Erneuerte Mensa an der Gesamtschule

EINWEIHUNG Rund 158 000 Euro Kosten beim Schulträger Landkreis Gießen für Neugestaltung

anzeiger mensaLOLLAR (sl). Die Clemens-Brentano-Europa-Gesamtschule (CBES) ist seit 1991 eine Ganztagsschule mit Mensa. Von Montag bis Donnerstag werden etwa täglich 100 Essen ausgegeben. Dabei handelt es sich nicht nur um eine reine Versorgungsküche, sondern um eine Lehrküche der Schule, in der Essen selbst gekocht und dabei großer Wert auf eine gesunde Ernährung gelegt wird. Zu ihrer Sanierung wurden umfangreiche Installations- und Erneuerungsarbeiten ausgeführt.

Während einer Feierstunde konnte der stellvertretende Schulleiter Norbert Panz Kreisschuldezementin Dr. Christiane Schmahl begrüßen. Gekommen waren auch die Vorsitzende des Schulelternbeirats, Susanne Pickenbrock-Hindges, sowie die Schülervertretung. Panz gab einen Einblick in die Neuerungen, die mit Bodenbelägen anfingen. Einen Anstrich hatte es gegeben und Akustikdecken wurden eingebaut. Komplett ausgetauscht wurde auch die Einrichtung, und mit neuen farbigen Stühlen, Tischen, und Servierwagen macht alles einen freundlichen Eindruck. Ins Auge fällt die große hygienische Glas-Ausgabentheke. Für die Küche gab es neue Bestecke und Geräte sowie einen Convektomat. Panz dankte dem Schulträger für die Anschaffungen und nannte sie „eine Wertschätzung der Arbeit unserer Schule“. Schmahl freute sich über die Sanierung und sagte, dass die 100 000 Euro des Kreises für die Einrichtung gut angelegtes Geld seien. Dazu kommen noch 50000 Euro für Baumaßnahmen: „Die CBES ist eine der drei großen Schulen mit Oberstufe, hier muss man anders denken.“ Dass die Mensa gut besucht sei und auch als Versammlungsraum diene, seien weitere Kriterien. Eine gute Akustik, die in den Osterferien eingebaut wird, kostet noch einmal 8000 Euro. Derzeit sei man mit der Sanierung des Hauses A beschäftigt, wenn dies erledigt sei, werde man sich über das Haus C unterhalten, das auch der Sanierung bedürfe. Dank ging von der Vorsitzenden des Schulelternbeirats, Pickenbrock-Hindges, vor allem an Küchenleiterin Elzbieta Siemon, der sie ein Blumengebinde überreichte, „da sie sich mit ihrem Team weit mehr als üblich einbringt“.

 

Bei der Einweihung der Mensa überzeugte sich Schuldezernentin Schmahl (Mitte) mit dem stellvertretenden CBES-Schulleiter Panz von den Neuerungen. Links hinten die Küchenleiterin Siemon. Foto: Scherer

(Gießener Anzeiger, 26. Februar 2016)

Klimawandel in Rollenspielen

Interaktives Theater an Clemens-Brentano-Europa-Schule

LOLLAR (sl). In der Mediothek der Clemens-Brentano-Europa-Schule (CBES) fand am Donnerstag ein interaktiver Theaterabend statt, der in Zusammenarbeit mit dem Weltladen Gießen, von Dominik Werner unter dem Titel „Wandelklima“ iniziiert wurde. Finanziert wurde die Veranstaltung vom gemeinnützigen Verein „Bildungscent Berlin“, der Projekte mit ökologischer Fragestellung unterstützt.

Andrej Keller, der Leiter des gymnasialen Zweiges der CBES, war mit dem Leistungskurs Politik und Wirtschaft ab der Stufe zwölf dabei und hatte die Einführung in die Veranstaltung vorgenommen. Werner, der aus Marburg stammt, war mit seinem Theater zum ersten Mal in Lollar und an der CBES. Das Theater behandelte das Problem „Klimawandel“ und was der Einzelne tun kann. Das Theaterstück ist dabei in die Szenerie eines Zuschauers geschlüpft, wobei versucht wird, es so zu spielen, dass am Ende eine andere Verhaltensweise steht. „Wie kann man bewussten Konsum umsetzen“ stand als Frage im Raum und „was können wir im Umgang mit dem Klimawandel tun“. Werner ließ dies im Rollenspiel untersuchen, und wollte dabei zum Nachdenken anregen. Bei allen Szenen holte er sich seine Mitspieler aus dem Publikum. Keller sagte, dass man ein künstlerisches Projekt zum Thema Klimawandel als Folgeprojekt vom Kunstleistungskurs erarbeiten werde. Dabei ist im Hinterkopf auch noch die Klimakonferenz, die gerade in Paris stattgefunden hatte.

