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Klasse 8d in der LernWerkstatt Mathematik

Am Donnerstag, den 13.12.2018 besuchten wir mit unserer ganzen Klasse und unserer Klassenlehrerin die LernWerkstatt Mathematik an der Uni Gießen.

Wir haben uns an diesem Tag morgens am Bahnhof getroffen und sind dann gemeinsam mit Bahn und Bus zum Philosophikum II gefahren. Dort sind wir in das Gebäude C gelaufen und wurden im ersten Stock von sechs Studenten und ihrer Dozentin freundlich empfangen. Zu Beginn saßen wir in einem Halbkreis und haben Begriffe zum Thema „Daten und Zufall“ gesammelt, die die Studenten dann aufgeschrieben und neben ein Plakat an die Tafel geklebt haben. Danach haben wir ein Spiel gespielt. Zwei von uns durften nach vorne kommen und jeweils mit einem Würfel würfeln. Jeder Zweite von uns anderen hat eine Tupperdose bekommen, auf der eine Zahl von 2 bis 12 stand. Nach jedem Wurf wurde ein kleiner Schoko-Nikolaus in die entsprechende Tupperdose mit der Zahl der Würfelsumme gelegt. Die Sieben wurde am häufigsten und die Zwei am wenigsten gewürfelt.

k 20181213 111428Danach arbeiteten wir an vier Station: „Würfel“, „Glücksrad“, „Die 6 gewinnt“ und „Alles nur Zufall?“. Wir bekamen Arbeitsmappen in verschieden Farben und auf der ersten Seite stand, in welcher Reihenfolge wir die vier Stationen zu bewältigen hatten. Hierfür wurden wir in kleinere Gruppen (fünf Personen) eingeteilt. Die Studenten wurden dabei gefilmt, wie sie uns die Sachen erklärten. Wir selbst waren auf den Aufnahmen auch zu sehen, hatten dafür aber auch eine Einverständniserklärung abgeben. Die erste Station war für unsere Gruppe „Die 6 gewinnt“, hier lag ein „Mensch ärgere dich nicht“−Spiel. An dieser Station mussten wir 20mal würfeln und eine Strichliste führen, wie oft welche Zahl vorkam. Danach haben wir unsere gesamten Würfe zusammengerechnet und aufgeschrieben, wie oft wir die Sechs gewürfelt haben. Hier haben wir gelernt, dass eine Chance von eins zu sechs besteht, zum Beispiel die Eins zu würfeln.

Danach waren wir an der Station „Würfel“, wo wir gegeneinander mit vier verschiedenen Würfeln würfelten (der blaue Würfel hatte zwei Nullen und vier Vieren, der grüne Würfel sechs Dreien, der pinke Würfel drei Fünfen und drei Einsen und der gelbe Würfel hatte zwei Sechsen und vier Zweien). Wir haben gewürfelt und wer die höhere Zahl hatte, bekam einen Strich. Wer elf Striche erreichte, hatte gewonnen. Danach bekamen wir verschiedene Tabellen, wo wir die verschiedenen Würfel eintragen und herausfinden konnten, bei welchem Würfel die meisten Zahlen dem anderen überlegen waren und so verglichen wir alle Würfel miteinander.

Danach hatten wir eine Pause, in der wir essen, trinken und rausgehen durften.

Nach der Pause ging es an den Stationen weiter.

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Anti-Mobbing Experte Carsten Stahl an der CBES

POQQ9619Carsten Stahl wurde jahrelang von Mitschülern verprügelt und schikaniert. Nun kämpft er in Schulen gegen Mobbing.  

Am 9.11.2018, eingeladen vom Berufsorientierungscoach und Berufseinstiegsbegleiter Paul Römer, war Carsten Stahl  mit seiner Kampagne gegen Mobbing an der Clemens-Brentano-Europaschule zu Gast.  Er konnte auf drastische und ungewöhnliche Weise mit den Jugendlichen des Hauptschulbereichs über Ausgrenzung und Gewalt an Schulen reden, traf ihren Nerv und brachte viele von ihnen zum Nachdenken!!

Die Jugendlichen schauen an diesem Tag zu ihm auf. Er ist einer, der ihre Sprache spricht. In der Fernsehserie „Privatdetektive im Einsatz“, hat er sich durch sein authentisches Verhalten ein hohes Maß an Respekt in dieser Zielgruppe erarbeitet. Mit seinen Appellen gegen Gewalt und Diskriminierung stieß er auf offene Ohren. Zum Ende seines eindrucksvollen Vortrags  hinterließ der Experte ein von allen anwesenden Schülern  unterzeichnetes „Anti-Mobbing“ –Abkommen in Form eines Posters war dies ein “stahlharten“ Beweis dafür, dass Gewalttätigkeit und Willkür an der CBES nichts zu suchen haben.

Form Follows Function

pic1 weissenDiese Maxime hatten wir noch im Kopf, als wir einen Tag nach Nikolaus 2018 in der Stuttgarter Weißenhofsiedlung ankamen. Die Mustersiedlung von 1927 zeigt eindrucksvoll die starke Innovationskraft europäischer und vor allem auch deutscher Ingenieurs- und Baukunst. Die Architekten aus den Niederlanden, der Schweiz, Österreich und Deutschland konnten in der Siedlung am Weißenhof ihren Stil des „Neuen Bauens“ umsetzen. In nur sechs Monaten mussten die Häuser entstehen, so die Ausschreibung des Werkbundes und der Stadt Stuttgart, die die Grundstücke zur Verfügung stellte. Entstanden sind Objekte, die eine Abkehr vom klassischen Wohnen in dunklen und feuchten Wohnungen und Häusern bedeutete, sie waren hell, trocken, lichtdurchflutet, meist in Skelettbauweise und mit Flachdach und unter Verwendung von Metall, übrigens auch im Fensterbau, erstellt worden.

