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AG Angebot Schuljahr 2019 / 2020

AG Heft201920

Katharina Hess verlässt die CBES

Katharina Hess, die ein Jahr an der CBES ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvierte, beendet ihren Dienst Mitte August.

Schulleiter Andrej Keller Angela Brosig für das Sekretariat und Brigitta Oschinski überreichen Katharina Hess eine Schultüte zum AbschiedEs fällt nicht schwer, Katharina Hess als ein Urgestein der Clemens-Brentano-Europaschule in Lollar zu bezeichnen. Nach neun erfolgreichen Schuljahren machte sie im Sommer 2018 ihr Abitur an der CBES, um sogleich nach einem kleinen Urlaub ihren Freiwilligendienst hier vor Ort anzutreten.

In diesem Jahr FSJ sammelte sie spannende Erfahrungen und konnte die Schule mal von einer ganz anderen Seite kennenlernen. Dabei war ihr Aufgabengebiet breit gestreut. Das Sekretariat unterstützte sie rund um die Schülerangelegenheiten, in der Mediothek konnte sie Einblicke in den Publikumsverkehr bekommen. Darüber hinaus wurde sie in der Mediothek auch in die Geheimnisse der Systematisierung und der Katalogisierung eingeführt. Wenn Not an der Frau war, half Katharina auch in der Mensa mit. Am meisten Spaß hat ihr aber die Betreuung der Streicher AG im Nachmittagsangebot der CBES gemacht. Hier arbeitete sie eigenständig und bereitete sich Woche für Woche akribisch auf die Stunden mit ihren Schülerinnen und Schülern vor. Sie selbst ist eine begeisterte Cellospielerin.

Voller herzlicher Dankbarkeit für die sehr angenehme Zusammenarbeit überreichten die Mitarbeiter des Sekretariats, der Mediothek und Schulleiter Andrej Keller Katharina Hess zum Abschied eine prall gefüllte Schultüte. Damit kann sie gut gerüstet in das Wintersemester 2019 / 2020 starten. An der Justus-Liebig- Universität beginnt sie dann das Studium der Anglistik und der Germanistik auf Lehramt. Ihr wirkliches Ziel ist es aber als Englisch- und Musiklehrerin irgendwann an einer Schule zu unterrichten – vielleicht sogar an der CBES. Bis dahin wird Katharina Hess ihrer alten Schule aber sicherlich als Ehemalige im Schulorchester treu bleiben.

Frau Hess geht voller Dankbarkeit und erinnert sich sehr gerne an die Zeit als „Freiwillige“ an der CBES. Vor allem das gemeinsame Musizieren mit den Schülerinnen aus der Cello-AG und die herzliche Aufnahme im Sekretariat und der Mediothek werden ihr immer positiv in Erinnerung bleiben. Dadurch sei es ihr von Anfang an sehr leicht gefallen jeden Morgen gutgelaunt mit viel Freude und Engagement zur CBES zu kommen. Anderen Freiwilligen empfiehl sie ohne Bedenken die CBES als Dienstort.

Die CBES wünscht Katharina Hess alles Gute und bedankt sich bei ihr für ein schönes gemeinsames Jahr.

Neue Fünftklässler an der CBES in Lollar angekommen

150 neue Fünftklässler erlebten mit Eltern und Verwandten eine herzliche und abwechslungsreiche Aufnahmefeier in der proppenvollen Mensa der Clemens–Brentano–Europaschule Lollar.

Fast vierhundert Gäste Schüler und Lehrer feierten in der Mensa den ersten Schultag der neuen Fünfer an der CBESMehr ging wirklich nicht – alle Bänke und Stühle waren besetzt, manch ein Gast bekam nur einen Stehplatz, als die Klasse 6f mit dem einstudierten Rhythmusstück „N5“ die Aufnahmefeier für die neuen Fünftklässler einläutete. Frau Schröder eröffnete in ihrer Funktion als Gymnasialzweigleiterin offiziell die Feierlichkeiten. Auf ihre Frage an die Festbesucher, wie viele unter den Anwesenden denn vor Aufregung pochende Herzen hätten, gingen doch einige Arme hoch. Dabei waren es nicht nur Schülerhände. Auch Eltern und einige der Klassenlehrer standen zu ihrer leichten Anspannung. Frau Schröder betonte in ihrem Willkommensgruß aber, niemand müsse Angst haben. Die ganze Schule freue sich schon auf die neuen Fünfer.

Frau Schröder und die Leiterin der Förderstufe Frau Nober nutzten an vielen Stellen die kurzweilige Feier, um auf wichtige Leitbegriffe der pädagogischen Arbeit hinzuweisen. So stehe die CBES für Verlässlichkeit ebenso wie für Vielfalt, Partizipation und Zivilcourage. In diesem Zusammenhang wurde auch darauf hingewiesen, dass die CBES seit letztem Jahr Mitglied im Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ sei und sich verpflichtet habe, aktiv gegen Ausgrenzung und Herabwürdigung, auch über die Schule hinaus, einzustehen.

Alle Klassen winkten noch einmal in die Menge bevor es mit den Klassenlehrern in die neuen Klassenräume in Haus E gingDeutlich wurde, dass die CBES von einem harmonisch agierenden Schulleitungsteam geleitet wird. Während die Zweigleiterinnen Schröder und Nober einige der inhaltlichen Schwerpunkte der CBES aufgriffen und den Ablauf des weiteren Tages und der kommenden Wochen erläuterten, wandte sich der Schulleiter Andrej Keller in seiner persönlichen Ansprache direkt an die neuen Schüler und Eltern. „Wir feiern mit Euch heute, liebe Fünftklässler, weil ihr ein wichtiger Teil der Zukunft dieser Schule seid“ betonte er. An die Eltern gewandt hob er das Teamplay hervor, denn nur als gemeinsame Erziehungspartner können Schule und Elternhaus optimal das Wohl der Kinder fördern.