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Bei allen Szenen holte Dominik Werner seine Mitspieler aus dem Publikum.

Foto: Scherer

(Gießener Anzeiger, 05. Dezember 2015)

Cambridge-Zertifikate

Nach harter Schülerarbeit Ausgabe in Lollar

LOLLAR (red). Ein hartes Stück Arbeit lag hinter den Schülern der jetzigen Jahrgangsstufen 11 und 12, denen Aufgabenfeldleiterin Marie-Luise Schirra die begehrten Cambridge-Zertifikate überreichen konnte. Neben den bereits seit Jahren für die Stufe 11 etablierten FCE-Kursen hatten auch Schülerinnen der Stufen 9 und 10 wieder die Möglichkeit erhalten, sich im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts auf eine der anspruchsvollen Sprachprüfungen vorzubereiten.

Mit viel Herzklopfen hatten die Teilnehmer im vergangenen Juni schließlich ihre mündlichen und schriftlichen Prüfungen zur Erlangung des First Cambridge Certificate of English (FCE) und den Preliminary English Test (PET) abgelegt. Natürlich war die Begeisterung groß, als endlich feststand, dass alle Prüflinge ihr Zertifikat erhalten würden, zwei von ihnen sogar mit dem Prädikat „Kompetenzstufe CI“.

Zusammen mit ihrem Kursleiter Philipp Schifferli freuen sich die Schüler darüber, dass es ihnen mit Motivation und Durchhaltevermögen gelungen ist, ihre Englischkenntnisse zu intensivieren und noch größere Sicherheit und Souveränität im schriftlichen und mündlichen Umgang mit der englischen Sprache zu erlangen. Dies wird für sie auf ihrem weiteren schulischen und beruflichen Lebensweg zweifellos von Vorteil sein, zumal die Cambridge Certificates weltweit von Hochschulen und Wirtschaftsuntemehmen anerkannt werden.

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Stolze Zertifikatsbesitzer (von links): Gabriel Almeida da Silva, Demetra Coiocariu Nergiz Elen, Susanne Hahn, Selina Hildebrand, Lasse Kühnei, Mario Mecka Tobias Müller, Janma Natscher, Alexander Neeb, Meret Richtberg, Tim Schneider und Anna Viscovic

Foto: red

(Gießener Anzeiger, 04. Dezember 2015)

Übung in Lollar war bis zuletzt streng geheim

Feuerwehrleute waren an der Clemens-Brentano-Europa-Schule im Einsatz

übungcbesFWLOLLAR (sl). Ein Großaufgebot von 43 Feuerwehrleuten der Schutzbereiche Lollar Süd und Nord, sieben Fahrzeuge und ein Einsatzwagen der Bereitschaftspolizei Lich sowie die Feuerwehr Heuchelheim mit ihrer großen Drehleiter, das war das Szenario einer Feuerwehrübung an der Clemens.-Brentano-Europa-Schule (CBES) in Lollar, bei der eine Verpuffung im Keller mit Verletzten angenommen worden war. Die Organisation erfolgte federführend durch den Fachbereich Ausbildung der Feuerwehr Lollar, mit Unterstützung durch den Leiter der Feuerwehr und Stadtbrandinspektor Marco Kirchner.

Da den Einsatzkräften bekannt war, dass an diesem Abend eine Alarmübung stattfinden würde, erfolgte die erste Alarmierung und das Ausrücken in die Feldgemarkung rund um Lollar. Um zu gewährleisten, dass die Übung von den Teilnehmern auch als möglichst realistisch wahrgenommen wird, sollte die ganze Planung vertraulich behandelt werden. Bis zuletzt mussten die Einsatzkräfte in der Feldgemarkung deshalb davon ausgehen, dass der zweite Alarm ein Realeinsatz war.

