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Neue Herausforderungen, neue Ansätze

Auf die Vielzahl von Berufs- und Studienangeboten reagiert die Clemens-Brentano-Europaschule mit einem erweiterten Programm.

Photo BO Woche IIDas langjährige Bewerbertraining der Clemens-Brentano-Euroschule (CBES) ist unter der Leitung von Herrn Matthias Payer grundlegend erweitert und neu ausgerichtet worden. Der neue Leiter für das gesellschaftliche Aufgabenfeld hat unter der Mitwirkung seines Berufs- und Studienorientierungs-Team (BO-Team), das aus Frau Daniele Lenz und Herrn Mehmet Krasnici besteht, viel Zeit in die Planung einer ganzen BO-Woche für die 11. Jahrgangsstufe investiert.

Mit ca. 300 Ausbildungsberufen und 30.000 Studienmöglichkeiten gibt es viele, vielleicht zu viele Auswahlmöglichkeiten für die 16-17 Jahre alten Schülerinnen und Schüler, ihren passenden Beruf zu finden. Hinzu kommen die Anforderungen einer immer stärker digitalisierten Welt, die neben den klassischen Fähigkeiten auch neue Herausforderungen an die Schülerschaft stellt und Kompetenzen einfordert. Darauf hat nicht nur das Hessische Kultusministerium mit einem eigens dafür entwickelten BO-Lehrplan, der seit dem Sommer Pflicht für alle Sekundarschulen ist, reagiert. Auch die CBES hat ein neues Konzept entwickelt, um den Anforderungen aus dem BO-Lehrplan nicht nur mit einer ganzen Woche Raum zu geben, sondern zugleich auch die Wichtigkeit für die Schülerschaft zu unterstreichen.

 Das Programm

Gleich am Montag haben die Schülerinnen und Schüler sich einem dreistündigen Kompetenzfeststellungsverfahren gestellt, das am Ende klären soll, ob die Berufswünsche mit den eigenen Fähigkeiten vereinbar sind. „Hier können Traum und Realität eine ganz große Schnittmenge haben oder Lichtjahre auseinander liegen“, leitete Krasnici den Prüfungsbeginn ein. Wichtig sei, dass man ein objektives Bild darüber habe, was man wolle und was man könne, um nicht unnötig Zeit zu verlieren.

Der Dienstag hatte einen informativen Charakter und fokussierte Überbrückungsmöglichkeiten, wenn man z.B. Wartesemester für einen Studienplatz einlegen muss oder man sich noch nicht im Klaren darüber ist, wie es nach dem Abitur weitergeht. Referenten waren hier Herr Hermes von der Schwesternschaft Marburg, der die vielen Möglichkeiten und Bereiche eines „Freiwilligen Sozialen Jahrs“ (FSJ), quasi dem Nachfolger des Zivildienstes, aufzeigte. Zuvor aber hatten Frau Michels und Herr Bertram vom Institut für Talententwicklung in Gießen über die Vorteile eines „Freiwilligen Ökologischen Jahres“ (FÖJ) und den daraus abzuleitenden Berufsmöglichkeiten und Netzwerken berichtet. Abgerundet wurde dieser Informationstag von Frau Gerlach-Schulz von der Bundesagentur für Arbeit (BA), die über die Alternative eines Dualen Studiums berichtete. Alle Referenten hatten Dienstleistende oder Auszubildende mitgebracht, sodass die Schülerinnen und Schüler jederzeit Fragen an die „Aktiven“ stellen konnten.

Am Mittwoch mussten die Schülerinnen und Schüler wieder selbst aktiv werden, denn Frau Lenz hatte drei Personal-Trainer gewinnen können, die zusammen mit ihr der Schülerschaft aktive Hilfe und Beratung rund um die Bewerbung geboten haben. Unsere Unternehmenspartner waren Frau Kim Kristin Meerbothe von der Firma Schunk in Heuchelheim, Herr Christian Kaiser von der Volksbank Mittelhessen sowie Herr Thomas Kraft von der Barmer Krankenkasse. „Fehler dürfe man sich im Bewerbungsverfahren nicht erlauben“, mahnte Lenz bei der morgendlichen Begrüßung und ermutigte die Schülerinnen und Schüler, den Trainern in den Modulen Fragen zu stellen und Hilfestellungen für das bevorstehende eigene Praktikum am Ende der Jahrgangsstufe anzunehmen.

Abgeschlossen wurde die BO-Woche mit einem Methodentraining am Donnerstag und Freitag, das eine Stärkung der Präsentations- und Recherchefähigkeiten vorsah und damit vor allem prüfungsnützliche Methoden für die Erlangung der Hochschulreife zum Inhalt hatte.

Payer richtete schließlich seinen Dank vor allem an die Partnerunternehmen sowie das BO-Team der CBES und unterstrich zugleich, dass eine sorgfältige Evaluation Klarheit darüber schaffen soll, wie die Woche gemeinsam mit dem Partnernetzwerk in der Region weiterentwickelt werden kann, denn am Ende aller Beratungsprozesse müsse schließlich jeder einzelne - optimal informiert - die richtigen „Weichen für seine berufliche Zukunft stellen“.

Photo BO Woche I

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