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UNESCO-Projekttag an der CBES

k 20180426 114721Am 26.4.2018 fand der UNESCO-Projekttag an der CBES statt. Alle zwei Jahre wird für die UNESCO-Projektschulen Deutschlands ein Motto ausgegeben, zu dem die Schulen dann kreative Projekte entwickeln können. Dieses Jahr war das Thema „Agenda 2030 – Ziele für nachhaltige Entwicklung“. Vom Thema Nachhaltigkeit und Fairtrade waren auch zahlreiche Projekte an der CBES geprägt:  So wurden von der 9e unter Anleitung von Herrn Leinweber und Frau Reichert Palettenmöbel gebaut. Diese werden bald den Schülern zur Verfügung stehen. Durch die weitere Verwertung des Materials entlasten sie die Umwelt natürlich und sehen dazu noch cool aus.  Sehr gut kam auch das Kleiderkarussell von den Klassen von Frau Kaiser und Frau Bodenstedt an, eine Neuauflage ist schon in der Diskussion. Tauschen statt neu kaufen war hier das Prinzip, denn Kleidung, die möglichst lange im Umlauf ist, schädigt die Umwelt weniger und wirkt auch menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen entgegen. Schließlich hat jeder Kleidungsstücke im Schrank, die mittlerweile zu klein sind oder aus anderen Gründen nicht mehr getragen werden, die andere aber gerne noch tragen würden.  Jeder, der ein Kleidungsstück tauschen wollte, bekam für ein abgegebenes Kleidungsstück einen Gutschein und konnte sich dafür ein anderes aussuchen.

k 20180426 114649T-Shirt für 5 Euro – da kann man ja nichts falsch machen!? Diese These wurde auch von  Oberstufenkursen von Herrn Schneider und Frau Lenz hinterfragt. Schon lange beschäftigt sich der Weltladen sich mit dem fairen Handel und weihte die Klasse 10 von Herrn Krasnici in die Thematik ein. Außerdem bietet der Weltladen auch Stadtrundgänge an, bei denen man erfährt, wo man in Gießen fair einkaufen kann. Dies erfuhren Schüler der Klasse 8 von Frau Seiler. Auch ein Fairtrade –Workshop mit Schülern aus der 10c und mehreren Lehrern beschäftigte sich mit der Frage, wie die Schule eine faire Schule werden kann. Selbst die 5. und 6. Klassen wurden schon an das Thema Nachhaltigkeit und fairer Handel herangeführt. Die Klasse 5 war unter Leitung von Frau Hofmann, Frau Hormel, Herrn Nachbar und Frau Neuber in viele Richtungen aktiv, von Upcycling bis Nistkästen und Müllsammeln stand alles im Zeichen der Nachhaltigkeit. Das Thema Schokolade kam bei Frau Trautvetters Klasse 5 super an, allerdings sah man auch hier, dass Schokolade nicht immer ein faires Produkt ist. Herr Hinrichs beschäftigte sich mit dem Thema menschenwürdige Arbeit, während Frau Pirr die Stärken der regionalen Produkte hier im Umkreis mit dem Besuch eines Bio-Bauernhofs zeigte. Dass man sich selbst in der Antike schon mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzte, zeigten Herr und Frau Weitmann.  Bei zahlreichen Workshops standen Weltkulturerbestätten im Mittelpunkt. Von Venedig bis zum Wattenmeer, dem Oberen Mittelrheintal und dem Biosphärenreservat Rhön waren vielfältige Stätten vertreten, auch Weltkulturerbe in Form von Essen wurde vorgestellt und natürlich auch probiert. Bei Herrn Engelhards achter Klasse konnte man sein erworbenes Wissen dann gleich beim UNESCO-Quiz testen.  Menschenrechte und der Einsatz gegen Rassismus standen bei Antirassismus-Zirkel in und vor der Bibliothek im Vordergrund.  Da unsere Schule durch die vielen Nationalitäten und Hautfarben in besonderer Weise geprägt wird, ist das respektvolle Miteinander natürlich besonders wichtig. Diesen Respekt möchte die UNESCO / Amnesty-AG stärken, indem sie sich für den Erwerb des Titels einer „Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage“ einsetzt. Dazu müssen 70 % der Schulgemeinschaft sich verpflichten, für respektvollen Umgang miteinander einzutreten. Neben der Informationsveranstaltung zu diesem Projekt gab es noch einen Workshop auf Englisch, der sich mit der Benachteiligung von verschiedenen sexuellen Orientierungen beschäftigte, eine Ausstellung vom Kunst-LK von Herrn Kühn, die die Situation der Sinti und Roma darstellte,  sowie einen Aktiv-Workshop mit kreativen Aufgaben zum Thema Toleranz.  „Tu Gutes und rede darüber“ könnte man als Motto der Workshops zu Milchpulver für Tosamanga benennen, über Gutes reden wird auch Sandra Hamami von Seawatch, die im Mai an die CBES kommen wird und über die Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer sprechen wird. Die Veranstaltung wurde von Frau Baumgärtners Kurs vorbereitet.  Die Beteiligung der Jugendlichen stand  im „Wohnzimmer“ des Jugendforums Lumdatal im Mittelpunkt. Wer  direkt aktiv werden wollte, konnte dies im Rahmen des Spendenlaufs für UNICEF tun, bei dem durch die fleißigen Läufer insgesamt um die 3000 Euro gesammelt wurden. Vielen Dank an alle, die den UNESCO-Projekttag mit ihren Beiträgen zu einer erfolgreichen und spannenden Veranstaltung gemacht haben!

 

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