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Schüler unserer Schule verletzt

Am Montag Nachmittag wurde ein Schüler unserer Schule bei einer körperlichen Auseinandersetzung verletzt. Er musste im Krankenhaus behandelt werden. Wir sind als Schulgemeinde über diesen Ausbruch von Gewalt entsetzt und wünschen unserem Schüler schnelle und beste Genesung.

Dieser Übergriff geschah außerhalb der Unterrichtszeit und nicht auf dem Schulgelände der Clemens-Brentano-Europaschule Lollar.

 

Andrej Keller,

Schulleiter

Jochen Tills spannende Erzählwelt für die Klassen 7 an der CBES

 K1024 Till

Kleine Helden rückten an diesem Vormittag in den Mittelpunkt der kleinen Lesebühne.

Auch in diesem Schuljahr präsentieren wir in Kooperation mit dem Friedrich-Bödecker-Kreis e.V in Hessen unseren Klassen aktuelle Jugendliteratur. Am 30. Oktober 2019 gastierte Jochen Till mit seiner Bücher-Show in der Mediothek. Zusammen mit seinem Vorleser Linus König (Theatermacher aus Frankfurt) stellte er den Kindern der Jahrgangsstufe 7 eine Auswahl seiner Bücher vor, sprach über das Schreiben, über das Büchermachen und natürlich auch über sich, denn einige Episoden in seinen Jugendbüchern hatte er schon selbst erlebt. Klar, dass da so einige Fragen aus dem jungen Publlikum nicht ausblieben.

Es waren Jochen Tills jugendliche Charaktere mit all ihren Sehnsüchten, Sorgen, Nöten und Fragen an das Leben, die Linus König mit seiner Stimme beeindruckend gestaltete. Mit viel Gefühl für die schrägen, coolen und witzigen Typen, tauchte der Profisprecher in die einzelnen Rollen ab und begeisterte mit seinem Vortrag. Und wer Lust auf mehr bekommen hatte, der konnte verschiedene Titel des Autors gleich an der Theke unserer Mediothek ausleihen.

UNESCO-Demokratiecamp vom 17. bis 19. September 2019 in Kassel unter dem Motto #Wir sind Demokratie.

Clemens-Brentano-Europaschule beim UNESCO-Demokratiecamp
Die Gedanken sind frei....


Donnerstag, 19. September 2019 - Sonne - 14.00 Uhr Abfahrt mit dem Bus nach Kassel. Kassel, die Stadt der Documenta, der Brüder Grimm und neben Marburg ehemals Sitz der hessischen Landgrafen, bot den würdigen Rahmen für eine Veranstaltung, die sich in einem UNESCO-Demokratiecamp mit der aktuellen Diskussion um die Ausgestaltung unserer Demokratie beschäftigte. Der Bundesbeauftragte für die UNESCO-Schulen in Deutschland, Klaus Schilling, hatte mit seinen Mitarbeiter*innen die Seminare, Workshops und Aktion perfekt vorbereitet. Vom 17. bis 19. September 2019 arbeiteten die Teams aus Lehrer*innen und Schüler*innen in Kassel an der Universität und in Bad Hersfeld an Themen zur Demokratie und zu unserem Grundgesetz.

Uneso KasselWenn der Begriff Brutalismus in der Architektur jemals zu recht benutzt wurde, dann für den Anbau an die Jugend- und Kulturkirche CROSS in Kassel. Aber, und das ist wohl wichtiger, wie die Physiognomie und die Materialbeschaffenheit des Gebäudes, war wohl der Anlass des Zusammentreffens. Die Demokratie!

Kassel war eine Reise wert.

Drei Schulen, ein Ensemble mit UNESCO- Mitarbeitet*innen und drei Poetry Slamer aus den Schüler*innen-Workshops sowie ein Animationsfilm aus einer UNESCO- Filmwerkstatt auf einer Bühne – GSG Bad Wildungen, CBES Lollar, Schüler*innen aus verschiedenen Schulen mit Poetry Slams und Rhababa aus Kassel...

