird nun zurückgestellt und es soll noch einmal mit den Schulleitern gesprochen werden, ob sie einen der beiden Namen akzeptieren.

(Gießener Anzeiger, 03. Juli 2015)

Lollarer Schüler bei Friedensnobelpreisträger Lech Walesa

Lollar und Danzig besiegeln Partnerschaft / Umfangreiches Programm an der Ostsee / Gemeinsame Projekte vereinbart / Polnische Gäste für Oktober erwartet

LOLLAR (red). Gleich auf mehreren Ebenen konnte die Clemens-Brentano-Europa-Schule vergangene Woche ihrem Ruf als Schule mit zahlreichen internationalen Kontakten gerecht werden. Vom 6. bis 12. Juni reisten zehn Schüler in Begleitung der Lehrer Maria Seiler, Ela Siemon und Alexander Hock sowie dem Gymnasialzweigleiter Andrej Keller in die Ostseemetropole Danzig, um eine neue Schulpartnerschaft mit der Danziger Schule „Zespól Szkól Ogólnoksztalc cych nr. 7“ Schule zu besiegeln. Dort werden Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 12 unterrichtet. Gleichzeitig fanden in Danzig auch Planungen zwischen Geschichtskollegen beider Schulen zu einem gemeinsamen, langfristig angelegten Geschichtsprojekt mit dem Titel „Solidarität - Überwindung der sozialistischen Diktatur in Polen und Ostdeutschland“ statt. Den organisatorischen Rahmen boten die 22. Europatage des „Circle of International Partnerschools“, bei denen, neben den Schulen aus Lollar und Danzig noch die Partnerschule aus Jyväskylä in Finnland teilnahm. Die polnischen Lehrer hatten unter dem Motto „Solidarität in Danzig“ ein dichtes und abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt, bei dem sich die Schülergruppen näher kennenlernen konnten. Dies wurde auch durch die Aufnahme der Lollarer Schüler in polnischen Gastfamilien unterstützt. Verkehrssprache war in der Regel Englisch.

Nach einem freien Sonntag, den Lehrer und viele Schüler in dem bei Danzig gelegenen Ostseebad Soppot verbrachten, fand eine Auftaktveranstaltung am Montag in der Aula der Danziger Schule statt. Die finnischen, polnischen und deutschen Schüler präsentierten ihre Schule, ihre Stadt und ihr Land. Deutsche und polnische Schüler griffen zur Gitarre und begeisterten ihr Publikum mit ihren Gesangskünsten. Sportlich war der Auftritt der Danziger Cheerleader-Gruppe, die in dieser Disziplin bereits die Vizeeuropameisterschaft errang. In ihren Begrüßungsreden betonten sowohl der polnische
Schulleiter Marcin Hintz als auch der Lollarer Gymnasialzweigleiter Andrej Keller, Verständigung und Aussöhnung könne nach Jahrhunderten der wechselhaften deutsch-polnischen Geschichte nur durch die persönliche Begegnung gelingen. Der Gymnasialzweigleiter Keller fasste zusammen: „Die Europäische Union ist nur eine Brücke zwischen Polen und Deutschen. Hinübergehen, um uns die Hand zu reichen, müssen wir schon selbst tun. Darum sind wir aus Lollar nach Danzig gereist.“

