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Offener Brief an die Eltern

Es tut uns leid, dass es am heutigen Freitag an unserer Schule zu einem Vorfall gekommen ist, bei dem auf Grund von versprühtem Reizgas ein Rettungseinsatz notwendig war. Durch einen unsachgemäßen Gebrauch eines Pfeffersprays haben Schüler unserer Schule das Gas freigesetzt und die daraus entstehenden Konsequenzen nicht bedacht. Eine Schülerin, die mit dem Gas in Kontakt kam, wurde zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

Sowohl die Polizei als auch die Rettungskräfte haben darauf hingewiesen, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schule hervorragend reagiert haben. Durch ihr besonnenes und konstruktives Verhalten haben sie den Einsatz erheblich erleichtert. An dieser Stelle möchte ich mich schon mal bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Schule für ihren verantwortungsvollen Umgang mit der Situation und allen Schülerinnen und Schülern für ihre ruhige Mitarbeit ausdrücklich bedanken.

Unter Umständen war das Ereignis dennoch für Ihr Kind belastend und es wird möglicherweise mit Ihnen darüber sprechen wollen. Wir halten es für sinnvoll, wenn Sie mit Ihrem Kind sachlich und offen über den Vorfall sprechen, um zu vermeiden, dass sich bei ihr/ihm angstbesetzte, irrationale Phantasien entwickeln.

Eine solche Situation kann bei Kindern und Jugendlichen unterschiedliche Gefühle und Reaktionen hervorrufen. Manche reagieren besorgt und ängstlich, andere reagieren wenig oder gar nicht betroffen. Diese verschiedenen Reaktionen sind normal und unterschiedliche Gefühle dürfen und sollen zugelassen werden. Bleiben Sie in Ihrem eigenen Verhalten authentisch und bedenken Sie, dass Sie als Erwachsene/r Ihrem Kind Sicherheit vermitteln sollen.

Der Unterricht findet ab der 5. Stunde wieder statt. Sollte weiterer Unterstützungsbedarf für die Schülerinnen und Schüler bestehen, werden wir dies am Montag in der Schule klären und in Absprache mit der Schulpsychologie im Staatlichen Schulamt Gießen ggf. ein entsprechendes Angebot organisieren.

Sollten Sie einen weiteren Unterstützungsbedarf für ihr Kind sehen, möchten wir Sie bzw. Ihr Kind bitten, mit der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer Kontakt aufzunehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Keller, Schulleiter

Pfefferspray in der CBES Lollar - Keine Gefahr

In der Clemens Brentano Europaschule in Lollar kam es heute Vormittag zu einer Ausbreitung von Pfefferspray. Es haben 18 Kinder über Reizungen geklagt, alle betroffenen Kinder würden ärztlich untersucht. Eines der 18 Kinder wurde vorsorglich in die Klinik gebracht. Die Eltern der betroffenen Kinder werden derzeit von der Schule Informiert. Es besteht keine Gefahr. Feuerwehr und Rettungsdienst sind im Einsatz.

Der Kummer-Kasten der Schulsozialarbeit will gefüttert werden!

kummerDir brennt etwas auf der Seele und du möchtest irgendwo deine Sorgen und Frust von der Seele schreiben? Dann hast du jetzt mit dem neuen „Kummer-Kasten“ vor der Schulsozialarbeit die Möglichkeit dazu.

Wenn du möchtest, dass wir noch einmal persönlich mit Dir reden, musst du natürlich deinen Namen und deine Klasse auf dem Brief angeben. Du kannst uns aber auch anonym – also ohne Angabe von deinem Namen -  Nachrichten hinterlassen.

Die künstlerische Gestaltung des Kummer-Kastens haben wir Franziska Giencke (7b) zu verdanken, die im Rahmen der Graffiti-AG die Idee hatte, aus einem langweiligen silberfarbenen Briefkasten ein gelbes „Kummermännchen“ zu zaubern! Vielen Dank dafür!

Carmen Hofmann

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