Eine perfekte Ausstellung, klein, aber fein, mit skulpturalen Objekten und Bildern einiger hessischer UNESCO- Schulen. Positiv. Arbeiten aller Jahrgangsstufen in einer Ausstellung sieht man eher selten, sie besitzen meist auch einen besonderen Reiz. Negativ. Der ausgeschriebene Wettbewerb der UNESCO Schulprojektmanager war eine rundum gute Idee, die man zukünftig, aber in dafür geeigneten Räumen, weiterführen sollte.

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Schindlers Liste bewegt Lollarer Schüler

Lollarer Oberstufenschüler der CBES sind eine Woche auf historischer Spurensuche im wunderschönen Krakau

k Abschied am Flughafen KrakauSieben Tage Krakau liegen hinter 7 Schülerinnen und 3 Schülern der Clemens-Brentano-Europaschule aus Lollar. Begleitet von den Geschichtskolleginnen Elzbieta Siemon und Maria Seiler sowie dem Schulleiter Andrej Keller waren die Oberstufenschüler auf einer schwierigen Reise in die deutsch - polnische Vergangenheit. Aber auch auf einer Reise in die Zukunft eines friedlichen, von Freundschaft geprägten Europas in einer der schönsten Städte Europas.

Bereits im Januar 2019 hatten Frau Siemon und Schulleiter Keller in Krakau mit der Schulleitung des 16. Lyzeums der Stadt Krakau eine Schulpartnerschaft angebahnt. Dabei wollten beide Schulen nicht einen bloßen Austausch, sondern sich gleichzeitig auch der historischen Arbeit vor Ort widmen. Schnell einigte man sich im winterlichen Krakau auf das Projekt „25 Jahre Schindlers Liste – deutsche und polnische Schüler auf historischer Spurensuche in Krakau“. In mehreren Sitzungen wurde ein anspruchsvolle aber höchst interessante Projektskizze entworfen. Dieses überzeugende Programm erhielt in der Folge auch eine besondere Unterstützung, da es vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk in das Sonderförderprogramm „Wege der Erinnerung“ aufgenommen wurde.

k Deportationswaggons in AuschwitzDie Umsetzung des Geplanten forderte im September 2019 den zehn Lollarer Schülerinnen und Schüler und ihren polnischen Austauschschülern dann einiges - emotional wie körperlich – ab. Alles überschattend war sicherlich der Besuch in Auschwitz - ein schwieriger Tag für alle Beteiligten. Erschüttert von der menschenverachtenden Brutalität des nationalsozialistischen Vernichtungssystems blieb vielen der Atem stocken. Schweigend und innerlich aufgewühlt verließ man z.B. die Gaskammern oder die Erschießungsstätten, an denen so viele ihr Leben lassen mussten. Dieser Tag an einem der dunkelsten Orte Europas hing vielen noch lange nach und wird es noch eine Weile tun. Auch sehr herausfordernd war der Besuch des Konzentrationslagers Plaszow. Vielen noch bekannt aus dem Spielberg Film „Schindlers Liste“. Hier trieb der sadistische SS-Mann Amon Göth als Lagerkommandant sein mörderisches Unwesen. Die aus dem Kinofilm berühmte Villa konnte man allerdings nur von außen anschauen, da sie mittlerweile frisch renoviert als privates Wohnhaus genutzt wird. Dies führte bei vielen der Schülern zu einem ungläubigen Kopfschütteln. Originale Filmschauplätze wurden ebenso in Oskar Schindlers Emaillenfabrik und im jüdischen Getto aufgesucht. In Gruppenarbeiten gestalteten die Schüler aus Lollar und Krakau gemeinsam Plakate, in denen sie sich gegenüber dem Film „Schindlers Liste“ sehr persönlich positionieren konnten.

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