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Landtagswahl wirft an der CBES ihre Schatten voraus

Oberstufenschüler diskutieren mit den Landtagskandidaten aus dem Wahlkreis Gießen

k Landtagswahl V200 Schülerinnen und Schüler stellten am Montag, den 20. August 2018, den Wahlkreiskandidaten der „großen“ Parteien zur Landtagswahl viele kritische und spannende Fragen an der CBES in Lollar.

Auf dem Podium saßen für die CDU Lucas Schmitz, Thilo Becher für die SPD, Katrin Schleenbecker von den Grünen, Wolfgang Greilich von der FDP, Mathias Riedel von den Linken sowie Arno Enners von der AfD.

Unter der wohltuend unaufgeregten und dennoch kritisch nachfragenden Moderation der beiden SV-Vertreterinnen Charlotte Boos und Emelina Garjado Michel entbrannte auf dem Podium nach einer kruzen Vorstellungsrunde eine heiße Diskussion. Das Moderatorenteam hatte den Kandidaten vier Themen vorgegeben. So nahmen dann auch die Bereiche Bildung, Wohnen, Mobilität und Umwelt den größten Raum in der kontroversen Auseinandersetzung der Politiker ein. Aber auch aus dem Plenum kamen kritische Impulse von den Oberstufenschülern. Teilweise waren die Fragen im Politikunterricht vorbereitet worden, teilweise waren es spontane Reaktionen auf die Beiträge der Politiker. Hier folgten die Schülerinnen und Schüler ihrem Schulleiter Keller, der in seiner kurzen Einleitung eine breite Teilnahme an der Diskussion eingefordert hatte. Das wäre gar nicht notwendig gewesen, wie der Vormittag in Lollar eindrucksvoll bewies.

Vor allem das Thema Bildung besaß naturgemäß für die Schülerinnen und Schüler einen besonderen Stellenwert. Hier ging es um Klassengrößen, sowie die Modernisierung der Schule und des Unterrichts. Unter Modernisierung verstanden die Lernenden vor allem aber eine stärkere Digitalisierung – im Unterricht wie auch der digitalen Infrastruktur. Aber auch der alte Streit um das dreigliedrige Schulsystem kochte nochmals im Plenum auf.

k Landtagswahl VIIDer von vielen Schülerinnen und Schülern als nicht immer glücklich empfundene Schultransfer mit den Bussen des ÖPNV, hier vor allem die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit der Busse, sowie die Kostenpflichtigkeit des Bustransfers für die Oberstufenschüler waren weitere wichtige Anliegen.

Die sachlichen aber inhaltlich kontroversen Beiträge der Wahlkreiskandidaten kamen bei den Schülern sehr gut an. Immer wieder wurden einzelne Statements mit mehr oder weniger Zustimmung und Applaus begleitet. Es herrschte somit eine lebendige, frische Atmosphäre

Die ganze Veranstaltung, welche federführend durch die Politiklehrer Mehmet Krasnici und Wiebke Meuser organisiert wurden, demonstrierte was bürgernahe Demokratie bedeutet. Nach 90 Minuten gingen die Schülerinnen und Schüler sowie Wahlkreiskandidaten angetan auseinander.

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