Die Alarmierung zur CBES erfolgte mit dem Stichwort „Rauchentwicklung im Keller, vermutlich Einbrecher im Gebäude, Verletzte“. Als ein Rauchmelder und die Einbruchmeldeanlage an der CBES angeschlagen hatten, meldete der Hausmeister einen Notruf bei der Feuerwehr. Beim Eintreffen der Einsatzabteilung wurden sie von ihm bereits erwartet. Kurz nach der Feuerwehr traf dann auch die Polizei ein und überwältigte eine Person, die sich als Einbrecher zu erkennen gab, und erklärte, dass es beim Versuch, Feuer im Keller zu machen, eine Verpuffung gegeben habe. Einer seiner Komplizen befinde sich bewusstlos mit einer schweren Verletzung noch im Keller, zwei weitere Komplizen hätten sich im Gebäude versteckt.

Inzwischen wurde der Rauch aus den Kellerräumen immer dichter, so dass die Einsatzkräfte nur mit schwerem Atemschutz die Gefahrenstelle betreten konnten. „Wir halten die Übung von Szenarien der täglichen Gefahrenabwehr unter realitätsnahen Bedingungen für essentiell wichtig und möchten diesem Gedanken durch unsere Übung Rechnung tragen“, erklärte Marco Kirchner.

Inzwischen waren mehrere Trupps dabei, sich um die Sicherstellung der Wasserversorgung zu kümmern und die Brandbekämpfung sowie die Menschenrettung unter Beachtung des Eigenschutzes durchzuführen. Besonders die Menschenrettung unter Nullsicht stellte die Einsatzkräfte vor erhebliche Anforderungen. Dabei erwies sich die Nutzung von Feuerwehrplänen, wie sie für jedes öffentliche Gebäude bestehen, als unverzichtbar. Nachdem die Verletzten geborgen waren und der Brandherd gelöscht war, musste mit der „Belüftung“ des verrauchten Einsatzabschnittes begonnen werden.

Bei der Übung leistete auch die große Drehleiter, mit der die Feuerwehr Heuchelheim gekommen war, gute Dienste. Wichtig für Lollar war außerdem, dass der Grundschutz für die Buderusstadt während der Übung durch die Feuerwehr Staufenberg sichergestellt wurde. Nach Abschluss der Übung sagte Kirchner: „Das Kernziel der Übung ist Zusammenarbeit verschiedener Organisationen bei Einsätzen der täglichen Gefahrenabwehr“ - und das habe gut funktioniert.

(Gießener Anzeiger, 28. Juli 2015)

Abschied vom Direktor

abschiedGSL GimbelAllendorf/Lumda (pad). Ein sinnbildlich gutes Zeugnis erhielt am Freitag Klaus-Dieter Gimbel in der Gesamtschule Lumdatal (GSL) von Kollegen, Eltembeirat und dem Personal ausgestellt. Nach acht Jahren verlässt der Schuldirektor die Lehreinrichtung, die nach dem Sommer im Verbund mit der Clemens-Brentano-Europaschule Lollar auf geht.

Bürgermeisterin Annette Bergen-Krause dankte ihm für seine Arbeit. Gerade in den letzten Jahren, als nicht klar war, »ob wir die Schule halten können«, habe er sich für die GSL eingesetzt. Sie überreichte ihm einen Krug Bärtzeschnaps mit dem Versprechen, dass dieser ihm im Rathaus immer wieder aufgefüllt werde. Fördervereins-Vorsitzender Harald Mattern lobte, dass man immer einen gemeinsamen Lösungsweg gefunden habe. Auch Eltemvorsitzender Stefan Ranft dankte Gimbel.

Dieser zeigte sich bei seinem Abschied sichtlich gerührt. Er dankte den Kollegen und insbesondere seinen beiden Sekretärinnen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Besonders die harmonischen Gesamtkonferenzen würden ihm in Erinnerung bleiben, sagte er. Gimbel wechselt an die Gesamtschule Gleiberger Land.

(Gießener Allgemeine, 25. Juli 2015)