Einen besonderen Höhepunkt stellte der Vormittag im neu eingeweihten und museumsdiktatisch besonders wertvollen europäischen Solidaritätszentrum dar. Hier beschäftigten sich die Schüler in gemischten Arbeitsgruppen mit der Gewerkschaftsbewegung Solidarnosc und deren Kampf gegen die sozialistische Einparteienherrschaft im Polen der achtziger Jahre. Die Museumsausstellung demonstrierte an vielen Exponaten das scheinbar aussichtslose, am Ende aber doch erfolgreiche Aufbegehren der Danziger Werftarbeiter. Durch das besondere Engagement der Lollarer Geschichtskollegin Ela Siemon konnte sogar der damalige Kopf der Solidamoscbewe-gung, der Friedensnobelpreisträger von 1983 und spätere polnische Staatspräsident Lech Walesa zu einem kurzen Treffen gewonnen werden. Trotz seines dichten Terminkalenders nahm Walesa sich die Zeit, um beeindruckende Worte über die veränderte Bedeutung des Begriffs Solidarität in einer Welt von Armut und militärischer Bedrohung an die Schüler zu richten. Neben Walesa trafen die Schüler an diesem Tag auch auf den Vorsitzenden des Stadtrats. Dieser betonte noch einmal, in welche positive Richtung sich die deutsch-polnischen Beziehungen entwickelt hätten. Dies demonstrierte er an dem Funktionswandel seines Amtssitzes von der Danziger Zentrale der Wehrmacht während des Zweiten Weltkriegs zum Plenarsaal für das frei gewählte Stadtparlament der Hansestadt.

Der letzte Nachmittag stand ganz im Sinne der Freizeit. Die Lollarer Geschichtslehrerinnen Maria Seiler und Ela Siemon ,nutzten dagegen diesen Nachmittag, um mit ihren Geschichtskollegen aus Danzig die weitere histo-ri-sche Projektarbeit zu planen. So werden im Geschichtsunterricht der nächsten anderthalb Jahre eine deutsche und eine polnische Schülergruppe zur kommunistischen Ära in der Zeitspanne von 1945 bis 1990 und zur friedlichen Revolution in den achtziger Jahren forschen. Die Clemens-Brenta-no-Europa-Schule Lollar steht nun vor der Aufgabe, im Oktober den Gästen aus Danzig einen ebenbürtigen Empfang zu bereiten. Dieser Herausforderung stellt sich die Schulgemeinde mit Freude und Engagement, wobei jedoch klar ist, dass dies ohne Hilfe von städtischer und privater Seite in Lollar und Umgebung nur schwerlich gelingen kann. Die CBES freut sich daher über jegliche Art von Unterstützung. Interessierte können Andrej Keller unter keller.andrej(at)cbes-lollar.de kontaktieren.

(Gießener Anzeiger, 18. Juni 2015)

Schick im Anzug oder im glitzernden Kleid

52 Absolventen der Lollarer Clemens-Brentano-Europaschule feiern in Staufenberger Stadthalle Ende der Schulzeit / Einmal Note 1,0

Abi2015 2LOLLAR/STAUFENBERG (keb). Das Pauken hat für die Abiturienten der Clemens-Brentano-Europaschule auf jeden Fall ein Ende. Am Freitagabend nahmen 52 Absolventen - die Herren schick im Anzug, die Damen in glitzernden Kleidern - ihre Zeugnisse in Empfang. In der festlich geschmückten Staufenberger Stadthalle feierten die erleichterten Abiturienten mit ihren Lehrern, Freunden und Familien das Ende ihrer Schulzeit.

Die Abiturienten 2015 sind: Özgün-Cem Aslan, Janina Kristin Bender, Ro-bin Erdern, Alexander Frey, Maximilian Gilbert, Aycan Güzligül, Fatih-Ra-mazan Köse, Luca-Dominik Limper, David Meisner, Jonas Pfeiffer, Bünya-min Polat, Süleyman Simsek, Kevin Albach, Caroline Amend, Maurice Hartmann, Nils Heyer, Valeria Kalm-bach, Magnus Finn Kegel, Hanna Sophie Knahl, Max Werner Kühn, Alexander Mifokow, Cem Öcalan, Marek Lars Werner Schadeck, Pascal Sol-bach, Annika Wolf, Lisa Marie Barfuß, Amelie Helene Luise Benner, Björn Braun, Djamila Encamacäo, Kevin Franz, Felix Geißler, Jana Jurelc, Judith Sophie Kaufmann, Nadine Maroldt, Juliana Milkowski, Gamze Öcalan, Johanna Rücker, Louisa Marie Schröder, Annika Kristin Schroetter, Sophie Elisabeth Charlotte Thiedmann, Nellie Karin Ingeborg Weber, Samara Katharina Erika Grisar, Stephanie Käs, Johanna Klein, Chantal Sinah Monika Klier, Robin Kraft, Lisa Kreiling, Jami-na Lilly Moldenhauer, Joséphine Pas-singer, Tanja Armina Scheibler, Maximilian Schubert und Elisa Maria Franziska Wermter.