Mucksmäuschenstill wurde es dann, als der Direktor die orientalische Rätselgeschichte vom Sultan und dem Diamantenerbe für dessen beiden Söhne vortrug. Die neuen Schüler wurden zum eifrigen Lösen des Rätsels aufgefordert. Dies gelang einem Schüler auch tatsächlich sehr schnell. Während noch manch Erwachsener nach der Feier grübelnd über die interessante Wendung in der Geschichte sinnierte.

Musikalisch wurde die Aufnahmefeier immer wieder von Schülerbeiträgen aus der Jahrgangstufe 6 veredelt, die sich noch gut an ihr Ankommen an der CBES vor einem Jahr an selber Steller erinnern konnten. Der absolute Höhepunkt gebührte aber wieder dem mittlerweile schon traditionell durchgeführten CBES-Kanon. Begleitet am Klavier von Helmut Dietrich entpuppte sich der neue Referendar „DJ“ Dörhöfer als wahrer Animationskünstler. Mit viel Leidenschaft am Mikrofon bewegte er Eltern, Schüler, Verwandte und Lehrer zum mehrstimmigen Singen der inoffiziellen CBES-Hymne.

Schulleiter Andrej Keller und Gymnasialzweigleiterin Silvia Schröder und die Leiterin der Eingangsstufe Andrea Nober begrüßen die neuen Fünftklässler an der CBESDanach stieg die Spannung noch einmal. Die Schülerinnen und Schüler wurden namentlich von den Klassenlehrern nach vorne gerufen. Jetzt konnte man sehen, mit wem man die nächsten Jahre in einer Klasse verbringen wird. Nach einer kurzen Fotosession vor den knipsenden Mobiltelefonen der Eltern ging es dann etwas nervös aber auch stolz in den noch unbekannten neuen Klassenraum.

Die Eltern wurden von der schon landesweit bekannten Mensa der CBES noch zu Kaffee und Kuchen sowie, wer wollte, einem Stück Pizza eingeladen. Hier wurden sie weiter herzlich von der Schulleitung und den sehr aktiven Vertretern des Schulelternbeirates betreut. In vielen Gesprächen lobten Eltern und Verwandte die kurzweilige und mit einer knappen Stunde auch nicht zu lange Aufnahmefeier der neuen Fünfer an der CBES.

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N5 – aus einer pädagogischen Idee wird mit vielen Händen ein erfolgreiches Projekt

n5Im August 2018 machten sich die neuen Jahrgänge 5 an der Clemens-Brentano -Europaschule auf einen pädagogisch innovativen Weg. Es wurde ein wöchentlicher Klassenlehrertag eingeführt, an dem der Fachunterricht nicht im Vordergrund stand. Vielmehr widmeten sich die Schülerinnen und Schüler für vier Stunden dem Projektlernen. Beteiligt an diesem Projektunterricht waren neben den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer in der Eingangsstufe die Förderschulkräfte und im Gymnasialbereich die Schulsozialarbeit.

Dabei stand im ersten Halbjahr des Schuljahres 2018 / 2019 das „Soziale Lernen“ im Fokus, während im zweiten Halbjahr jede Klasse ein unterschiedliches Projekt erfolgreich durchführte. Um den Neuanfang deutlich nach außen zu dokumentieren, erhielt das ganze Vorhaben den griffigen Namen N5, N five, ausgesprochen.

In den ersten Monaten des Schuljahres 2018/19 sollten sich die neu zusammengesetzten Klassen finden und als starke Gruppengemeinschaft formieren, um sich gegenseitig zu stützen und ein Klima des gegenseitigen Respekts zu erzeugen. Dazu hatte die Schulsozialarbeit ein umfangreiches Paket an Maßnahmen aus dem Bereich des Sozialen Lernens ausgearbeitet.

Die zweite Phase galt der Planung und Ausarbeitung klasseninterner Projekte. Aus der Fülle der interessanten und ausgefallenen Themenvorschläge zeichneten sich im Gespräch mit den Schülern und Schülerinnen bald realisierbare und konkrete Projektvorhaben ab.

Während sich die Klasse 5a für die Produktion von Filmaufnahmen zum Thema Mobbing entschied, plante die Klasse 5b eine Theaterinszenierung zum Märchen Schneewittchen. Die Klasse 5c wiederum verschrieb sich einem Technikprojekt. Hier wurde geschraubt, gehämmert und geleimt. Am Ende des Projekts „Achterbahnen-schwungvoll konzentriert“ in der 5c standen äußerst sehenswerte fünf Produkte der klasseninternen Gruppen. Mit diesen nahm die Klasse am diesjährigen Schüler-Wettbewerb der hessischen Ingenieurskammer teil. In den Kleingruppen wurden die Bahnen geplant und in kleine Modelle aus Holz und anderen Materialien, wie Toilettenpapier-Rollen, Gartenschläuche und kleine Rohre umgesetzt – dabei musste viel kooperiert, Ergebnisse diskutiert und kleine Niederlagen „ausgehalten“ werden. Letztendlich mit durchschlagendem Erfolg. Bei der Preisverleihung hessischen Ingenieurskammer in der Gießener Kongresshalle gewannen zwei Gruppen den Sonderpreis für die beste Mädchengruppe und den Preis für die jüngsten Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Wettbewerb. Die war in einer Konkurrenz von über 100 Wettbewerbsbeiträgen ein nennenswerter Erfolg der Lollarer Konstrukteure aus der 5c.

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