Mit Leid und Seele Teil des Teams

Greatbr2016

(Gießener Allgemeine, 08. September 2016)

Bänkchen zum Schulstart

01092016 Holz

 

(Gießener Anzeiger, 01. September 2016)

Lob aus zwei Ministerien für Schüler

Palmöl 2016

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Gießener Anzeiger, 04. August 2016)

70 Kubikmeter Holz vor die Verwaltung

BauAnzeiger

(Gießener Anzeiger, 02. August 2016)

Eine Hülle für Haus A

Energetische Sanierung an der Clemens-Brentano-Europaschule hat begonnen

BaubeginnALollar/Staufenberg (khn). Das Haus A an der Clemens-Brentano-Europaschule an der Stadtgrenze von Lollar und Staufenberg ist neben der Stadt- und Schulmediothek das repräsentative Gebäude der Einrichtung. Hier findet sich die Schulleitung, das Lehrerzimmer und die Aula. Gebaut in den 60er Jahren, sieht man den Zahn der Zeit an dem Gebäude derart nagen, dass eine Sanierung schon seit etlichen Jahren auf der Wunschliste der kooperativen Gesamtschule steht. Dieser Punkt kann nun abgehakt werden: Gestern haben die Arbeiten für den energetischen Umbau des Hauses begonnen. Beim offiziellen Spatenstich vor der Einrichtung informierten die Beteiligten gestern über den Ablauf des Bauprojektes.

Ungewöhnlich wird sich die Sanierung von Haus A gestalten. Denn das bestehende Gebäude wird »umhüllt«, erklärte der Bauingenieur Stefan Rover vom Architekturbüro »Integrale Planung«, das der Landkreis bereits 2013 mit den Planungen beauftragt hatte. Es handelt sich bei der Hülle um einen Holzbau. 70 Kubikmeter Holz werden dabei verbaut. Gedämmt wird das Gebäude mit Zellulose, das Dach besteht aus Blech. »Das hält dann die nächsten 80 Jahre«, sagte Rover. So werde Passivhausstandard erreicht, sagte die Schuldezementin des Landkreises, Dr. Christiane Schmahl. Für den stellvertretenden Schulleiter, Norbert Panz, haben die Arbeiten durchaus Vorbildcharakter. Gerade in öffentlichen Gebäuden müsse auf Energieeffizienz als Teil der Energiewende viel Wert gelegt werden.

Zusätzlich zur Fassade wird außerdem der bisher offene, 147 Quadratmeter große Innenhof überdacht werden. Die dadurch gewonnene Fläche soll an die vorhandene Theaterwerkstatt angeschlossen werden, sodass ein insgesamt 285 Quadratmeter großer Bereich entsteht. Hier könnten dann schulinteme Versammlungen und Theateraufführungen stattfinden. Da die neue Fassade in Fertigbauweise erfolgt, sollen die Arbeiten schnell beendet sein: Ende des Jahres - wenn alles gut geht. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf zwei Millionen Euro. 600000 Euro trägt das Land Hessen.

Ein Punkt auf der Wunschliste der CBES wird wohl auf längere Sicht offen bleiben: Haus D. Wie Schmahl auf Nachfrage der Gießener Allgemeinen Zeitung sagte, stehe der Abriss und Neubau zwar im Investitionsplan. Doch darauf stünden zahlreiche weitere Bauprojekte im Landkreis. »Wann das Geld zu Verfügung steht, kann ich nicht sagen.« Dass alle Beteiligten mit der aktuellen Situation nicht glücklich sind, ist klar. Die Räume gehörten zu einer ehemaligen Förderschule, sind klein, verwinkelt und für den heutigen Schulbetrieb nur eingeschränkt brauchbar. Außerdem, betont Schmahl, sei das Gebäude »energetisch eine Schande«. Auch deshalb hofft die Schuldezementin, dass die Arbeiten an Haus D in den kommenden fünf Jahren in Angriff genommen werden könnten. Es wäre das vorerst letzte große Bauprojekt an der CBES.

Das Haus A an der Clemens-Brentano-Europaschule beherbergt auf 1350 Quadratmetern Nutzfläche vor allem die Verwaltung. Neben der Schulleitung findet sich hier auch das Lehrerzimmer. In dem eingeschossigen Gebäude sind außerdem eine Aula mit einem Innenhof sowie Fachräume für Kunst- und Werkunterricht untergebracht. In der Aula finden regelmäßig Theateraufführungen oder Veranstaltungen statt, da dieser große Raum über eine kleine Bühne verfügt. 

(Gießener Allgemeine, 02. August 2016)