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Clemens-Brentano-Europaschule für Demokratie, Vielfalt und Toleranz.

Unsere Schüler*innen beziehen eindeutig Stellung gegen Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus!


toleranzAm 13. Juni 2019 wurden Schilder die Schüler*innen des Leistungskurses Kunst der Clemens-Brentano-Europaschule entworfen hatten am Ortseingang Lollars im Auftrag des Netzwerkes für Toleranz, Vielfalt und Demokratie im Lumdatal montiert. Neben dem Bürgermeister Lollars Dr. Bernd Wieczorek und Direktor Andrej Keller von der Clemens-Brentano-Europaschule waren auch der Stadtrat Gerhard Born sowie die Vertreter des Netzwerkes in Persona von Frau Susanne Gerschlauer und Herrn Wolfgang Haussmann anwesend.

Der Leitspruch des Schildes ist "eine Haltung, das humanistische Fundament unseres aufgeklärten Landes, ein Eckpfeiler aller westlichen Demokratien und nicht unbedingt ein politisches Statement", meinte Andrej Keller, der Direktor der Clemens-Brentano-Europaschule.

Andrej Keller zeigte noch einmal eindrucksvoll auf, wie sich die Stadt Lollar und die Clemens-Brentano-Europaschule als ein Spiegelbild Europas darstellen "hier in Lollar und besonders in unserer Schule leben wir im Kleinen vor, was in Europa häufig noch gelernt werden muss. Wir versuchen uns mit Respekt zu begegnen und geben jedem die Chance, egal wo er herkommt oder welcher sozialen Schicht er angehört, einen adäquaten Schulabschluss zu erreichen“. Insgesamt, so schloss Keller, „sei Europa auch nicht tendenziell rechtsradikal, sondern eher aufgeschlossen“, was ihm seine vielen Auslandsbesuche bei Partnerschulen bestätigt hätten und „ohne die Umsetzung des Leitspruchs wäre das überhaupt nicht möglich“.

Wolfgang Haussmann schilderte noch einmal den langen bürokratischen und politischen Weg bis es nun endlich zur Montage der Schilder kam. Eigentlich sollten, nicht zuletzt aus historischen Gründen, in allen Lumdagemeinden Schilder aufgestellt werden. Bisher hat sich aber nur die Stadt Lollar im Stadtparlament mehrheitlich für die Aufstellung der Schilder ausgesprochen. Alle demokratischen Parteien waren sich hier einig ein Zeichen zu setzen, ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung und dem wieder aufflammenden Antisemitismus. Das von unserer Schülerin Stefanie Heinz entworfene Logo war eines von fünf weiteren, die übrigens ähnliche Qualität hatten, das die Zustimmung der Jury fand, weil es graphisch anspruchsvoll war und sinnvoll die Inhalte des Leitspruchs transportierte.

"Wir wollen mit dem Schild ein Zeichen setzen", meinte Bürgermeister Dr. Bern Wieczorek. Dem konnten sich alle Teilnehmer nur anschließen.

Michael Kühn 

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