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Bürgermeister Benz im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern der CBES

Bild zum Artikel CBES Allendorf BürgermeistergesprächIn der vergangenen Woche traf sich die Klasse G10a der CBES Außenstelle Allendorf/Lumda und ihr Politik- und Wirtschaftslehrer Matthias Payer mit dem Bürgermeister von Allendorf/Lumda - Thomas Benz - im neuen Café Lebenslust.

Da die 10. Klasse aktuell das Thema ,,Wahlen’’ im Unterricht bearbeitet hat, bot sich die Gelegenheit, einen „echten“ Politiker aus der Umgebung nach seiner Meinung und Einschätzung zu fragen.

In gemütlicher Runde beantwortete Herr Benz die ihm gestellten Fragen der Klasse, wie zum Beispiel: ,,Wird es die Lumdatalbahn in Zukunft geben?“, ,,Kann die Gesamtschule in Allendorf bestehen bleiben?’’ oder etwa „Wie gestalten sich die Beiträge zur Straßensanierung?“.

Nach einer gemeinsamen Analyse der Wahlergebnisse in Hessen und den möglichen Auswirkungen für die Region, endete das Treffen mit einer intensiven Frage- und Antwortrunde bei leckerem Kuchen und Kaffee in sehr angenehmer „Wohnzimmeratmosphäre“.

Benz und Payer - der seit Sommer neuer Leiter des gesellschaftlichen Aufgabenfeldes an der CBES ist - waren sich einig, dass sie diese Form des Austausches mit den sehr gut vorbereiteten und interessierten Schülerinnen und Schülern künftig fortsetzen und die Zusammenarbeit mit der Schule intensivieren wollen.

Lehrer aus Lollar zum Arbeitstreffen in Bulgarien

Europäisches Förderprogramm „Erasmus +“ bringt Lehrkräfte aus Europa nach Plovdiv

 

Пловдив  Plovdiv

Vom 14. bis 18. Oktober trafen sich 12 Lehrerinnen und Lehrer aus den Niederlanden, Frankreich, Bulgarien, Großbritannien und Lollar in Plovdiv, der zweitgrößten Stadt Bulgariens, um ein multilaterales Treffen mit Schülerinnen und Schülern vorzubereiten. Dieses Treffen, mit dem Ziel Unterrichtsmaterial zu den Themengebieten „Frieden und Menschenrechte“ sowie „Kulturelles Erbe und Tradition“ zu erstellen, vorzubereiten, findet im Februar 2019 im französischen Lille statt. Von der Clemens-Brentano-Europaschule aus Lollar nahmen Philipp Schifferli und Michael Kühn an dem intensiven Planungs- und Organisationsmeeting in Bulgarien teil.

Titel des Arbeitsauftrags

Peace and Human Rights   -   Cultural Heritage and Traditions

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Gruppenfoto in der Altstadt von Plovdiv

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Netzwerk für Demokratie und Toleranz an der CBES

Im März 2018 trat der Bürgermeister von Lollar, Herr Dr. Bernd Wieczorek an den Direktor der  Clemens-Brentano-Europaschule Herrn Andrej Keller heran, um den Fachbereich Kunst für eine künstlerisch - demokratische Aktion der Gemeinde zu aktivieren. Nach Absprache mit dem Netzwerk für Demokratie und Toleranz sollten die SchülerInnen des Leistungskurses - Kunst 12 Entwürfe für Schilder, die an den Ortseingängen der Städte und Gemeinden des Lumdatals aufgestellt werden sollen, entwerfen. Mit dem Titel „Lollar, Ort der Vielfalt, Toleranz und Demokratie im Lumdatal“ sollte ein Zeichen gegen faschistisches Gedankengut gesetzt werden. Eine Idee, die man kritisieren, aber auch unterstützen kann. Wir haben lange darüber nachgedacht, wie man wirksam gegen ultrarechte Tendenzen in einigen Gemeinden im Lumdatal vorgehen kann, und ob dies überhaupt die Aufgabe eines Kurses in der Oberstufe der CBES sein kann. Wir haben die Frage mit einem eindeutigen Ja beantwortet und unserer Zusage Taten folgen lassen. Wir empfanden eine besondere Verantwortung dafür, uns für unsere demokratische Grundordnung einzusetzen.

Es ist sehr schwierig Logos zu entwerfen, die einerseits die Idee von einer humanen Gesellschaft widerspiegeln, die übrigens ein Großteil der Bevölkerung mitträgt und andererseits die Logos auf eine Minderheit treffen werden, die unsere Verfassung in wesentlichen Teilen negiert und zum Widerstand gegen die Aufstellung der Schilder aufrufen wird.

Im Juni fand dann ein Treffen zwischen zwei Vertretern der Initiative und den SchülerInnen der Clemens-Brentano-Europaschule statt. Herr Haußmann und Frau Gerschlauer diskutierten mit uns über die Form, den Zweck und die Intention, die hinter dem Gedanken zur Aufstellung von Schildern an den Ortseingängen stand.

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