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„Wir behalten von unsern Studien am Ende doch nur das, was wir praktisch anwenden.“

IMG 20180920 122619825Frei nach diesem Zitat von Johann Wolfgang von Goethe haben uns nach fünfwöchigem Fach- oder Allgemeinpraktikum an der Clemens-Brentano-Europaschule vierzehn Studierende der Justus-Liebig-Universität in Gießen - um viele Erfahrungen bereichert - verlassen.

Die angehenden Lehrerinnen und Lehrer konnten in den vergangenen Wochen an beiden Standorten der CBES hautnah erleben, wie die Institution „Schule“ in der Praxis funktioniert und welche Aufgaben und  Herausforderungen die Lehrerinnen und Lehrer täglich bewältigen.

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50. Jahre CBES Lollar – Jubiläumsfeier begeistert Alt und Jung

Monatelange Planung von Kollegium, Schülern und Mitarbeitern unter Federführung von Dagmar Lengler hat sich gelohnt – die CBES Lollar ließ es am 07. September 2018 zur ihrem 50. Gründungstag mit einem bunten, lebendigen und frohen Fest gebührend krachen.

Alexander Hock und die BigBand begeisterten das PublikumAm 07. September 2018 feierte die CBES Lollar zu ihrem 50. Geburtstag von morgens bis abends ein berauschendes Fest. Am Vormittag fand ein gediegener Festakt in der neu eingeweihten Aula des Hauses A statt. Viele Gäste von nah und fern gaben sich hier ihr Stelldichein. So begrüßte die CBES den Staatssekretär aus dem Hessischen Kultusministerium, Herrn Dr. Manuel Lösel, ebenso wie Herrn Gerhard Merz aus dem Hessischen Landtags. Auch die Spitzen des Landkreises in Person von Frau Anita Schneider und Frau Dr. Christiane Schmahl gaben sich neben vielen weiteren Mitarbeitern des Landkreises die Ehre. Natürlich waren auch die Bürgermeister der Städte Staufenberg und Lollar vor Ort. Und ganz besonders freute sich die Festgemeinde über den Besuch des ehemaligen Schulleiters Hans Kammler, der über Jahrzehnte hinweg die Schule als prägende Persönlichkeit gestaltet und geleitet hat. Neben Hans Kammler, und das spricht für die emotionale Verbundenheit der Schule, besuchten an diesem Tag auch sehr viele ehemalige Lehrer und Schüler ihre alte Wirkungsstätte.

Von den vielen Reden des Festaktes hinterließen die Beiträge der Schülervertreter Marian Modenhauer und Emelina Gajardo Michel auf die Zuhörer einen zutiefst bewegenden Eindruck. Und mehr als nur den Rahmen steuerte die professionell eingestellte Bigband der CBES bei, welche die Gäste mit einer musikalischen Zeitreise durch fünf Jahrzehnte Filmgeschichte begeisterte.

Nach dem Festakt begann das offizielle Schulfest für die gesamte Schulgemeinde und die interessierte Bevölkerung der Umgebung. Hier überboten sich Klassen und Lerngruppen mit künstlerischen, musikalischen, sportlichen, kulinarischen und weiteren verspielten Einfällen. Über ganz besonderen Zulauf erfreute sich das von den Schülern selbst geschriebene Theaterprojekt „Zeitreise“, welches zwei Mal für eine proppenvoll besetzte Aula sorgte.

Monatelang arbeiteten Schüler und ihre Klassenlehrer an der Planung und Organisation dieses Schulfestes. Die vergangenen 50 Jahre fingen die Klassen durch ein Plakat mit den wichtigsten internationalen, nationalen und lokalen Ereignissen zu „ihrem“ Jahr ein. Damit wurde der Zeitraum von 1968 bis 2018 abgedeckt. Diese Plakate wurden in einer großen Ausstellung von der Aula bis zur Mensa in chronologischer Reihenfolge dem Publikum präsentiert - ein roter Faden sorgte für Orientierung und führte die Betrachter dabei durch die Jahrzehnte. Der futuristisch gestaltete Zukunftsraum lud dagegen ein, die Zukunft der Schule mit eigenen Ideen und Entwürfen zu planen.

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Der Schriftsteller Pete Smith zu Gast in der Jahrgangsstufe 9

petePete Smith ist ein bekannter Schriftsteller aus Frankfurt, der sowohl für Erwachsene (z.B. „Endspiel“) als auch für Jugendliche schreibt. Am Donnerstag, den 13.9. kam er in die Medio­thek um den Schülerinnen und Schülern aus seinem  2013 erschienen Roman „Arm sind die anderen“ vorzulesen und mit ihnen über Fol­gen von Armut ins Gespräch zu kommen.

Der Protagonist Sly lebt mit seinen drei Ge­schwistern, die alle verschiedene Väter haben, seiner alleinerziehenden Mutter und seinem verwirrten Opa in Frankfurt. Eines Tages verschwindet die Mutter, weil sie „einfach nicht mehr kann“. Sly macht sich mit den Geschwistern auf die Suche und man erfährt in Laufe der Geschichte Einzelheiten aus dem Leben der Familie: wechselnde Partner der Mütter, die zum Teil gewalttätig sind, Geldnöte, Jobs der Kinder, Flucht in Phantasiewelten. Pete Smith beschreibt die Um­stände sehr diffe­ren­ziert und erzeugt so eine gute Vorstellung von den Lebens­um­ständen. Die Sprache der Jugendlichen im Roman ist sehr derb und trägt so zur Authentizität des Romans bei.

Auch wenn es manchen der jugendlichen Zuhörer schwer fiel, lange still auf dem Stuhl zu sitzen, empfanden es doch alle als interessant und lohnenswert. Wann liest schon mal ein echter Autor live aus seinem Buch? Der Bödeckerkreis hat diese Lesung finanziell unterstützt.

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