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Mehr und nicht weniger Europa

kardelenKardelen Dink von der Clemens-Brentano-Europaschule erhält einen Bundespreis im 66. Europäischen Wettbewerb „Yourope“. Über 70.000 Schüler*innen aus 1130 Schulen hatten an dem diesjährigen Wettbewerb teilgenommen, davon 71 aus Hessen. Vier Arbeiten aus unserem Bundesland hatten laut der Jury die Qualität für einen Bundespreis.

Laut der Bundesjury zählte die Arbeit von Kardelen mit zu den besten Beiträgen in der diesjährigen Runde. Für das Bild in der Kategorie „Street Art“ erhält die Schülerin einen hochwertigen Reisepreis. Von Juni bis September 2019 wird Kardelen als eine der Bundespreisträgerinnen zu einem der sechs Seminare, die an verschiedenen Orten in Deutschland, Belgien und Frankreich stattfinden, eingeladen. Die Auswahl erfolgt durch die Schülerin. Die künstlerische Arbeit von Kardelen zeichnet sich durch ein gekonntes Layout und eine sehr innovative Form in seiner Umsetzung aus. Es werden Dadaelemente mit stark geometrischen und typographischen kombiniert, um den Begriff Solidarität innerhalb der EU wieder salonfähig zu machen.

Weitere sieben Arbeiten von Schüler*innen der Clemens-Brentano-Europaschule wurden mit Landespreisen bedacht: Jasmin SANDHU Thema: 4-1 Street Art - Selay ATASOY Thema: 4-1 Street Art - Kumri BULDUK Thema: 4-1 Street Art - Ayse FIRAT Thema: 4-1 Street Art - Tamika, Renae MONTAGUE Thema: 4-1 Street Art - Simone NOWAK Thema: 4-2 Social Media - Margarita OLENBERG Thema: 3-3 Dear Mr. President

“Solidarität” oder die ungleiche Gleichung by Kardelen Dink 

zeichenkardelen

„Für ein pulsierendes Europa“

Dieses Plakat steht ein für ein solidarisches und menschenwürdiges Europa, gerade in einer Zeit, wo viele Gegenstimmen laut werden!

Wir beschweren uns über soziale Ungerechtigkeit. Wir wollen uns wohler in unserem Umfeld fühlen, aber tun nichts dafür. Europa nahm und nimmt Flüchtlinge auf und versucht sie in jeder Hinsicht zu unterstützen, jedoch fällt es den meisten Menschen in Europa schwer sie überhaupt in ihren Alltag zu integrieren beziehungsweise einen menschenwürdigen Umgang mit den Flüchtlingen herzustellen. Wissen wir Menschen überhaupt was Gleichheit bedeutet? Um das zu erläutern können wir uns Gleichheit mit einer mathematischen Gleichung erklären, x=y. Alle Ergebnisse dieser Gleichung ergeben x, es wird nicht erst später zu x. Wir sind x. Und dies macht die Harmonie aus, sei es in der Mathematik oder in unserem Alltag.

Diese universelle Begründung habe ich in meinem Bild versucht darzustellen. Rechts unten am Bild sind Funktionen, sie stehen für die zentralen Werte unserer europäischen Identität. Der Kreis ist mit der Schrift „In the end we are all the same“ umrandet. Uns alle eint das Leben und der Tod. Daher hat jeder das gleiche Anrecht auf einen gerechten, menschenwürdigen Umgang. Letztlich ist es laut Artikel 1 unseres Grundgesetzes, das einzig legitime Recht.

Im Vordergrund befinden sich zwei geometrische Formen. Es ist beeindruckend, was man mit zwei unterschiedlichen Formen alles bewirken kann, symbolisch betrachtet. Die Formen überlappen sich und sind trotzdem transparent. Die Transparenz deutet auf die Klarheit hin, welche wir uns selbst schaffen können. So sehr Menschen sich voneinander als einzelne Individuen zu unterscheiden scheinen, bewegt sich jeder von uns im gleichen rechtlichen Rahmen. Gleichheit vor dem Gesetz, Gleichheit vor dem Leben.

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