Die Siedlung warb dann auch mit einem Plakat, auf dem eine Jugendstilwohnung mit Biedermeier Möbeln ausgestattet, abgebildet und mit einem dunkelroten X durchgestrichen war, um ihre Einstellung zum herkömmlichen Bauen zu manifestieren. Die Gegenseite, die das „Neue Bauen“ ablehnte, konterte mit einem Plakat, das die Siedlung mit einer Arabersiedlung verglich.

Dennoch kamen etwa 200.000 Besucher um sich die Häuser anzuschauen. Nicht zuletzt sorgten auch die Konzepte des industriellen Bauens dafür, dass sich Designer aus den Bereichen Möbel und Lampen an der Ausstellung beteiligten und so das „Neue Bauen“ nachhaltig prägten. Den Freischwinger von Mart Stam kennt jeder, die Le Corbusier Liege ebenfalls, die Wagenfeld Lampe selbstredend, um nur drei zu nennen.

Neben Peter Behrens, der einige der ausstellenden Architekten schon als Professor in der Universität ausgebildet hatte und sich selbst dem gesunden Bauen widmete, um gegen die grassierende Tuberkulose anzukämpfen, waren unter anderem noch Peter Uud, Mart Stam, Le Corbusier, Hans Scharoun und Ludwig Mies van der Rohe für die Weißenhofsiedlung identitätsstiftend.

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Musikalische Workshops zum Mitmachen am Tag der Offenen Tür

Tag der Offenen Tür Musik 1Auch der Musikbereich hat sich am Tag der Offenen Tür vielfältig präsentiert und Workshops zum Mitmachen angeboten.
Im Trommel- und Rhythm Workshop bei Herr Frischkorn und Herr Läpper durften die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Rhythmen an Percussion und Schlagzeug ausprobieren und einen gemeinsam Rhythmus erfinden.
Frau Burian und Herr Dietrich boten den Workshop Keyboards im Musikunterricht an. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler das Instrument kennenlernen und bereits erste Melodien
spielen. Gemeinsam erarbeitete der Workshop den Song Big Big World und den Lachkanon an den Keyboards. Elf Schüler/innen aus der Klasse 5c assistierten den Workshop und übten mit den Teilnehmern/innen die Songs ein. Ein weiterer musikalischer Workshop wurde von Herr Loos und Herr Schmidt betreut: Gitarren-AG und Recording. Unter dem wechselnden Publikum wurde der Song A Story To Tell, welcher von drei Schülerinnen in der Gitarren-AG komponiert und einstudiert wurde, aufgenommen. Dabei konnten Schülerinnen und Schüler aus dem Publikum zu jeder Zeit zur Gitarre greifen und die Songakkorde mitspielen. Zum Schluss wurde dem Publikum der aufgenommene Song vorgestellt und live performt.

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Adventskonzert im Bürgerhaus Lollar – glanzvoller Auftritt unseres Schulorchesters!

Adventskonzert 2Wie bereits beim Festakt zum 50jährigen Schuljubiläum konnte unser Schulorchester wieder einmal mit einem grandiosen Auftritt glänzen – beim Konzert am 1. Adventssonntag im Bürgerhaus Lollar.

Unser neuer Name – „Junges Schul- und Feuerwehrorchester Lollar“ – ist ein Beleg für die hervorragende musikalische Zusammenarbeit zwischen Schule und Verein. Diese wurde auch von dem Lollarer Bürgermeister, Herrn Dr. Bernd Wieczorek, besonders gewürdigt. Junge Musiker der CBES-Bigband, der Streicher-AG und des Jugendblasorchesters der Feuerwehr fanden sich zu einem 40-köpfigen Ensemble zusammen.

Mit schwungvollen Titeln aus unserem Orchester- und Weihnachtsrepertoire heizten wir den Zuhörern im vollbesetzten Saal kräftig ein. Dann hatte unsere Abiturientin Katharina Hess, die gerade bei uns ihr freiwilliges soziales Jahr leistet, ihren großen Auftritt. Sie beeindruckte die Zuhörer mit dem virtuosen ersten Satz aus Antonio Vivaldis Cellokonzert.

Alle weiteren Programmpunkte des späten Nachmittags kann man ohne Ausnahme als rundum gelungen bezeichnen – die Blockflötenkinder mit ihrer reizenden Version von „Jingle Bells“, die klanggewaltige Bläserformation der Spielgemeinschaft der Feuerwehren Lollar und Staufenberg, der Frauenchor „Cantamus“ der evangelischen Kirche Lollar mit seinen frischen Interpretationen beliebter und moderner Melodien.

Zum Abschluss fanden sich alle Aktiven auf und vor der Bühne zusammen – das waren immerhin 80 (!) Musiker. Mit zwei Weihnachstliedern wurden die gut gelaunten Zuhörer in den Abend verabschiedet.

Insgesamt hat sich gezeigt, dass die CBES mit ihren musikalischen Aktivitäten wieder einmal in der Lage war, das Kulturleben der Stadt Lollar zu bereichern. Das wird mittlerweile auch von Kommunalpolitikern, Eltern und Vereinen anerkannt. Zu bedauern sind nur diejenigen, die dieses schöne Konzertereignis versäumt haben.

 

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