Als Jahrgangsbeste wurden Elisa Wermter (1,0), Stephanie Käs (1,0), Annika Wolf (1,1), Nils Heyer (1,2), Nellie Weber (1,3) und Hanna Knahl (1,3) ausgezeichnet. Für ausgezeichnete Leistungen erhielt Jonas Pfeiffer den Buchpreis der Vereinigung Deutscher Chemiker, Annika Wolf und Hanna Kahl bekamen den Buchpreis und eine einjährige Mitgliedschaft der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Den Buchpreis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung nahm Annika Wolf in Empfang und im Fach Biologie freuten sich Elisa Wermter und Stephanie Käs über den Karl-von Frisch-Preis. Max Kühn erhielt den  Wanderpokal des Sport-Leistungskurses.

 (Gießener Anzeiger, 15. Juni 2015)

»Ticket zur Welt« in der Hand

52 Abiturienten verlassen Clemens-Brentano-Europaschule mit Zeugnis

Abi2015 1Lollar/Staufenberg (vh). Es ist der Schritt in einen neuen Lebensabschnitt: 52 Abiturienten haben am Freitagabend in der Stadthalle Staufenberg das Abiturzeugnis der Clemens-Brentano-Europaschule erhalten. Zahlreiche Gruß- und Dankesworte umrahmten den Abend, der schließlich in eine rauschende Ballnacht mündete.

Der stellvertretende Schulleiter Norbert Pranz stellte fest, dass man den 20. Abiturjahrgang seit Bestehen der CBES verabschiede. In Vertretung überbrachte er Grüße der Bürgermeister von Lollar, Dr. Bernd Wieczorek, und Staufenberg, Peter Gefeller (Staufenberg), sowie des Vorsitzenden des Fördervereins Horst Münch und der Vorsitzenden des Eltembeirats Susanne Picken-brock-Hindges. Mit auf den Lebensweg gab er den jungen Erwachsenen den Rat, Herausforderungen im Leben anzunehmen, nicht Egoismus zum Lebensprinzip zu machen und optimistisch zu sein.

Oberstufenleiter Martin Saul sprach darüber, dass ab sofort viel Selbständigkeit und Eigenverantwortung auf die ehemaligen Schüler zukomme, Tutor Mehmet Krasnici nannte den Abschluss das »Ticket zur Welt«. Bei allem Streben nach Erfolg wünschte er den Abgängern, sie sollten auch Mensch bleiben und sich für gesellschaftliche Belange einsetzen.

Die Jahrsgangsbesten sind Elisa Wermter und Stephanie Käs mit dem Notendurchschnitt 1,0 gefolgt von Annika Wolf (1,1), Nils Heyer (1,2), Nellie Weber (1,3) und Hanna Knahl (1,3). Für ausgezeichnete Leistungen erhielten Jonas Pfeifer den Buchpreis der Vereinigung Deutscher Chemiker, Nils Heyer, Annika Wolf und Hanna Knahl den Buchpreis und die einjährige Mitgliedschaft in der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Annika Wolf den Buchpreis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung und Max Kühn den Wanderpokal des Sport-Leistungskurses.

Elisa Wermter und Stephanie Käs erhielten den Karl-von-Frisch-Preis im Fach Biologie auf einer zentralen Veranstaltung am Samstag im großen Hörsaal der Pharmazeutischen Chemie in Marburg.

(Gießener Allgemeine, 15. Juni 2015)